Anschlag in Pakistan auf christliche Hilfsorganisation World Vision
Mansehra (Pakistan): Islamabad | *
Es ist von fünf bzw. sechs Toten die Rede.
Was ist passiert?
15 Bewaffnete (es werden militante Islamisten vermutet) sollen heute ein Büro der Hilfsorganisation World Vision überfallen haben. Sie töteten wahllos Menschen - auch Explosionen durch Granaten soll es gegeben haben.
Die christliche Nichtregierungsorganisation (mit Hauptsitz in den USA) kümmerte sich in Pakistan um den Bau von Schulen, um Witwen und Waisenkinder. Sie wollten den Menschen dort bei der Überwindung der Folgen des schweren Erdbebens von 2005 helfen.
Klar, man hätte wissen können, wie gefährlich es in dieser Gegend ist - man wusste es mit Sicherheit auch.
Sicher, es gibt viele andere schlimme Verbrechen auf dieser Welt - auch mit einer Vielzahl von Toten, wie gerade in Nigeria.
Dennoch bin ich erschüttert und sehr traurig über diese Tat!
Mann kann nur erschüttert und traurig sein wenn man von solchen Anschlägen hört, man kann aber auch hoffen das sich dennoch immer wieder Menschen finden die helfen wollen! Das schlimmste was passieren kann ist das die Extremisten gewinnen!!! Daher müssen diese Hilfsoganisationen unbedingt unterstützt werden.
Religionen und religionsartige Ideologien sorgen halt für das meiste Leid auf diesem Planeten.
Einfach grauenvoll diese Tat!
Mich würde interessieren, wie solche Anschläge bei der normalen Bevölkerungsschicht "ankommen"
Leider haben religiöse Organisationen ihre Hilfe oft mit der Verkündigung der "frohen Botschaft" verknüpft, und das sehen Vertreter anderer Religionen garnicht gern, und diese Organisationen können in solchen Konflikten schwerlich neutral sein, und es wird eine missionarische Absicht dahinter vermutet.
Daher gibt es das Rote Kreuz in diesen Gegenden nicht, sondern den roten Halbmond - beide unterstehen dabei dem IRK, wirken aber nur in ihrem Kulturkreis - auch wenn vereinzelt z.B. Suchhundeeinheiten des DRK dort zeitweise eingesetzt sind.
Dazu kommt daß "westliche" Organisationen ihre Vorstellung von Zivilisation und Kultur zu übertragen versuchen und es dadurch auch zu Konflikten kommt.
Unsere Hilfe sollte darin bestehen die örtlichen Organisationen zu unterstützen und wenn direkte Hilfe vor Ort notwendig wird dies unter strikter Wahrung der Neutralität in politischen und weltanschaulichen Dingen zu tun, insbesondere wenn es sich - wie in Pakistan - um ein Krisengebiet mit unterschiedlichen und verfeindeten Religionsgruppen geht.
Dazu kommt - Versuche wie der christlichen Gruppe ebenfalls aus den USA die Katastrophe in Haiti auszunutzen um über 30 Kinder zu entführen und christlichen Familien in anderen Ländern zur entsprechenden Erziehung zu übergeben schürt den Hass der Fanatiker noch umso mehr.
Ich kann jeden der sich aus falsch verstandener Nächstenliebe auf solche ein Abenteuer einlassen will nur dringlich warnen - der Gedanke hier gleich zweifach "helfen" zu wollen kann einem sehr schnell eine ungewollte "Beförderung" einbringen - und damit ist niemandem geholfen.
was hat das mit dieser plattform "bürger berichten aus pattensen" zu tun?
Quellenangabe?
@Silke, was meinst Du mit "normaler" Bevölkerungschicht? Hier ist doch so ziemlich alles vertreten?!
@Edgard, die Kinder wurden nicht in dem Sinne entführt. Soweit ich gehört habe, wurden die Kinder von den Eltern weggegeben, in der Hoffnung, dass es ihnen besser gehen möge, als ihnen selbst. Was damit nicht entschuldigt sein soll - man hätte sich vorher besser informieren müssen.
