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In einigen österreichischen Kirchen soll es wohl bald Poststellen geben.
Die Kirchen müssen nach Angaben von NDR-Info an drei Tagen in der Woche geöffnet haben, dann wären sie geeignet. Wer dann die Briefmarken verkauft etc. wird wohl noch überlegt - der Pfarrer oder Ehrenamtliche?
Nun überlegt auch die Schweiz, ob es eine solche Möglichkeit für ihr Land gäbe, denn dort werden ebenfalls immer mehr Postfilialen geschlossen.
Was ist mit Deutschland - wäre das eine Lösung auch für uns???
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Matthaeus 21,12
"...Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: "Mein Haus soll ein Bethaus heißen"..."
Kirsten, der Knackepunkt ist der Gebrauch von Kirchen bei uns in D-Land.
Dein Gedanke braucht neue Räume in den Köpfen.
Wo kauft ein Mensch aus Oerie/Hüpede ein, wenn er nicht auf einen PKW zurückgreifen möchte? Wo begegne ich in Hüpede oder Oerie tagsüber einfach mal Menschen? Wo finde ich schnell helfende Menschen tagsüber,...
Übrigens die Deutsche Post AG wird dafür sicherlich keinen Finger Krumm machen!
Hier könnten die Christen vor Ort auch die Räumlichkeiten der Gemeinden einfach mal in den Blick nehmen, warum nicht eine Kirche als BegegnungsCafe über der Woche aktivieren, - da könnten auch Briefmarken verkauft werden - die aber in Deutschland fast keine Rolle mehr spielen...
Schau mal einen Monat lang in Deinen Briefkasten, wie viele Briefmarken da noch zu entdecken sind! Aber die Möglichkeiten der Begegnung für Menschen außerhalb der Städte geht mehr und mehr verloren!
Mein Gedanke war - neben dem, dass Nicht-Kirchgänger die Scheu vor kirchlichen Räumlichkeiten verlieren und Kontakte knüpfen - der Erhalt der Pfarrstellen. Wovon lebt eigentlich ein Pastor/eine Pastorin, der/die eine viertel Stelle bekommen hat? Aber ob die dann unbedingt Briefmarken verkaufen und Päckchen annehmen möchen, weiß ich auch nicht - sicher gibt es auch dort unterschiedliche Ansichten und Einstellungen.
Kommerz, halt ein.
Es gibt sowas wie eine Schmerzgrenze.
Und ein Bethaus ist kein Kiosk.
In den Niederlanden wurden manche Kirchen einem bürgerlichen Tun übergeben, das steht auf einem anderen Blatt.
Fehlt nur noch die Frittenbude auf Friedhöfen.
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