Bürgermeisterkandidat und Ratsmitglied Jens Ernst informiert sich über den Rettungsring e.V. und das Pattenser Bad

Pattensen: Pattenser Bad | Nicht nur die Einweihung des Treppenliftes nahm Herr Ernst zum Anlass, das Pattenser Bad zu besuchen, sondern sich auch über die weiteren Belange und Befindlichkeiten des Badbetriebs zu informieren.
In dem Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Klaus-Dieter Theur, und dem Geschäftsführer der gemeinnützigen Betriebs GmbH, Herrn Fred Oeltermann, ging es um die Aufgabenaufteilung der beteiligten Gruppen und Personen, die aktuellen Projekte, anstehende Aufgaben und um einen Ausblick in das Jahr 2024.
Es wurde klar, dass die Badrettung keine abgeschlossene Aufgabe sei, sondern ein stetiger Auftrag an alle Nutzer, Gruppen und Verantwortlichen in Pattensen.
Die Mitglieder des Fördervereins Rettungsring spielen hier eine herausragende Rolle, berichtete Herr Theur. Ohne ihren Beitrag und Einsatz würde es diese Einrichtung nicht mehr geben.
Die konstruktive Zusammenarbeit des Fördervereins und der Betriebs GmbH mit den Parteien, der Verwaltung, den Vereinen, Schulen und Kindergärten habe es ermöglicht, dass Pattensen ein Leuchtturmprojekt in der Region Hannover und darüber hinaus aufzuweisen hat.
Herr Oeltermann betonte, die notwendigen Zuschüsse, die das pab nach wie vor erhalte, betrügen weniger als die Hälfte, teilweise nur ein Drittel dessen, was vergleichbare Bäder und Kommunen für den Erhalt ihrer Einrichtungen benötigen. Mehr als die Hälfte des Jahresetats werde durch den Förderverein und die GmbH selbst erwirtschaftet.
Zudem habe das Pattenser Bad in den zehn Jahren der Betriebsübernahme an Wert gewonnen. Mehr gesundheitsorientierte Angebote und einer stärkere Auslastung verbessern die Lebensqualität von mehr als 100.000 Nutzern jährlich. Für zunehmend mehr ältere und auch berufstätigen Menschen trage das Medium Wasser zum Erhalt der Gesundheit entscheidend bei. Klein- und Schulkinder erlernen das Schwimmen, eine lebensnotwendige Fähigkeit! Junge Menschen trainieren und verbringen auch sonst ihre Freizeit in sinnvoller Weise abseits von PC und TV. Die Gemeinschaft der Pattenser hat dadurch an Qualität gewonnen.
Weiterhin sei die Technik Schritt für Schritt verbessert und für kommende Jahrzehnte fit gemacht worden. 40 Jahre Badbetrieb bergen trotz dieser Errungenschaften noch weitere Möglichkeiten. 2024 könne es z.B. so aussehen, dass kein Chlorgas mehr für die Desinfektion eingesetzt werden müsse. Das Wasser wäre damit reizarm und nutzbar für viele Menschen, die zur Zeit nicht in ein Schwimmbad gehen können. Vielschwimmer, ob in Aquakursen oder beim Schwimmtraining, hätten einen höheren gesundheitlichen Nutzen.
Es gebe Techniken, die sicherlich in den kommenden Jahren dieses ermöglichen werden. Ein Merkmal, das Pattensen eine besondere Note in der Region Hannover verleihen würde, betonte Herr Ernst. Wäre das zu leisten? Nur gemeinsam und in einem Netzwerk, in dem jeder mit seinen Stärken dem anderen hilft. Das mache die kleinste Kommune zu eine der stärksten Gemeinschaften in der Region, stellten Herr Ernst und Herr Theur abschließend fest.
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