Wer hat Lust, aus wenigen Begriffen eine Kurzgeschichte zu schreiben?
Nur so für hier und aus Freude am Schreiben.
Es sollten alle unten genannten Wörter mindestens einmal enthalten und die Geschichte in sich schlüssig sein.
Bin gespannt, was da so an unterschiedlichen Geschichten zusammenkommt.
Folgende Wörter bitte mindestens einmal in die abgeschlossene Geschichte einbauen:
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Aufsätze schreiben war für mich immer ein Graus. Aber hier geht es ja um nichts, deshalb versuche ich es mal.
"Der Eisbär Sprinter im Zoo Hannover hatte mich mit seinen Kunststücken so sehr begeistert, dass ich fast hundert Fotos von ihm mit nach Hause gebracht hatte. Die besten davon wollte ich Myheimat natürlich nicht vorenthalten. Während mein Rechner hochfuhr, bereitete ich mir eine köstliche Tasse Cappuccino mit Sahnehaube zu. Dann ging es an die Arbeit. Die Sonne schien schön warm durchs Fenster und ich wurde dadurch trotz des Cappuccinos immer müder und müder. Die Augen fielen mir zu. Durch irgendein Geräusch schreckte ich aus dem Schlaf und mein erster verwirrter Blick fiel auf die verschneite Wiese vor meinem Fenster. Aber was näherte sich denn da bloß aus der Ferne? Mein Herz setzte fast aus: Da kam ja ein Eisbär!!! Schnell das Fernglas gesucht! Ich schaute hindurch und - Der Eisbär war nur eine weiße Ziege."
Heute Mittag, nachdem ich meine Ziege gefüttert hatte, wollte ich an meinen Rechner gehen und einen neuen Bericht für Myheimat schreiben. Eine Tasse Kaffee stellte ich bereit, wollte mich gerade setzen, da hörte ich ein mäckern meiner Ziege. Schnell rannte ich ans Fenster. In der gleißenden Sonne sah ich wie sich etwas Großes auf den Ziegenstall zu bewegte. Ebenso schnell langte ich nach meinem Fernglas und was sah ich da, es war ein riesiger Eisbär, sicher aus dem Zoo ausgebrochen!............ Nun muß ich aber ganz schnell nach draußen und meine Ziege retten, wenn ich nachher noch am Leben bin melde ich mich bei Euch! Bis Bald Eure Rashia
Ich saß bei einer Tasse Tee vor meinem Rechner und hatte bei myheimat einen schönen Beitrag gelesen .... über Tiere im Zoo. Eine kleine schwarz weiße Ziege die vor ein paar Tagen erst geboren war und vor Freude durch ihre kleine Welt hüpfte.... von einem Eisbär der gerne taucht und mit dem Eimer spielt den der Wärter vergessen hat. Mein Blick geht zum Fenster und ich schaue zum Himmel .... warm schickt die Sonne ihre Strahlen auf die Erde und ich habe das Bedürfnis in die Natur zu gehen. Ich schalte meinen Rechner aus und nehme meine KLEINE und ein Fernglas .... gebe meinenm kleinen Kater einen Nasenstupser und machen einen Spaziergang zum nahen Wald in der Hoffnung vielleicht ein paar Rehe zu fotografieren oder durch das Fernglas zu sehen. Ich warte bis die Sonne am Horizont langsam unter geht .... meine KLEINE macht noch eine Aufnahme und ich gehe innerlich zufrieden wieder nach Haus.
Heute Vormittag, 28.01.2011 Wetterburg am Twistesee - Augenzeugenbericht
Schnell wollte ich noch mal eben bei myheimat reinschauen. Ich stellte meine Tasse Tee neben den Rechner und schaltete ihn ein. Am Fenster lag mein Fernglas, mit welchem ich heute morgen noch die Ziege am anderen Ufer des Twistesees beobachte hatte. Jetzt schien die Sonne auf den See und ich warf erneut einen Blick hinaus. Ich denke , ich sehe nicht recht! Da lag doch wahrhaftig auf der letzten Eisscholle ein Eisbär !!! Deswegen waren die Ziege und alle Enten weg !!
myheimat war in diesem Moment vergessen.
LG Karin
Es war tiefster Winter in Norddeutschland. Die Landschaft schien wie mit Puderzucker bestäubt. Gewässer trugen eine dünne Decke aus Eis.
Die fahle Sonne kam kaum zu meinen Augen durch - es wirkte grau und ungemütlich.