@Wolfgang, wenn die Frage an mich geht, dann hat es in sofern etwas mit "Bürger berichten aus Pattensen" zu tun, als dass ich diese Nachricht heute morgen in Pattensen im Radio gehört habe, mich anschließend in den Fernseh- und Internet-Medien erkundigt habe, was genau passiert ist. Allerdings war die Meldung noch sehr "frisch" und nicht wirklich viel zu erfahren. (Es heißt ja nicht "Bürger berichten über Pattensen, denn das Thema wäre recht schnell erschöpft.)
Die Worte sind meine eigenen, daher keine Quellenangaben.
Ich meine doch nicht die Myheimatler ;-) sondern was die Einheimischen (in dem Fall die Pakistaner) zu solchen Übergriffen sagen
Kirsten, Silke meinte wohl die Bevölkerung in Pakistan.
Ach so, danke Euch Beiden ... sorry, verkehrt verstanden.
Es waren offenbar pakistanische Mitarbeiter der amerikanischen Organisation, also wird die Mehrheit es erst einmal verurteilen. Gegner der Christen werden es aber wahrscheinlich gutheißen, denke ich - zumindest die islamischen Extremisten.
"@Edgard, die Kinder wurden nicht in dem Sinne entführt. Soweit ich gehört habe, wurden die Kinder von den Eltern weggegeben, in der Hoffnung, dass es ihnen besser gehen möge, als ihnen selbst. Was damit nicht entschuldigt sein soll - man hätte sich vorher besser informieren müssen."
Das mag für einige der Kinder zutreffen. Warum aber hatten dann die Initiatoren weder Papiere noch sonstige Nachweise dabei? Warum sitzen dann die beiden Drahtzieherinnen immer noch wegen Entführung in Haft?
"....
Die US-Bürger waren zweieinhalb Wochen nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti festgenommen worden, als sie 33 Kinder außer Landes bringen wollten. Die Behörden begründeten ihr Vorgehen damals damit, dass die fünf Frauen und fünf Männer, die meisten von ihnen Mitglieder einer Baptisten-Gemeinde in Idaho, keinerlei Adoptionsdokumente vorzuweisen hätten. Die Leiterin der Gruppe hatte beteuert, sie habe lediglich Waisen helfen wollen. Wie sich jedoch herausstellte, hatten die Kinder noch Eltern.
Allerdings konnte das haitianische Gericht auch keine Beweise einer kriminellen Absicht der Missionare finden. Einige der Eltern gaben vor Gericht an, die Kinder freiwillig übergeben zu haben, weil sie hofften, ihr Nachwuchs habe so eine bessere Zukunft. Daher ordnete der Richter bereits am vergangenen Donnerstag die Freilassung aller zehn Amerikaner an.
.... "
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010...
Zuerst machen die Missionare falsche Angaben, haben keinerlei Unterlagen - und dann sagen einige der Eltern für sie aus ... wohlgemerkt, es handelt sich hier um eine der ärmsten Bevölkerungsgruppen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Ebenso hieß es zunächst die Gruppe sei für die Hilfeleistung nach Haiti gekommen - es stellte sich Berichten zufolge heraus daß sie schon vor dem Beben im Lande waren.
Die zwei noch Inhaftierten sollen zu früheren Aufenthalten befragt werden... nur - weshalb denn?
Kindesentführung zum Zwecke der Zwangsbekehrung sind übrigens nichts Neues.
Und auch in Pattensen gibt es "Nachrichten aus aller Welt" !
"Es waren offenbar pakistanische Mitarbeiter der amerikanischen Organisation, also wird die Mehrheit es erst einmal verurteilen. Gegner der Christen werden es aber wahrscheinlich gutheißen, denke ich - zumindest die islamischen Extremisten."
Dies ist sogar noch schlimmer. Einheimische die für christliche Organisationen arbeiten gelten als Abtrünnige - so als wären sie konvertiert, und das ist im Islam eine Todsünde.
Und meinst Du nun, dass das Vergehen, die Tat von heute rechtfertigt??? Sicher nicht!
Und auch in Pattensen gibt es "Nachrichten aus aller Welt" !
Was möchtest Du mir damit sagen???
Nichts rechtfertigt einen Mord. Aber man muß sich mit den Verhältnissen vor Ort auskennen um die Situation einschätzen zu können.
