Praktikum im Landgestüt Celle – ein Traum!

Für zahllose Mädchen und Jungen, die den Pferdesport für sich entdeckt haben, geht ein Traum in Erfüllung, wenn sie einen der raren Praktikumsplätze in einem der Landgestüte in Deutschland für sich erobern können!

So erging es auch Lena Junge und Nina Kleineberg – beide bereits erfahrene Reiterinnen im Reiterverein Wilkenburg – die jeweils einen der heißbegehrten Praktikumsplätze im Landgestüt Celle nach gründlicher Bewerbung für sich erlangten.

In schöner Bescheidenheit hatten sie davon kein besonderes Aufsehen gemacht, allerdings waren wir im Verein der Meinung, dass es zumindest einen Bericht hier bei MyHeimat wert sei, damit auch andere jugendliche Reiter und Reiterinnen sich darüber informieren können und einen Eindruck bekommen, wie es in einem Landgestüt zugeht und was einen als Praktikant alles erwartet.

Hier also der Bericht von Lena Junge:

"Am vergangenen Ostersamstag besuchte der RV das Landgestüt in Celle. In Ergänzung dazu wollen wir hier nachträglich darüber berichten, wie die jungen Reiterinnen Nina Kleineberg und Lena Junge ihr Praktikum auf der Hengststation erlebt haben.

Lena Junge erlebte ihr 2-wöchiges Praktikum bereits in 2013, Nina Kleineberg im Februar diesen Jahres. Beide wohnten während dieser Zeit in der Nähe des Landgestüts, da für Praktikanten leider keine gestütseigene Unterbringung möglich ist. Der Arbeitstag begann um 5.30 in der Früh, das Aufstehen war gewiss nicht immer einfach, aber die Vorfreude auf die Hengste und auch auf die sehr freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter weckte uns immer wieder rechtzeitig auf.

Die erste Aufgabe des Tages war das Füttern der Hengste, die schon unruhig scharrten und wieherten. Nun ging es ans Misten und Einstreuen der großen Boxen. Die gut erzogenen Hengste stellten sich bereitwillig an die Seite, wenn man in die Box trat. Danach wurden die Hengste geputzt; natürlich gab es auch kleine Streicheleinheiten. Danach wurde erst einmal gemeinsam mit den "Gestütern" in der kuschelig warmen Klause gefrühstückt, um sich für weitere Aufgaben zu stärken.
Nun wurden die Hengste in die Führanlage oder auf die Koppel gebracht. Außerdem wurde noch Heu gegeben und wie in jedem Stall gefegt-gefegt-gefegt, denn Hygiene muss immer einen hohen Stellenwert haben.

Um 12.00 war es dann Zeit für eine Mittagspause, zu der in der Pension oder in der Klause gegessen und Siesta gehalten werden konnte. Danach war das Programm verschieden und vielseitig: Besuche des riesigen Stalles in die Hengstprüfungsanstalt Adelheitsdorf, Fahrten zum Tierarzt, Blicke in die Schmiede, die Wagnerei, die Besamungsstation oder in die Sattlerei gehörten zur Tagesordnung.

Das schönste an dem Praktikum war aber sicherlich für uns beide, dass wir die Möglichkeit hatten, auf einigen der tollen Hengsten zu reiten und dabei sehr qualitativen Unterricht von erfahreren (Be-)Reitern zu bekommen. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug, und Nina und Lena verließen das Praktikum durchaus erschöpft, doch mit einer großen Menge an neuen Erfahrungen, neu gewonnenem Wissen, netten Bekanntschaften und eventuell sogar Plänen für die Zukunft.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeitern des Landgestüts, die uns ein so schönes und realitätsnahes Praktikum ermöglicht haben und uns hinter die Kullissen des Landgestüts Celle geführt haben!"

Wer sich näher über Praktika-Möglichkeiten im Landgestüt Celle informieren möchte, findet auf der Wesite www.landgestuetcelle.de weitere Informationen.
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