Eine alles durchdringende klirrende Kälte ließ den Atem dampfen und die Menschen in Häuser flüchten, in denen es einen Anschein von Wärme gab: Cafés oder Kneipen.
Wärme? - Heizungen, Öfen, Garküchen - künstliche Wärme! Menschliche Wärme - Fehlanzeige!
In der holländischen Kakaostube bestellte ich mir eine Tasse mit heißer Schokolade und sah leicht abwesend aus dem nur leicht beschlagenen Fenster. "Träume ich oder hat mir jemand Alkohol in die Schokolade gemischt?" Ich versuche, noch einmal genauer zu erkennen, was meine Augen durch das Fenster gesehen haben wollen - warum nur gab es hier kein Fernglas? Ging da gerade ein Eisbär durch die Stadt? Nein, das konnte nicht sein. Aber was, wenn doch???
Ich war plötzlich hellwach, kramte im Rucksack nach meiner kleinen Digitalkamera und schrieb in Gedanken schon einen Bericht für Myheimat, denn dass konnte ich ja nicht einfach so für mich behalten. Ein Eisbär am hellen Tag mitten in Hannover - soweit war also die Eiszeit schon zu uns vorgedrungen? Wer hatte da neulich noch über die Klimaerwärmung geprochen? Ich griff nach meiner Winterjacke, schlüpfte etwas umständlich hinein - was mich wertvolle Sekunden kostete - rannte aus der Kakaostube, fand aber keinen Eisbären mehr vor.
Wieder zu Hause angekommen und etwas aufgewärmt, setzte ich mich an den Rechner und suchte im Internet nach Berichten aus Hannover über einen Eisbären mitten in der Stadt - es gab keine! Was war nur mit mir los? Fing ich allmählich an zu spinnen? Vielleicht sollte ich mehr schlafen?!! Ich legte mich in mein Bett, schlief sehr bald ein und träumte von einer kleinen weißen Ziege.
Wer weiß, was das alles zu bedeuten hat - ich weiß es jedenfalls nicht!
Ich sitze an meinem Rechner, neben mir eine Tasse Tee - Earl Gray, heiß.
In Myheimat steht nicht viel Neues und es ist langsam Zeit die Ziege zu füttern.
Die Sonne scheint durchs Fenster und ich stehe auf, schaue durchs Fernglas und sehe einen Eisbär.
Jedes Fenster geht nach Süden - wo wohne ich?
Die Sonne schien kräftig.
Während der Rechner hochfuhr und dabei brummte, wie ein Eisbär, dampfte der heiße Kaffee sein Aroma aus der Tasse.
"Verdammt!", murmelte er. "Steht die alte Ziege von Gegenüber schon wieder mit dem Fernglas am Fenster und späht die Nachbarschaft aus, um Material für ihr doofes MyHeimat zu sammeln..."
In einem Entwicklerforum im Internet entdeckte ich heute den Nachsatz eines Teilnehmers: “Programmierer haben nur drei Feinde: Sonne, frische Luft und das unerträgliche Geschrei der Vögel.” Fand ich zwar lustig, liegt aber soweit neben der Realität, dass nicht einmal das Gegenteil richtig ist. Trotzdem hat es einen wahren Kern: Hier unten im Labor seh ich die Sonne nicht, frische Luft gibt es auch nicht wirklich und vom Gezwitscher der Vögel bekomm ich kaum etwas mit.
Auf dem Rechner läuft seit Tagen ein Wikipedia Download im Hintergrund, nur gelegentlich öffnet sich ein Fenster des eMail Programms, oft mit einer neuen Nachricht von MyHeimat, einer sehr willkommenen Abwechslung. Ich klicke dann in das Fenster, lehne mich entspannt zurück, greife nach der Tasse mit dem inzwischen sicher schon wieder kaltem Kaffee, lese die Post und seh mir den entsprechenden Beitrag an. Eine Kurzgeschichte? Coole Sache! Schreib ich doch glatt!
Aber darin soll ein Eisbär und eine Ziege vorkommen. Ob mir dazu etwas einfällt? Und auch noch ein Fernrohr? Hm. Also dazu hab ich zu wenig Phantasie. Schade eigentlich, aber da muss ich passen...
Ich lag in der Sonne und schlief, da hörte ich, wie ein Eisbär rief:
„Aus deinem Fenster schaut mit dem Fernglas ne Ziege
und zwischen den Hörnern hängt Dein Rechner ganz schief!
