Maulwurfshügel
Mitten auf dem Trampelpfad vom Hausstall zu den Ziegen war plötzlich ein Maulwurfshügel.
Nein, dort kann ich den gar nicht gebrauchen - muss schließlich öfter mit Heu und Wasserkanne etc. beladen dort entlang.
Gartenschuhe an, aufgeschüttete Erde schön gleichmäßig verteilt, in der Mitte ein bisschen mehr Erde festgetreten, damit keine Kuhle entsteht und weiter.
Ich war eigentlich nur kurz bei den Ziegen und dann noch im Gemüsegarten, um Zucchini, Gurken und Porree zu ernten. Auf dem Rückweg war doch an der selben Stelle wieder ein kleiner Hügel...!
Selbe Prozedur: Erde gleichmäßig auf dem Weg verteilen, an der Stelle des Loches mehr Erde festtreten, fertig.
Nachdem ich die Ernte in die Küche getragen und geputzt hatte, wollte ich die Gemüse-Abfälle zu den Ziegen und zum Kompost-Platz bringen. Klar, was passiert war: ein neuer kleiner Hügel! Wieder platt gemacht, Kamera geholt - Foto vom platten Boden, hin und her gelaufen, dies und das, was man so macht...
Fast bei jedem Gang zum oder vom Hausstall hatte sich der Hügel vergrößert - die Kamera lag nun parat und ich machte ab und zu ein Foto, bis ich irgendwann die erste Ziege zum Melken in den Stall holen musste.
Leider hatte ich auch diesmal wieder nicht das Glück, den Mauli zu sehen - er ist jedenfalls jetzt weitergezogen!
Hallo Kirsten, schöne Geschichte und der Klügere gibt nach...........
LG Kathrin
Dieses Problem hatten wir auch mal. Den "Kampf" gegen den Erdhügel haben wir schnell aufgegeben, denn der Maulwurf gräbt seinen Gang immer wieder frei. Also einfach die aufgeschüttete Erde abgetragen und den Maulwurf somit in Ruhe gelassen, gegen ihn kann man nicht gewinnen. (Warum auch?!) ;)
Gruß, Annette
Doch, man kann! Er hat bei uns sooooo viel Platz, aber eine Stolperfalle für uns Menschen und eine Beinbruchgefahr für unsere Ziegen, die mit ihren dünnen Beinen direkt im Loch stecken bleiben, brauchen wir wirklich nicht direkt auf dem Weg - und nun ist er ja auch vom Wege abgewichen ;-)
Dass Mauli bei uns sonst wirklich viele Freiheiten hat, kann man hier nachlesen:
http://www.myheimat.de/pattensen/beitrag/74827/nac...
So gesehen hast du natürlich Recht! Unser Garten ist nicht so groß und bevor ich mich aufrege, habe ich die gleiche Ansicht wie Kathrin!
Deine Geschichte ist interessant.
Aber glaube es nicht, dass der Mauli weg ist.
Er kommt wieder.
Gruss
Nur vom Weg/Trampelpfad verschwunden - klar buddelt der im Garten weiter, darf er doch!
Kirsten, Deine Geschichte hat wirklich zwei Seiten.
Die eine lässt mich Schmunzeln, bei der Vorstellung,
wie Du "Mauli" vor Deine Linse wünscht und nach Art
des "Don Quichotte"gegen seine aufgewühlten Hügel kämpfst...
Die andere Seite... Unfallgefahr für Mensch und Ziege!
Muss nicht sein... Aber er hat's ja kapiert! ;-)))
Ich wünsche Dir viel Glück, doch noch zu Deinem
"Hallo, Mauli-Foto" zu kommen.
LG Gisela





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