Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer zu früh geht, verpasst das Beste!
Unter diesem Motto könnte man den Artikel in den Leinenachrichten vom 07.11.2011 stellen. Der geneigte Leser erhält den Eindruck, dass mal wieder eines dieser "Dorfkonzerte" stattgefunden hat. Polka, Marsch und Rumtata. Habe ich das erste Lied gehört, so kenn ich den Rest, also kann ich dann auch gehn und meinen Feierabend genießen. Dies hatte sich wohl der Redakteur gedacht. Aber: meistens kommt es anders als man denkt.
Das Programm des Musikzuges bot ein reichhaltiges abwechslungsvolles Programm mit vielen Highlites. Da war zum einen der Bürgermeister, der gekonnt den Amboss spielte zu der Polka "Die lustigen Dorfschmiede", da war Vivien Oldenburg, ein 12. jähriges Mädchen, die aus dem Musical Elisabeth die Ballade "Ich gehör nur mir" profihaft vortrug und für so manche Gänsehaut sorgte. Da war das heftig beklattschte Saxophonsolo von "Against all odds" von Tobias Quindel, der eindrücklich zeigte, dass auch in "Dorfkapellen" ausgezeichnete Solisten vorhanden sind. Da war der Auftritt der Anfängergruppe, die mit dem "Kuschelsong" begleitet durch Schlagzeug, E-Bass und Keyboard ihr Debüt gaben.Da war die Aktion mit einer Verlosung wodurch eine Dame aus dem Publikum (Elke Bittl) plötzlich als Sängerin im Mittelpunkt stand und nicht zu Letzt die emotionsvolle Verabschiedung des Dirigenten Raoul Ewlers durch den Musikzug und die Einführung des neuen Dirigenten Dieter Meier.
Schade um den Artikel !




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