Sie kaut auf dem Artikel für myheimat herum,
und meckert und meckert verdächtig dumm!
dazu trinkt sie den Rum aus der Tasse!“
„Oh,“ stöhnte ich,“ wie ich solche Träume hasse“
da zog der Eisberg von Dannen ...
Ich sitze am Rechner , Myheimat ist drin ! Die Augen sind müde , oder werde ich blind ? Jetzt brauch ich eine Tasse --- mit Kaffee und zwar ganz geschwind !!!
Der Traum ist zu Ende , ich fasse es nicht ... beim Blick aus dem Fenster... glitzernder Schnee im Sonnenlicht . Zwei spielende Kinder der besonderen Art , es sind Eisbär und Ziege mit dem Schlitten auf Fahrt !!! Bin ich bekloppt oder vielleicht schon verrückt ? Mein Fernglas sagt ja .... und lächelt entzückt !
Nach etwa 100 Zeilen Sourcecode gab der Rechner plötzlich ein weiteres “Ping” von sich, das Fenster des eMail Systems öffnete sich mit einer neuen Nachricht von MyHeimat: Die Kurzgeschichte sollte gar kein Fernrohr, sondern ein Fernglas enthalten! Ja dann! Das eröffnete ganz neue Perspektiven, ich stoppte den Cybär, eine AI, deren Avatar ich einem Eisbär nachempfunden hatte – kein Witz! Aber er sieht eher aus wie ein Braunbär. Egal. – und begann zu überlegen. Über Sonne kann ich kaum etwas schreiben, die sieht man hier unten nicht. Fehlt noch eine Ziege. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Erst mal einen kräftigen Schluck aus der Tasse mit dem kaltem Kaffee. Nützt nichts. Die einzige “Ziege” die mir spontan einfällt, ist eine ehemalige Nachbarin, die von allen Leuten als „Gewitterziege“ bezeichnet worden war, aber ob das in eine Kurzgeschichte passt? Also ich weis nicht...
Ein Eisbär ist in seiner kleinen Hütte und sieht mit dem Fernglas aus dem Fenster. Er sieht eine Ziege, die sich in der Sonne wärmt. Da es ihm aber zu warm ist, holt er sich eine Tasse eiskaltes Wasser und geht an seinen Rechner um nachzusehen ob jemand bei MyHeimat unterwegs ist.
Das sind alles schöne Geschichten.
Andreas deine ist richtig schön ausgefallen. Das gefällt mir sehr gut, zumal mein Pc auch gerade wie ein Eisbär brummt.
Ich finde das eine lustige Idee mit der Geschichte und den vorgegebenen Worten.
....boah... wie lange geht das Spiel denn noch??? Ich habe keine Lust mehr, also Ok einmal noch....ich packe in meinen Koffer, einen Eisbär, eine Sonne, ein Fenster, einmal Myheimat, eine Ziege, ein Fernglas, eineTasse, und einen Rechner...und....ich bin müde laß uns morgen weiter spielen..... Gute Nacht und Licht aus!!! *gähn* ;o)))
"Ziege" ist ja wohl keine Beleidigung ...!!! Ziegen sind klug, lieb, hübsch .... ;-) Höchstens ist es eine Beleidigung für die Ziege, wenn Menschen sich mit ihr titulieren.
schöne idee und ebensolche geschichten!
ich lade euch alle ein, auch beim großen romanschreibexperiment mit zu machen: http://www.myheimat.de/marburg/kultur/das-grosse-m...
würde mich freuen, ein paar eurer namen wieder zu finden!
Hätte ich doch glatt vergessen, dass ich noch etwas schreiben wollte! Man sind wir wieder zerstreut heut! *hahahahaha*
Danke für denTipp, Stella! Hier nun meine kurze Geschichte:
Die Sonne strahlt und Postmann Ziege genießt die wärmenden Streicheleinheiten auf der Haut. Nur noch diesen Straßenzug und er hat Feierabend. Frau Fernglas putzt gerade die Fenster und winkt ihm fröhlich zu. "Ein Päckchen für sie, Frau Fernglas!", winkt er zurück. "Oh!", freut sie sich, "das ist meine Tasse aus dem Zoo! Die mit dem Eisbären drauf! Die habe ich bei myheimat gewonnen!"