Pakistan ist nun einmal ein islamisches Land, und wer dort mit dem Kreuz in der Hand ineinläuft muß wissen welchem Risiko er/sie sich aussetzt.
Es wurde weltweit nie soviel gemordet wie im Namen einer Religion...
Letzteres war auf Wolfgangs Einwand gemünzt.
Da hast Du vollkommen Recht!!!! Schlimm ist es dennoch.
Anschläge auf Menschen, die anderen helfen wollen, ist niedriges Niveau .
Mord ist immer aus "niederen Beweggründen".
Wie in so vielen Fällen soll hier Terror verbreitet werden um bestimmte Kräfte aus dem Bereich zu drängen.
Es gilt den Tätern so wenig Angriffspunkte zu bieten- Kernfrage ist immer ob diese für ihr Tun Rückhalt in der Bevölkerung finden.
Es ist einfach sehr unklug auf bestimmte Befindlichkeiten (Religion ist eine sehr entscheidende..) aus falschem Sendungsbewußtsein keine Rücksicht zu nehmen.
Christliche Missionierung (oder was dafür gehlaten werden kann) ist in islamischen Ländern stets ein Himelfahrtskommando.
> "Anschläge auf Menschen, die anderen helfen wollen, ist niedriges Niveau"
> "...Befindlichkeiten (Religion ist eine sehr entscheidende..)..."
Ja.
Z.B. auch:
Uno stoppt Gaza-Hilfe nach Angriffen durch Israel
Viele Tote bei israelischen Angriffen auf Uno-Schule
Usw.
Ach Andreas, gleich wieder für das Negativbild Israel werben?
Liebe Natalie,
leider sind die Israelis selber die besten Werber - ich durfte das 4 Monate lang miterleben. Nach einhelliger Meinung derer mit denen ich mich unterhielt gibt es kein palestinensisches Volk..... und so kann ich mir das Ziel der jüdischen Siedler sehr gut vorstellen - Frieden ist schlicht von der Mehrheit nicht gewollt!
Es sind nicht nur Orthodoxe die den Haß in sich tragen - und dennoch konnte ich auch Gegenden sehen wo Minarett, Kirchturm und Synagoge nebeneinander stehen - aber das blieb leider die Ausnahme.
> "Ach Andreas, gleich wieder für das Negativbild Israel werben?"
Ich habe deiner Aussage zugestimmt. Was passt dir denn daran wieder nicht? Etwa die Beispiele?! Für die kann ich ja nichts, sondern die religiösen Spinner, deren Niveau du angeprangert hast.
"Die Israelis", es gibt einen Unterschied.Es gibt weltliche und streng Gläubige.
Manchmal vermischt sich das.
Und immer unter dem Schwert der Vernichtung.
Traumatisiert.
Andere erobern mit Gewalt und Unterdrückung , und man steht da, als ob man in einem Käfig sizten würde.
"Die Israelis", es gibt einen Unterschied.Es gibt weltliche und streng Gläubige.
Manchmal vermischt sich das."
Ich konnte da leider kaum einen Unterschied feststellen; auch die weniger religiösen Israelis denken überwiegend so.
"Und immer unter dem Schwert der Vernichtung.
Traumatisiert."
Im AT findest Du genug Stellen der Eroberung und Vernichtung durch das auserwählte Volk (König David ... )
"Andere erobern mit Gewalt und Unterdrückung , und man steht da, als ob man in einem Käfig sizten würde."
Ich wette daß die Bewohner im Gaza haargenau dasselbe denken.
Bitte nicht den Unterschied vom Westjordanland und Gazastreifen verwechseln!
Und sehr wohl gibt es einen Unterschied zwischen weltlich denkenden Juden, die mit (vorallem aus Russland )orthodoxen Juden im Konflikt stehen.
> "Bitte nicht den Unterschied vom Westjordanland und Gazastreifen verwechseln!"
Hä?
Welche der viele Palestinensergebiete im Westjordanland meinst Du?
Wenn ich von Tel Aviv nach Jerusamelm über die ehemalige Autobahn fahre fühle ich mich wie 25 Jahre früher an der Zonengrenze - Wachtürme, Stacheldraht, Mauern.
Ich meine Gaza - schön, daß die Israelis die Bewohner vor den Bombardierungen gewarnt haben - wo aber sollten die denn hin?
