In der PAZ wurde heute von einer Wildschwein-Plage in der Stadt Peine berichtet.
Sie kämen besonders in die Vorgärten am Goltzplatz und des Herzberges.
Aber mal die Hand aufs Herz , diese "Plage" ist auch deswegen passiert, weil wir Menschen den Tieren immer mehr natürlichen Freiraum wegnehmen , durch Bauten, Straßen und Plätze. Hätten wir z.B. mehr Wälder in unserer Umgebung, würden diese Tiere sicherlich ihr auskommen dort finden.
Aber wir alle haben unsere Erde nur für uns bequem umgestaltet.
Aus der Sicht der Wildschweine könnten diese auch von "Menschen-Plage" sprechen . . . .
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erst einmal mußt du es erlegen , innerhalb geschlossener Ortschaften dürftest du das auch nicht als Jäger tun , dann müßtest du vielleicht eine Fallgrube bauen . . .
Warum kommen die Wildschweine zur Futtersuche in die Stadt?
Wildschweine sind wie wir: einfach faul. Dort wo Menschen leben, kommen sie viel leichter an Nahrung heran. Da die Tiere Allesfresser sind, müssen sie nur eine Mülltonne umwerfen, schon sind sie im Schlaraffenland. Tiere, die sich so verhalten, nennt man auch Kulturfolger.
Außerdem kommen sie in die Städte weil sie jetzt draußen zu wenig Nahrung finden, daß sie so faul wie wir sind, kann ich mir nicht immer denken, da trifft es schon eher zu daß wir in unseren Gärten noch sehr viel Wurzeln haben, oder sie finden Dinge die achtlos liegengelassen oder weggeworfen wurden. Wenn sie dann in der Ecke von Kompost- und Mülltonne schnuppern, diese dann umwerfen dann finden sie immer etwas.
Zu den angenehmeren Kulturfolgern zählen der Storch und der Igel.
Unangenehme Kulturfolger sind z.B. Ratten und Mäuse. Und nun noch das Wildschwein . . .
100 Wildschweine wurden im vergangenen Jahr in Peine schon von den Jägern geschossen, trotzdem fühlen sich die Wildschweine hier besonders wohl. Die Plage könnte noch größer werden, wenn weitere Biogasanlagen gebaut werden wachsen auch die Maisfelder und in denen fühlen sich die Wildschweine besonders wohl.
Richtig , und dann können die Menschen den Wildschweinen zur Plage werden, wenn diese Maisfelder noch elektrisch Umzäunt werden ** listiges schmunzeln **
Adolf, da hast Du vollkommen Recht mit der "Menschenplage" (*auch schmunzel*), egal wo man hinkommt, nirgendwo ist man sicher vor ihnen und was "die" alles zerstören, erst ist wieder so ein Mensch in den Vorgartenzaun gefahren und hat alles kaputt gemacht und wo die überall ihren Müll hinterlassen zzzzzzz, das sind nur die Kleinigkeiten, aber keiner unternimmt etwas dagegen ;-))
heute, bei einem abendlichen Spaziergang, fiel mir im Herzberg auf, dass dort große Flächen "umgepflügt" waren. Auffällig vor allem deshalb, weil sonst der Boden noch schneebedeckt ist.
Offensichtlich waren da wohl Wildschweine auf der Suche nach etwas Essbarem.
Klassische Kulturfolger scheinen mir Wildschweine aber nicht zu sein, halten sie sich doch meist vor uns verborgen und fern.
Vielleicht erreichen uns allmählich die putzigen Waschbären. In der Region Kassel haben sie eine Hochburg und langsam nimmt ihre Population wohl auch hier zu. Einen toten Waschbären (wohl Verkehrsopfer) sah ich letztes Jahr bereits bei Peine.
In unserer dichtbesiedelten und auch sonst intensiv "genutzten" (Landwirtschaft, Forstwirtschaft...) Region, müssen wir wohl die Bestände "frei" lebender Tiere "regulieren", so beschämend unsere Rolle dabei auch sein mag.
Allerdings geht mir, wie wohl auch Dir, dieses "Hegen und Pflegen", aber auch das Zurückdrängen aus Eigeninteressen, viel zu weit.
Im Peiner Land ist die Fauna nun wirklich nicht besonders vielfältig und zahlreich. Trotzdem schützen wir sie in den tollen Ecken, die es auch hier gibt, nicht oder nur wenig.
So wird das Biotop der Flachwasser bei Klein Ilsede, mit all den interssanten, zT sehr seltenen Vögeln (zB zahlreichen Silberreihern), nicht geschützt. Wasser wird abgeleitet, Landwirte trotzen den fantastischen Röhrichtdickichten immer wieder Flächen für ihr "Viehzeuchs" ab..
Kormorane, bis vor kurzem in Mitteleuropa durch den Menschen fast ausgerottet, werden auch im Peiner Land als Konkurrenz durch Angler wahrgenommen. Und sind schon wieder "Schädlinge", zum Abschuss freizugegeben.
Und bei Wildschweinen knallt man lieber ein paar mehr ab, falls ein paar Gärten von ihnen umgegraben werden.
Natürlich ist der Ärger der jeweils durch die "wilden" Tiere betroffenen Menschen verständlich.
Dennoch bin ich der Meinung, das wir uns eine etwas "lebendigere" Natur zumuten sollten. Auch, wenn Mensch und Tier sich dabei öfters ins Gehege kommen.
schön daß du dich auch hierzu meldest , es stimmt vollkommen was du sagst ,
aber du weißt doch wie schwer sich der Mensch tut, untereinder Tolleranz zu üben, und dann noch bei Tieren tollerieren . . . . . . . . . . . . . .
Für Schwarzwild gibt es Abschußquoten, die eingehalten werden müssen, da sich die Wildschweine sonst zu stark vermehren und das Ökosystem durcheinander bringen... ist doch schon ein Wiederspruch an sich....
Aber wir haben 2008 Ehrfahrungen mit den wilden Schweinen gemacht, als sie unseren Sportplatz in Eddesse umgepflügt haben...
Wildschweine können schaden oder gefährden. Besonders, wenn die Population zu sehr wächst.
Natürliche Feinde gibt es nicht mehr (eigentlich nicht mal mehr den für sich jagenden Menschen).
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