"Das freut mich für sie, Frau Fernglas", schmunzelt Ziege. Ich haber bisher nur einen Taschen-Rechner gewonnen. Ein schönes Wochenende noch, Frau Fernglas!" (und allen myheimatlern ebenso!)
Langsam gehe ich den schmalen, steilen Weg zur Huber-Alm hinauf und erfreue mich am Anblick der hügeligen, grünen, saftigen Landschaft. Seit 30 Jahren verbringe ich hier nun meinen Urlaub und seit 30 Jahren statte ich Alfons Huber einen Besuch ab. Ich freue mich auf den wortkargen, knorrigen Bayern, der mit seiner schneeweißen Ziege Lisa - mittlerweile die 8. Generation - hoch über dem kleinen Bergdorf lebt. Die Sonne bescheint mir wohlwollend den Weg. Es ist nicht mehr weit, ich greife zum Fernglas und sehe Lisa in ihrem kleinen Gatter grasen. Aus der Ferne sieht sie aus wie ein Eisbär. Alfons sitzt in seiner kleinen Werkstatt am Fenster. Er übt den lange ausgestorbenen Beruf des Rechner aus, schon sein Ur-Ur-Urgroßvater fertigte in schweißtreibender Handarbeit Laub-Rechen an. Schnaufend erreiche ich die Almhütte und werde mit einer Tasse warmer Ziegenmilch begrüßt. Drei Stunden lang sitzen wir wortlos nebeneinander auf der Veranda und genießen den prachtvollen Ausblick. Beim Abschied ist es mir, als könne Alfons meine Gedanken lesen, den er antwortete auf eine nie gestellte Frage: „Ja my, Heimat halt“.
Während ich gerade Tasse für Tasse aus dem Schrank holte, um den Kaffeetisch zu decken, sah ich, wie der große Hund meiner Nachbarn im Garten mit einem Eisbären spielte, Alfred, so heißt mein Nachbar, warf ihn immer wieder in die Höhe und Nestor aportierte ihn, wenn Alfred den Eisbären in der Hand festhielt, riss Nestor wie wild an ihm, der Eisbär war nicht mehr ganz weiß, denn Nestor hatte ihn schon ein paar mal im Garten vergraben, oder ihn im Regen liegen lassen, aber zum spielen gab es für ihn nichts schöneres. Es war natürlich nur ein kleiner Eisbär und er war aus Plüsch. Schon Jahre lang seh ich ihn mit diesem Tier spielen, es ist nicht kaputt zu kriegen. Gerne hätte ich mit meinem Fernglas zugesehen, aber dass hab ich letzten Urlaub dem Gärtner geschenkt, es war nicht besonders wertvoll und ich möchte mir sowieso ein neues zulegen.
Wenn ich mal mehr Zeit habe, möchte ich ein Bild von Nestor bei Myheimat einstellen, vielleicht sogar mit dem Eisbären. Jetzt muss ich mich aber beeilen, gleich kommen meine Kaffeegäste und ich wollte doch noch die Terrassentüre putzen, sie sieht immer so schmutzig aus wenn die Sonne hereinscheint. Oh mann, der Rechner ist auch noch an und ich muss mich noch umziehen. Zur Feier des Tages, werde ich heute meinen neuen Pullover aus feinster Kaschmir - Ziege anziehen, sie ist einfach ein Traum.
Hallo Ihr Lieben! Habe die Sache mit dem geflohen Eisbären überlebt, Ziege gerettet, mich an den Rechner begeben alles bei Myheimat rein gesetzt, mir jetzt noch mal eine Tasse Kaffee gemacht und mich mit dem Fernglas ans Fenster in die Sonne gesetzt!
"Ende gut alles gut"! Rashia.
Die Sonne blinzelte durch mein Fenster als ich erwachte. Was für ein schöner Morgen, dachte ich mir. Schnell sprang ich aus dem Bett und ging in die Küche. Dort dampfte bereits der Kaffee. Also setzte ich mich hin und genehmigte mir eine Tasse. Dabei überlegte ich, was ich heute unternehmen könnte. Mir fiel ein, dass ich schon lange keinen Beitrag bei myheimat geleistet hatte. Kurz gezögert, dann huschte ich ins Bad und zog mich an.