Ja, im Gazastreifen haben sich aber auch die Hamas verschanzt.Aber dass die verbliebende Bevölkerung doppelt leidet, ist furchbar.Man darf nicht vergessen, dass den hamas Waffen wichtiger sind, als lebensnotwendige Untensilien und Lebensmittel.
Ob Fatah oder Hamas - die haben beide nichts zu sagen im Gazastreifen, sondern nur der Besatzer Israel.
Das ist ein vollgestopftes Fleckchen, welches so klein ist, wie eine europäische Großstadt, von Israel besetzt ist und deren Infrastruktur und Menschen ständig von den Besatzern zusammengeschossen werden.
Fatah oder Hamas ist schon ein grosser Unterschied,zumal die Hamas genau wie die Hisbollah von Iran unterstützt werden und im Gegensatz zu Abbas gar keine Lösung ausser der Vernichtung Israels befürworten.
Eine zukünftige Möglichkeit wäre ja auch, wenn die Hamas statt Waffen zu schmuggeln,Lebensmittel für das Volk schmuggeln und anstatt fortwährend Raketen in Richtung Israel abzufeuern, ein Interess am Aufbau Gazas zeigen.
Die Bevölkerung Gazas leidet nicht nur unter Israel sondern auch unter den Hardlinern in den eigenen Reihen.
> "Fatah oder Hamas ist schon ein grosser Unterschied"
Ja, aber das spielt für die Feststellung, dass beide nichts zu melden haben, sondern nur der Besatzer, keine Rolle.
> "und anstatt fortwährend Raketen in Richtung Israel abzufeuern, ein Interess am Aufbau Gazas zeigen"
Was passiert, wenn dort etwas aufgebaut wird, sieht man ja: Israel macht es wieder platt und schreckt nicht mal UN-Einrichtungen zurück.
Und wenn man sich über die paar kaum etwas ausrichtenden Raketen der Palästinenser erregt, sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, dass es sich dabei um Gegenwehr gegen einen Aggressor, Invasor, Besatzer handelt.
> "Die Bevölkerung Gazas leidet nicht nur unter Israel sondern auch unter den Hardlinern in den eigenen Reihen"
Ja, wenn man Menschen unterdrückt und in Ghettos, Lager, Reservate, etc. einpfercht und dahinvegetieren lässt, kann sich sowas schon mal entwickeln. Das sollte nicht verwundern.
ich gehe einfach davon aus, dass du keinen emotionalen Zugang in bestimmte Richtungen besitzt.
Entschuldige, aber es ist wirklich so, als ob du keinen Durchblick besitzt, oder nur auf einer geraden Schiene mitschwimmst.
Wenn nix mehr geht, dann rot?
Du gehst noch nicht mal auf den Unterschied von Fatah und hama ein,.........
Das fehlende emotionale Element ist aus guten Gründen Grundlage jeder unabhängigen Rechtsansicht.
Natalie, ich kann es verstehen daß Du Dich für eine Seite stark machst, auf der anderen Seite muß ich Andreas recht geben - und das bestätigen auch die UN-Resolutionen - wobei die meisten gegen Israel gerichteten natürlich auch aus politischen Gründen nicht durchkamen - aber auch ebenso auch anderen politischen Gründen initiiert wurden.
Gäbe es besonders in den USA nicht diese besonderen Rücksichtnahmen wäre Israel längst politisch isoliert - das wäre den Israelis allerdings m.E ziemlich egal, leiten sie die Legitimation für ihr Handeln schließlich aus ihrer Religion ab.
Fakt ist aber: Das Volk Israel besetzte gewaltsam Land (und besetzte rechtswidrig weitere) das zu dieser Zeit schon lange von einem anderen Volk bewohnt wurde - und Israels höchste Repräsentanten, unter ihnen auch Staatsgründer Ben Gurion und die spätere Ministerpräsidentin Golda Meir bestritten daß es ein palestinensisches Volk überhaupt gibt und begründen ihren Anspruch auf dieses Land (welche Grenzen da definiert sind ist umstritten) allein auf ihre Religion. Dabei wird leider unterschlagen (Religion bietet da ja erhebliche Deutungsmöglichkeiten) daß die Hebräer auch zu Zeiten des AT mitnichten ein einig Volk waren.
