Pressemitteilung Nr. 08/2011 - Pattensen – Wohnungsbrand fordert einen schwer Verletzten

Entrauchung des Gebäudes mittels Druckbelüfter

Ein lebensgefährlich verletzter Pattenser, 3 Leichtverletzte und nach Polizeiangaben ca. € 50.000 Sachschaden sind die Bilanz eines Wohnungsbrandes in der Max-Eyth-Str. in Pattensen, der sich heute Morgen gegen 08:00 h ereignete. Im Erdgeschoß des Hauses lebt der 84-jährige Mann mit seinem 20-jährigen Enkel. Der junge Mann war es auch, der die Rettungskräfte alarmierte als er Brandgeruch wahr nahm und Hilferufe seines Großvaters hörte.

Da Polizeibeamte den 84-jährigen Mann bereits aus dem brennenden Schlafzimmer gerettet hatten, konnte die Feuerwehr umgehend nach Eintreffen an der Einsatzstelle die Brandbekämpfung vornehmen. Insgesamt 4 Trupps unter umluftunabhänigen Atemschutz gingen von innen und außen gegen die Flammen vor. Da sich noch einen weitere Person im Hause befinden sollte, durchsuchte die Feuerwehr alle Räume, fand jedoch niemanden mehr. Zur Sicherheit suchten die Feuerwehrleute mit einer Wärmebildkamera nach Brandnestern.

Die Polizeibeamten zogen sich, ebenso wie der Enkel des Schwerverletzten, bei den Rettungsmaßnahmen eine Rauchvergiftung zu und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde der Pattenser mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 09:30 h abgeschlossen.

gez.
Henning Brüggemann, BM

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