Es war ein kalter Morgen, deshalb setzte ich meine Eisbär-Mütze auf, schnappte das Fernglas sowie meine Kamera und ging los. Über was sollte ich schreiben, mir fiel nichts ein. Vielleicht übers Wetter - nee, da steht schon zu viel drüber drin. Mir kam einfach keine Idee. Nach einem langen Spaziergang ging ich wieder nach Hause. Dort schaltete ich den Rechner ein, denn ich wollte sehen, was die anderen so geliefert hatten. Da landete ich auf der Seite von Kirsten, die über ihre Ziegen berichtet hatte, so begann ich zu lesen...
In Oerie sitzt Kirsten mit ihrer Ziege am Fenster und hält mit einem Fernglas Ausschau nach einem Eisbären. Die Strahlen der Sonne haben sie so verwirrt, dass der Inhalt der Tasse Kaffee, die sie gerade trinken wollte, voll über den Rechner geschwappt ist. Nun muss Myheimat auf einen weiteren spannenden Bericht verzichten.
„Eisbär müssten man sein“ dachte ich, als ich mal wieder nach der seit Tagen vermissten Sonne Ausschau hielt.
Ich drückte mir dabei am Fenster die Nase platt. Plötzlich lief eine Ziege quer über die Straße. Um mich zu vergewissern, dass ich richtig gesehen hatte, holte ich mein Fernglas aus dem Schrank.
Tatsächlich! Sie lief dort entlang, als ob sie nie einen anderen Weg genommen hätte.
Was sollte ich tun?
Ich fuhr meinen Rechner hoch um die Telefonnummer eines Tierheimes ausfindig zu machen.
Das dauerte mal wieder gefühlte Stunden.
In der Zwischenzeit setzte ich mir einen Kaffee auf und verfasste in Gedanken schon mal einen Bericht für Myheimat.
Das Erlebte musste ich Deutschland und der Welt unbedingt erzählen
Nein, natürlich schlaf ich nie in der SONNE
und ich hab auch keinen EISBÄREN durchs FERNGLAS gesehn.
Nein, auch keine ZIEGE hat für MYHEIMAT einen Beitrag geschrieben,
und meinem RECHNER ist auch nichts Schlimmes geschehn.
Doch irgendwie ist mein Anstand auf der Strecke geblieben,
denn ich trinke nun meinen Rum auch aus der TASSE
und gucke Männern durchs FENSTER hinterher,
nun überlege ich, ob ich nicht wenigstens das wieder lasse
eine ganz tolle Idee von Dir und glaube mir, das wird der totale Renner. Jeder auf myheimat hat Freude und Lust am Schreiben und es werden eine ganze Menge an Kommentaren kommen, in Gedicht- oder Geschichtsform, aus Deinen vorgegebenen Wörtern. Eine super Sache. Werde mich gleich mal ans Lesen machen...lächel
einfach genial die Geschichten (in Form von Kommentaren) gepaart mit viel Humor und Ideenreichtum. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und die
Interpretationen jedes Einzelnen, mit den vorgegebenen Wörtern, sind echt stark. An allen Kommentatoren Anerkennung für den Beweis ihres Talents beim Schreiben.
Alles Liebe
Angelika
"Als ich heute morgen aus dem FENSTER blickte und sah, dass die SONNE sich hinter den Wolken verzogen hatte und wieder mal alles Grau in Grau war, setzte ich mich traurig an den RECHNER. Damit meine trüben Gedanken verschwinden, öffnete ich die Seite von MYHEIMAT und was ich da sah, erfreute mich sehr.
Es war ein wunderschöner Schnappschuß von einem User veröffentlicht worden,von einem putzigen kleinen EISBÄREN der mit einer kleinen ZIEGE
zusammen posierte. Meine Stimmung hellte sich auf und ich bekam Lust auf eine TASSE Kaffee. Ich ging in die Küche und auf dem Weg dorthin, warf ich einen Blick in den Garten und sah im Baum ein Eichhörnchen sitzen. Schnell griff ich zum FERNGLAS und beobachtete den kleinen Gesellen. In diesem
Moment, kam die Sonne hinter den Wolken hervor und erhellte das Grau mit Ihren Strahlen. Ein wunderbarer Augenblick wurde mir geschenkt."
Ich sitze mal wieder an meinem Rechner und versuche, einen neuen Beitrag für MyHeimat zu schreiben. Doch irgendwie klappt das nicht so recht. Kurzentschlossen nehme ich daher mein Fernglas zur Hand und blicke durch das Fenster in den Garten. Die Sonne blendet derart, so dass ich alles nur verschwommen erkennen kann. Also wende ich meinen Blick in eine andere Richtung sprich zu den Wolken. Die eine sieht aus wie eine Ziege, nein mehr wie ein Eisbär. Plötzlich knurrt mein Magen. Ich lege das Fernglas weg und gehe hinüber in die Küche, um mir dort eine Tasse heißer Knorr-Fertigsuppe zuzubereiten. Mahlzeit.