Allein die Sturheit im Beharren auf den angeblich göttlichen Anspruch ( den in Sachen Jerusalem ja gleichfalls Christen und Muslime erheben) und seine gnadenlos gewaltsamen Durchsetzung (auch der Siedlungsbau ist eine Form von Gewalt) hat diese Lawine losgetreten und hält sie bis heute mit steigender Drehzahl in Gang. Jede (unnötige) Gewalt z.B. gegen steinewerfende Jugendliche tritt eine neue Welle von Gegengewalt los.
Daß die Israelis nicht Willens sind diese Spirale zu durchbrechen sondern darüberhinaus Kritiker im Inneren Mundtot machen, die Religionsfreiheit mißachten und ihr Geheimdienst mit gefälschten Papieren (deren wahre Besitzer dadurch in Lebensgefahr bringen) weltweit Lynchmorde begeht stellt sie ausserhalb jedes Völkerrechts.
> "Du gehst noch nicht mal auf den Unterschied von Fatah und hama ein"
Doch! Ich habe sogar bestätigt, dass es einen gibt!
Er spielte und spielt aber keinerlei Rolle für die Aussage/Feststellung, dass beide in den Lagern/Reservaten nichts zu sagen haben, sondern nur Israel.
> "ich gehe einfach davon aus, dass du keinen emotionalen Zugang in bestimmte Richtungen besitzt. Entschuldige, aber es ist wirklich so, als ob du keinen Durchblick besitzt, oder nur auf einer geraden Schiene mitschwimmst.
Wenn nix mehr geht, dann rot?"
Emotionaler Zugang? Durchblick? Schiene? Rot? Ich habe keine Ahnung, was du damit sagen willst *schulterzuck*
@edgard: Stimme deinem letzten Kommentar (22.04.2010 um 11:23 Uhr) zu.
und was ist mit England?Das den Arabern und den Juden gleichwohl Unterstützung zusagte, und sich dann vom Acker trollte?
Was ist mit dem Holecaust, der erst Israel als Judenstaat ermöglichte?
> "und was ist mit England?Das den Arabern und den Juden gleichwohl Unterstützung zusagte, und sich dann vom Acker trollte?"
Vielleicht hatten die nur die Schnauze voll von den zionistischen Terroristen?!
Siehe z.B.: "Ab 1943 wurde die Irgun von Menachem Begin kommandiert, unter dessen Führung die Irgun Juli 1946 das Attentat auf das King David Hotel in Jerusalem verübte, das vorwiegend Offiziere der britischen Mandatsmacht mit ihren Familien bis dahin bewohnt hatten. Dem Anschlag fallen 91 Menschen zum Opfer."
---> http://de.wikipedia.org/wiki/Irgun
> "Was ist mit dem Holecaust, der erst Israel als Judenstaat ermöglichte?"
Begin sah das wohl anders!?
Siehe z.B.: "Die Irgun verübte gemeinsam mit dem Lechi das Massaker von Deir Yasin am 9. April 1948, bei dem über hundert Palästinenser systematisch ermordet wurden, darunter Frauen und Kinder. Menachem Begin verteidigte auch später noch das Massaker: „Das Massaker von Deir Jassin hatte nicht nur seine Berechtigung – ohne den ,Sieg‘ von Deir Jassin hätte es auch niemals einen Staat Israel gegeben.“..."
---> http://de.wikipedia.org/wiki/Irgun
"Was ist mit dem Holecaust, der erst Israel als Judenstaat ermöglichte?"
Eine interessante Frage, finde ich. Die Machtübernahme der Nazis führte ja zu einer Fluchtbewegung jüdischer Familien aus Deutschland, später aus den von Nazi-Deutschland besetzten Gebieten in Europa. Viele der Flüchtlinge wurden von anderen Ländern, u.a. der Schweiz und auch den USA abgewiesen.
Warum kam es ausgerechnet jetzt, nach Jahrhunderten der antisemitischen Progrome überall auf der Welt zur Gründung Israels?
Alerdings geraten wir jetzt immer mehr vom Thema weg - andererseits geht es auch hier um religiös motivierte Gewalt.
