Bis zum Rübenacker - keinen Schritt weiter - und zurück!

von Kirsten Steuer aus Pattensen | am 01.08.2009 | 261 mal gelesen | 16 Kommentare | 33 Bildkommentare | 26 Bilder
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Pattensen: Oerie | Am Mittwoch habe ich mit Kirsten einen Spaziergang gemacht - endlich hatte sie mal Zeit nur für mich!
Ich hatte sie eigentlich an der kurzen Leine, aber das war nicht so richtig nötig, denn sie geht sowieso wohin ich möchte.
Wir gingen an verschiedenen festen Ställen für die Menschen vorbei - sie nennen es Häuser - und an beweglichen Unterständen mit Rädern - die nennen sie Autos.
Endlich vorbei an den ganzen uninteressanten Ställen, gingen wir an einem Garten vorbei - kenne ich, haben wir auch - zu den Kornfeldern. Am Rand wachsen jede Menge leckere Sachen - weiß nicht, wie die alle heißen. Kirsten hat ihnen allen verschiedene Namen gegeben und fragt immer: willst du mal "hmhmhm" probieren und zeigt dann auf irgend etwas. Um ihr einen Gefallen zu tun, schnupper ich dann daran und manchmal probiere ich auch, aber dann suche ich mir doch wieder mein eigenes leckeres Futter.
Ein Ding nannte sie "Schafgarbe" - eine Beleidigung für einen stolzen Bock - bin ich ein Schaf??? Nein! Das fresse ich ganz bestimmt niemals!
Kirsten wollte noch zu den Pferden und in den Wald, aber sie hatte die Gefahr dort nicht bemerkt. Ich hatte sie gewarnt und bin stehen geblieben, aber sie ging immer weiter, rief mich, ging weiter .... Ich wurde ganz aufgeregt - sie hatte immer noch nichts gehört und gesehen!!! Da war doch ein riesiges, lautes Ungtüm hinter dem Wald. Ich rief sie zurück, aber sie wollte immer noch weitergehen. Nein, ich blieb stehen - aber sie verstand mich nicht.
Menschen sind manchmal ganz schön dumm, sie können nicht richtig riechen und hören können sie auch nicht. Hätte ich sie man doch an der Leine gelassen...!
Als Kirsten schon fast bis zu der Pferdeweide gegangen war, wusste ich mir nicht mehr anders zu helfen und kehrte um, lief ein Stück zurück.
Da endlich verstand sie mich und kam wieder zu mir.
Hinten auf dem Feld am Wald, wo Kirsten hin wollte, war inzwischen eine dicke Staubwolke zu sehen und die Geräusche von dem Ungetüm wurden lauter. Jetzt erkannte auch Kirsten endlich die Gefahr. Sie streichelte mich ausgiebig - sicher ein Dank, dass ich sie beschützt habe?!!!
Ich ging mit ihr zurück zu den Menschenställen. Dort ist es ungefährlicher, dachte ich jedenfalls. Doch plötzlich kam ganz schnell von hinten so ein fahrbarer Unterstand angebrummt. Ich habe mich so sehr erschreckt, - dachte das Ungetüm hätte uns verfolgt - dass ich einfach losrannte. Kirsten rannte nicht, sondern blieb wie angewachsen stehen. Der fahrbare Unterstand wurde ganz langsam und etwas leiser, er fuhr ganz vorsichtig an mir vorbei. Als er weg war, wartete ich auf Kirsten, denn die hatte sicher furchtbare Angst. Endlich konnte sie die Beine wieder bewegen. Wir gingen das letzte Stück gemütlich bis nach Hause.
Kirsten war ziemlich erschöpft von diesem Abenteuer.
Ich hatte großen Durst und war etwas müde, aber mit mir selbst ganz zufrieden (und satt).
In ihrem Garten war Kirsten doch sicherer - gut, dass ich sie gewarnt und beschützt hatte!
Dann musste ich mich ausruhen, um wieder Kraft für das abendliche Training mit Lümmel zu haben ;-)
Tschüß,
Euer Zorro

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Ute Kohler aus Fürstenfeldbruck am 01.08.2009 um 10:25 Uhr  
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Dieter Goldmann aus Seelze am 01.08.2009 um 11:07 Uhr  
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