Gerade rechtzeitig hatte das Hoch eingesetzt um die Getreideernte in vollen Gang zu setzen. Der Sommer nähert sich seinem Höhepunkt. Der Raps und die Gerste sind gedroschen und jetzt geht es mit Macht an den Winterweizen und den Roggen. So lange wie das Korn trocken ist, wird gedroschen. Das kann dann bis spät in die Nacht dauern. Die Erträge sind trotz Frostschäden in etwa im Vorjahresbereich. Die Preise für Strohballen sind im Vergleich zum Vorjahr etwas gestiegen, Heuballen sind etwas günstiger geworden. Der Weizenpreis fällt im Moment etwas. http://www.proplanta.de/Markt-und-Preis/Agrarmarkt... Am Donnerstag soll es aber ein wenig Gewitter und Regen geben, um danach wieder sommerlich schön zu werden. Gute Aussichten.
Nachtrag vom 16. August.
Wir hatten nur 6 mm Regen. Der Acker wurde geschält. Dadurch bleiben die Schichtungen des Bodens und die Tätigkeit der Regenwürmer ungestört, was für den Humus- und Strukturaufbau im Boden sehr förderlich ist. Mit dem richtigen Gerät bearbeitet, bleibt der Acker weitgehend unkrautfrei. Ich habe 24 – 26 Weißstörche gezählt, die dabei zugesehen haben. Sie ließen sich absolut nicht stören. Vor ihrem großen Flug nach Afrika wollen sie sich noch ein wenig zufüttern.
Wo man auch hinschaute, überall im Calenberger Land hat es gemölmt. Der Wind kam heute Nachmittag vom Osten, gut für uns, da brauchten wir wenigstens die Fenster nicht zu schließen.
Schöne Bilder! Wenn ich sie sehe, werde ich an meine spätsommerlichen Radausflüge im Ohmtal meiner hessischen Heimat erinnert. Dieses Rattern und diese riesigen Staubfahnen!
Wir hatten nur 6 mm Regen am Donnerstag Morgen. Die Niederschlagsmenge war aber regional unterschiedlich. Am Nachmittag war wieder Erntewetter mit Sonnenschein.
Wer meint der Getreideanbau sei wegen E10, der irrt sich gewaltig. Wer kein E10 haben will, muss ihn nicht tanken.
Unsere hochtechnisierte Landwirtschaft steht im globalen Weltmarkt und muss sich nach den Weltmarktpreisen richten. Der Verbraucher hat aber auch eine Macht. Die Milchbauern haben durch die Billigheimer im Moment keine Kostendeckenden Preise. Alle wollen nur noch billig, und kostendeckende Preise ist kaum jemand bereit zu zahlen. Wir leben heute vielfach so, als ob es kein Morgen gibt. Alles wollen wir jetzt und billig muss es sein. Das kann einfach nicht gut gehen. Das Nord Süd Gefälle wird immer steiler.
Das kann man aber nicht unserer Landwirtschaft vorwerfen.
Die Zukunft unserer Erde wird durch den ungebremsten Geburtenüberschuss und den ebenso ungebremsten Konsumwillen gefährdet.
Hier gilt es Aufzuklären und ein Umdenken zu erzielen.
Diskussion um Biosprit
Geradezu heuchlerisch ist es aber, dass der Minister die eigentliche Fehlentwicklung in Deutschland schlicht ignoriert. Nämlich die, dass immer mehr Mais in Biogasanlagen landet, die Land auf Land ab wie die Pilze aus dem Boden schießen. Gut ein Drittel der Maisernte wird hierzulande verstromt, dank großzügiger staatlicher Beihilfen. Tendenz steigend. Es drohen amerikanische Verhältnisse, dort werden 40 Prozent der Maisernte zu Biosprit verarbeitet. http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/diskussion-u...
Gruß Wolfgang
Langsam kommt die Weihnachtszeit und einige Banken, Sparkassen und Geschäfte können nicht bis Advent warten und müssen jetzt schon damit werben. Vorfreude ist die schönste Freude. Meine Frau wollte auch schon mit dem Basteln anfangen. In einem „Landlust“ Magazin hatte sie den Bastelvorschlag gesehen und folgendermaßen musste ich los um die entsprechenden Teile zu besorgen. Große Nägel, kleine Pappnägel, Pappe, Gipsbinden und...
Das beste Spielzeug für Kinder ist das, was Kinder mit ihrer Fantasie selber bauen, wozu sie einen Bezug entwickeln, das ist das was ihnen am meisten Spaß macht und was sie lieben. Für uns mag das aussehen, als ob die Kinder in Müll oder mit Müll spielen, aber dort sind andere Lebensumstände. Das was für uns wie Armut aussieht, zeigt doch auch welche Talente in den Kindern stecken. Der Kontrast zwischen selbstgebautem...
Das Schlachtefest – Hausschlachten vor 50 Jahren in Koldingen
Heute hat man ja eine Garage oder ein Carport. Wir hatten früher einen Stall für zwei Schweine (Ötschen), Enten und Gänse (vor meiner Zeit auch Ziegen) und natürlich die Hühner. Der Stall war gleich neben dem Misthaufen und noch vor unserem Klo. Fließend Wasser mit WC kam erst 1957. Bis dahin wurde aus der Pumpe vor dem Haus das Wasser in spezielle Wassereimer...
Gestern hatte ich frei und war den ganzen zu Haus. Es regnete die meiste Zeit.
Während Fritz am Fenster lag und "NIX" machte, schraubte ich Schubladen und Schrankwände zusammen - für Gartenarbeiten war es absolut zu matschig.
Kaiserpfalz: Memleben | Der März 2013 mit seiner Winterlandschaft erschien mir beinahe unwirklich. Dennoch kam mir plötzlich ein altes Volkslied in den Sinn. "Im Märzen der Bauer, die Rösslein einspannt ..."
Der Text passte nun wahrlich nicht zum März 2013. Aber er passt auch längst nicht mehr in unsere Zeit. Denn große Traktoren und Landmaschinen übernehmen die Arbeit der Pferdegespanne. In den Bauerngärten werden wohl nur noch wenige...