Natalie - wie wär´s mal mit einem Artikel über ein Kapitel der Gründung Israels?
Edgard, dazu kommt der erste Weltkrieg, wo Deutschland den Genozid an den Armeniern geduldet hat.Nicht ohne Grund spielte das osmanische Reich auch im 2. Weltkrieg seine Rolle mit.
Die Gründung Isreals habe ich auf mehreren Seiten Andreas schon getippert.
Und selbst, wenn ich einem Miniessay veröffentliche, dass muslimische Einwanderer von anderen (menschlich durchblickenden Menschen) Menschen mit Immigrationshintergrund angeleitet werden, die Geschichte des Holocaust und deren Folgen zu erkennen ,wird mir unterstellt, dass ich rassistisch denke.Und dass Araber oder Türken sich mit ´der deutschen Vergangenheit nicht befassen müssten.
Ich kenne zum Glück auch Menschen mit arabischen Wurzeln, die sich sehr Wohl damit befassen, und nicht einem diffusen Feindbild hinterherlaufen.
Menschen, die auf meine Artikel reagieren, haben sich entweder ein vernünftiges geschichtliches Wissen angeeignet oder sind dem Hetzsyndrom erlegen.
Die Rolle des damaligen Deutschen Reichs ist noch umstritten - es scheint aber festzustehen daß deutsche Offiziere mehr als nur Zuschauer waren bei diesem Genozid.
Aber auch Israel, desses Selbstverständnis sich gern auf den armenischen Widerstand beruft hat sich andereseits auch nicht mit Ruhm bekleckert:
"
Freundschaftlich verbindet Armenier und Juden dagegen bis heute das Andenken an Franz Werfel und dessen großen Roman "Die vierzig Tage des Musa Dagh" (1933). In diesem Roman, der auf ausführlichen Quellenstudien beruht, beschreibt Werfel, wie es 5000 Armeniern aus sieben Dörfern in der Zeit der Verfolgung gelang, sich auf dem Musa Dagh zu verschanzen und Widerstand zu leisten, bis im September 1915 die Überlebenden von englischen und französischen Kriegsschiffen aufgenommen und in Sicherheit gebracht wurden. Werfel hat mit diesem Roman dem Widerstand der Armenier zweifellos ein literarisches Denkmal gesetzt. Die Juden haben Werfels Roman gerade in den dreissiger Jahren geschätzt, weil sie in ihm eine Art Spiegelbild der eigenen unsicheren Situation sahen. Und in der Zeit der Ghetto-Aufstände in Osteuropa wurde Werfels "Musa Dagh" geradezu zum Symbol des Widerstandes. Osteuropäische Intellektuelle wie Itzhak (Antek) Zuckermann, Chaika Grossmann und Bronya Klebanski verwiesen immer wieder auf die Ähnlichkeit des Schicksals beider Völker.
...
Nicht minder fragwürdig ist die Tatsache, dass Regierungen und Parlamente anderer Staaten aus wirtschaftlichen, militärischen oder geostrategischen Überlegungen zu dem einstigen Völkermord schweigen. Dazu gehört heute leider auch der Staat Israel, der einen Militärpakt mit der Türkei unterhält. Auch in Israel wurden Pläne, den armenischen Genozid in die Schulbücher aufzunehmen, nach massiven türkischen Protesten fallen gelassen. Die Sprachregelung, auf die man sich dabei in Israel verständigte, lautet schlicht und einfach: "Die Armenier haben eine Tragödie, aber keinen Holocaust erlebt"."
http://www.compass-infodienst.de/Julius_H__Schoeps...
Beachtenswert sind auch immer wieder die religiösen Bezüge in der Geschichte von Okkupation und Massenmord.
sagen wir, sie haben einen Genozid erlebt.
Aber auch das möchte Erdogan nicht gelten lassen.Für ihn war es ein "Kampf".
Stimmt, auch in Israel werden Schulbucheintragungen immer nationaler bestimmt.Nachdem seit ca. über 15 Jahren in palästinensischen Schulbüchern auf Karten ein Grosspalästina /oder die grüne Zone eingezeichnet ist, wird seit längerem dies in einigen orthodoxen Schulen umgekehrt praktiziert.
Schade.




Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .