„proDiakonie“ lud zum Stiftungsfest ins Jagdschloss Springe, und 120 Gäste wurden nicht enttäuscht.

Als Superintendent Brandes die Gäste in Empfang nehmen konnte...
 
Der Lavessaal und die angrenzenden Räume des Jagdmuseums, so wie der Kaisersaal und ein Zelt auf der Terrasse waren von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern festlich ausgestattet worden.
 
Die Bürgermeister Hische aus Springe und Prinz aus Laatzen mit seiner Frau nahmen sich die Zeit durch ihre Teilnahme die Diakonie zu unterstützen und genossen den Abend mit vielen konstruktiven Gesprächen.

Zum 3. Stiftungsfest hatte die Stiftung „proDiakonie“ am 26. September ins Jagdschloss Springe eingeladen. „Ein festlicher Abend mit Opernsänger Heinz Maraun und italienischen Köstlichkeiten“ war versprochen worden. Die Karten dazu waren seit Wochen ausverkauft. Und das Fest hielt, was versprochen wurde.

Als Superintendent Brandes die Gäste in Empfang nehmen konnte, war für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kirchenkreis, Diakonie und dem Kirchenkreisamt ein Großteil der Arbeit schon getan. Denn dieses Stiftungsfest war anders organisiert.

Der Lavessaal und die angrenzenden Räume des Jagdmuseums, so wie der Kaisersaal und ein Zelt auf der Terrasse waren von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern festlich ausgestattet worden. Sie schenkten auch die Getränke aus und standen dann am ganzen Abend den Gästen gerne Rede und Antwort über ihre Arbeit im Kirchenkreis. Die Jugendwerksatt des „Diakonieverbandes Hannover-Land“, „Der Rote Faden“ aus Empelde hatte ein buntes und vielseitiges Buffet mit "italienischen Köstlichkeiten" aufgebaut.

Die Bürgermeister Hische aus Springe und Prinz aus Laatzen mit seiner Frau nahmen sich die Zeit durch ihre Teilnahme die Diakonie zu unterstützen und genossen den Abend mit vielen konstruktiven Gesprächen.

Denn diesmal saß die Gästeschar nicht an Tafeln, sondern traf sich in kleinen Gruppen an Stehtischen. Das andere Konzept ging auf. Von Anfang an herrschten gute Stimmung und angeregtes Gespräch.

Im Kaisersaal begrüßte Superintendent Brandes die Gäste dann offiziell und eröffnete das Fest, indem er auf die über 3-jährige Geschichte der Stiftung „proDiakonie“ einging und aufzeigte, wo die Stiftung bereits unterstützend tätig werden konnte. Neben vielen kleineren Aktivitäten wurden zum Beispiel die Aktion „Wellcome“, der „Treffpunkt am Park“ Laatzen, der „Umsonstladen für Babyerstausstattung“, die „Kinderkantine der Immanuel-Kirchengemeinde, Alt-Laatzen“ mit nennenswerten Beträgen unterstützt.

Ein Grußwort der vier Städte des Kirchenkreises, Laatzen, Hemmingen , Pattensen und Springe richtete der Springer Bürgermeister Hische aus. Er hob hervor, wie wichtig und segensreich die Arbeit der Kirche und besonders der Diakonie für die vier Städte sei und lobte die Einrichtung der Stiftung „proDiakonie“ als wichtigen Schritt, dieses hohe und wichtige Engagement auch für die Zukunft zu sichern.

Diakoniepastor Klatt bedankte sich offiziell bei der großen Zahl der Beteiligten für die viele Arbeit, die die Vorbereitung dieses Stiftungsfestes mit sich gebracht hatte und für die Bereitschaft, das ganze Fest zu begleiten. Ein besonderer Dank wurde stellvertretend für viele an Frau Stanke-Weber, der Ephoralsekretärin ausgesprochen, die den Kartenverkauf und mit den Kirchenkreissozialarbeiterinnen die „Gesamtlogistik“ des Festes organisiert hatte.

Wie schon in den vergangenen Jahren, wurde auch in diesem Jahr wieder eine Person für ihr „besonderes diakonisches Engagement“ mit dem „Kronenkreuz der Diakonie“ geehrt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Herrn Findeisen, ehrenamtlich als Lektor und Archivpfleger für den Kirchenkreis tätig und nebenbei auch in diakonische Belangen sehr aktiv. Herr Findeisen war sichtlich überrascht und bewegt, als Superintendent Brandes ihm diese Auszeichnung überreichte.

Auf Italienisch begann Opernsänger Maraun seinen Programmbeitrag mit der Arie des Zarastro aus der Zauberflöte, weil dieser Abend ja „italienische Köstlichkeiten“ bieten sollte. Aber er ließ dann auch den deutschen Text folgen, der ja durchaus dazu taugt, die Unterhaltung auf einem „proDiakonie-Stiftungsfest“ zu eröffnen. Stimmungsvoll und locker trug Herr Maraun, begleitet durch Frau Broll am Flügel einen Liederfächer vor, der sich mit bekannten Melodien von Oper über Operette bis Musical spannte und würzte seinen Vortrag mit Anekdoten und „geistlichen Liedern“, wie er augenzwinkernd sagte. Frau Broll spielte auch anschließend zu musikalischen Untermalung auf dem Flügel. Mit großem Applaus bedankte sich das Publikum bei beiden Künstlern.

Die Eröffnung des Buffets leitete eine weitere „Gesprächsphase“ ein.

In das Zelt auf der Terrasse, das im Vertrauen auf das gute Wetter aufgebaut worden war, traute sich dann doch niemand. Es war draußen einfach zu kalt.

Aber im Jagdschloss genossen die Gäste gut gelaunt das wirklich köstliche Buffet, unterhielten sich angeregt miteinander und kamen immer wieder mit neuen Menschen ins Gespräch. Das rege und fröhliche Gespräch in kleinen Runden prägte dieses Fest.

Für die Presse stellten sich die Organisatoren und Träger des Festes noch einmal zum Foto zusammen. Von Links: Herr Zimmermann, ehrenamtlicher Fundraiser des Kirchenkreises, Herr Richter, Leiter des Kirchenkreisamtes und Fundraiser des Kirchenkreises, Frau Brandt-Zwirner, Kirchenkreissozialarbeiterin, Herr Bürgermeister Hische, Herr Superintendent Brandes, Herr Lang, Diakon im Anerkennungsjahr und Frau Röttger, Kirchenkreissozialarbeiterin.

Gerne bekannte sich die beiden anwesenden Bürgermeister auch zu der guten Arbeit des Projektes „Wellcome“ in Laatzen und Springe und stellten sich gemeinsam vor die Plakatwand.

Mit einem zweiten Teil ihres Vortrages gestalteten Opernsänger Maraun und Frau Broll am Flügel den Abend bis 22.00 Uhr.

Als die Gäste nun nach und nach sehr zufrieden das Jagdschloss verließen, begann für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Diakonie, dem Kirchenkreis und dem Kirchenkreisamt das Aufräumen. Denn am nächsten Morgen mussten die Räume besenrein für eine andere Veranstaltung zur Verfügung stehen.

Für die Stiftung „proDiakonie“ war dieses Fest ein großer Erfolg.
Dank des hohen persönlichen Einsatzes so vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird mit diesem 3. Stiftungsfest auch ein guter Beitrag für die Stiftung erzielt worden sein.
Wir dürfen gespannt sein, wie das 4. Stiftungsfest im Herbst 2009 nach diesen Erfahrungen gestaltet werden wird.

Uwe Büttner
Öffentlichkeitsbeauftragter im
Kirchenkreis Laatzen-Springe

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