Der Eisbär „Bärenfaul“ und die Ziege „Zickenterror“ lagen kuschelig zusammen auf einer großen Eisscholle und räkelten sich in der Sonne. „Bärenfaul“ fühlte sich satt und zufrieden aber „Zickenterror“ fand so die Welt nicht in Ordnung:
„Och, alles so kalt hier!“ „Alles so öd!“ „Immer alles so blöd weiß!“ „Meine Ziegenmama, die Kirsten, die hat mir immer eine schöne Tasse Tee gemacht!“ Warum machst du das nicht?“
Kirsten schaute verträumt – nichts ahnend - aus dem Fenster und dachte sich, soll ich heute bei diesem herrlichen Wetter eigentlich den Rechner einschalten? Soll ich heute myheimat beglücken? Nein!
Lieber nahm sie ihr Fernglas und schaute in die unendliche Weite. Sie sah Katzen, Vögel, Bienen und Hunde und ihre Ziegen, die ihr noch geblieben waren. Aber was war das? Einer ihrer Ziegen „Zickenterror“ lag mit einem Eisbären auf der Scholle und weinte bittere Tränen.
Sie kannte ihre Ziege, sie wusste was sie braucht! Einen ordentlichen, starken Tee aus sämtlichen Kräutern, die Kirsten im Sommer und Herbst fleißig sammelte.
Kirsten kochte den Tee und rannte schnell zu der lauschigen Scholle. Als „Zickenterror“ ihre Ziehmutter sah, verließ sie ohne schlechtes Gewissen ihren Kumpel „Bärenfaul“ und ging fröhlich zu ihrem Ziegenhof.
Es war einmal ein Eisbär, der sich zu Tode langweilte. Stundenlang war er schon in praller Sonne auf einer Eisscholle umher getrieben und hatte mit seinem Fernglas, das er einem flüchtenden Eskimo entrissen hatte, vergeblich nach einem Spielgefährten Ausschau gehalten. Doch statt eines Eisbären kam eine Ziege in Sicht, die sich auf das brüchige Eis gewagt hatte und anschließend auf das offenen Meer abgetrieben worden war.
Das Meer meinte es gut mit ihnen. Gegen Abend wurden beide auf festes Land gespült, sodass sie wieder festen Boden unter die Füße bekamen. Gleich machten sie sich auf die Suche nach etwas Fressbarem. Schon bald fanden sie eine verlassene Feuerstelle. Das Feuer loderte noch leicht und Müll lag überall herum. Der Eisbär schnüffelte in den Essensresten herum. Doch er fand nur noch leere Pappbecher und Papptassen.
Die Ziege wollte schon ermattet aufgeben. Doch der Eisbär hatte neue Witterung aufgenommen. Es roch nach Menschenfleisch. Ganz in ihrer Nähe musste ein Mensch sein, ein Eskimo vielleicht oder ein Polarforscher. Sie kletterten auf eine kleine Anhöhe und erkannten auch sogleich ganz in ihrer Nähe ein Iglu, aus dessen Eisfenster ihnen ein schwaches Licht entgegen schimmerte. Neugierig schlichen sie näher. Tatsächlich: Da saß ein kräftiger Mann mit grauem Haar über sein Laptop gebeugt. Sie hörten auch, wie er immer wieder fluchte, weil sein Rechner wohl nicht schnell genug war, um eine Internetverbindung herzustellen. "Ich kriege einfach keine Verbindung mit Myheimat zustande. Wie soll ich dann diesen Bericht hier absetzen, um meine Geschichte rechtzeitig loszuwerden?", waren seine Worte.
Die Ziege und der Eisbär sahen sich ein Weile an. Für sie stand fest: Diesen wichtigen Menschen mussten sie verschonen, egal wie groß ihr Hunger auch war ...
Gute Idee. Spontan fällt mir folgendes dazu ein:
Der EISBÄR sieht die SONNE durch das FENSTER scheinen. MyHEIMAT schickt eine ZIEGE mit FERNGLAS. Die beobachtet zufällig, wie der Eisbär dabei den Inhalt einer TASSE auf seinen RECHNER kippt. Au weia...
Gruß Ralf
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