Kinderfeuerwehren blicken über den Tellerrand - Teil 2: Hüpeder Feuerdrachen

Timo (11 Jahre alt) schaut sich den Rettungswagen im Liegen an.
Auf große „Bewegungsfahrt“ ging für die dritte Gruppe der Hüpeder Feuerdrachen. Pünktlich um 17 Uhr trafen sich die Kinder zu ihrem Freitagsdienst am Feuerwehrhaus in Hüpede, um mit dem MTF Hüpede und dem MTF Schulenburg die Gegend zu erkunden.
Unter dem Motto „Mit dem Finger auf der Landkarte“ hatten die Kinder bereits gelernt, dass zur Stadtfeuerwehr Pattensen insgesamt acht Ortsfeuerwehren gehören und welche unterschiedlichen Feuerwehrautos bei jeder Ortsfeuerwehr stationiert sind.
Die Kinder wissen auch, dass es in Pattensen-Mitte eine „Schwerpunktfeuerwehr“, in Schulenburg eine „Stützpunktfeuerwehr“ und in Hüpede, Jeinsen, Koldingen, Oerie, Reden und Vardegötzen sogenannte „Ortsfeuerwehren mit Grundausstattung“ gibt.
Nun war die Gelegenheit, sich die Feuerwehrhäuser mal aus nächster Nähe anzuschauen. Ziel war es hierbei, dass die Kinder ein Gefühl dafür entwickeln, wie weit sich das Stadtgebiet Pattensen tatsächlich erstreckt und wie wichtig im Einsatzfall die Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren ist.
Aber nicht nur das: Auch das Zusammenspiel mit den anderen Hilfsorganisationen wie Polizei, Rettungsdienst und THW (Technisches Hilfswerk) muss funktionieren. Deshalb durften die Feuerdrachen als „Überraschung des Tages“ zusätzlich einen Blick hinter die Kulissen der vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) geführten Rettungswache in Pattensen werfen. Bei diesem besonderen Zwischenstopp war es für die meisten dann auch das erste Mal, sich einen Rettungswagen von innen anzuschauen. Die Kinder ließen sich alle Geräte in dem Fahrzeug genau erklären und durften sogar die Krankentrage auf ihre Bequemlichkeit testen.
Einen Tag später durfte sich dann auch schon die zweite Gruppe der Hüpeder Feuerdrachen auf den Weg nach Pattensen zur ASB-Rettungswache machen. Dieser Dienst stand unter dem Motto „112 - Wir brauchen Hilfe“. Der Rettungswagen wurde erneut ganz genau unter die Lupe genommen und ein Blick hinter jede noch so kleine Tür geworfen. Die Feuerdrachen hatten viele Fragen zu den einzelnen Geräten und zeigten sich beeindruckt von der umfangreichen Ausstattung. „Das ist ja wie ein kleines Krankenhaus auf Rädern“ stellten sie nach einer Stunde fest.
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