Kaumzeit

Wir leben - atmen - für was?
wir suchen - finden - was?

Zerstörung und Krieg, Ignoranz und Bürokratie,
Möchte nicht mehr Teil sein dieser Idiotie.
Schäme mich fremd und für mich selbst,
nichts mehr, was mich hier hält.

Was wir suchen, finden wir nicht
und was uns findet, wollen wir nicht.
Es könnte alles so besser sein,
keine Dogmen, Sein ist kein Schein.

Sehe, wir überholen uns selbst,
zu schnell, zu weit, zuviel für diese Welt.
Sehe, dass nichts unendlich wachsen kann.
Versuche zu verstehen, was uns Menschen ersann.

Suche nach der Schöpfung,
nach Antwort weit draußen,
Seele und Geist zu sein,
ist es das, was wir brauchen?

Eins mit dem Universum,
nichts als Wissen und Gelassenheit,
als Teil der Schöpfungsstrategie,
möchte ich ein Teil von allem sein.

Irgendwann werden wir
zum Verhängnis unserer selbst,
vielleicht wäre das die Rettung
für diese Welt.

Wir überschätzen uns selbst,
machen andere Spezies uns Untertan,
ohne nachdenken, ohne Fragen,
was für Konsequenzen das für uns hat.

Wir tun, was uns zu nutzen scheint,
alles andere interessiert uns nicht,
fragen nicht mehr nach,
wenn unsere einzige Welt im Sterben liegt...

Solang niemand bereit ist,
wenig zu investieren,
wird Ignoranz bleiben,
Humanismus wird stagnieren.

Und was uns hier noch hält,
sind nur Schatten unserer selbst.

Wir sind Marionetten,
gezogen an Fäden der Gesellschaft,
und merken nicht mehr,
was uns hinüber rafft.

Auf der Seite der Verlierer
sind wir alle irgendwann,
wenn niemand mehr
sich herausreden kann.
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Giacomo D. aus Erlangen | 31.12.2014 | 07:52  
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