Kinder- und Jugendfeuerwehrbetreuer bilden sich in Erster Hilfe weiter

Die Kinder- und Jugendfeuerwehrbetreuer mit ihrem Ausbilder Swen Henniges (2. von links). (Foto: Oliver Jänsch)
 
Swen Henniges erklärt in der Runde den automatischen externen Defibrillator, kurz "AED". (Foto: Oliver Jänsch)
Am vergangenen Wochenende trafen sich 20 Kinder- und Jugendfeuerwehrbetreuer im Feuerwehrhaus Jeinsen, um ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auf den neuesten Stand zu bringen.
Es ist mittlerweile zur Pflicht geworden, im Rahmen der Ausbildung zum Jugendleiter („JuLeiCa“) einen Erste-Hilfe-Kurs mit insgesamt 16 Unterrichtseinheiten zu absolvieren. Das gilt auch für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ehrenamtlich tätig sind.
Ob beim normalen Übungsdienst, bei Wettkämpfen, auf Fahrten oder im Zeltlager - Unfälle oder Erkrankungen können jederzeit passieren und darauf müssen die verantwortlichen Betreuer vorbereitet sein. Es ist wichtig für sie zu wissen, wie sie in bestimmten Notsituationen den Kindern bzw. Jugendlichen am besten helfen können.
Bereits beim Eintritt in den aktiven Dienst und vor Beginn der Truppmannausbildung Teil 1 muss jedes Feuerwehrmitglied einen solchen Erste-Hilfe-Nachweis erbringen. Es wird aber empfohlen, diese Grundkenntnisse in regelmäßigen Abständen aufzufrischen und zu vertiefen. Aus diesem Grund hat Dieter Ramrath, der Stadtausbildungsleiter der Feuerwehr, einen Erste-Hilfe-Kurs speziell für die Betreuer der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Pattensen organisiert. Als Kursleiter stellte sich Swen Henniges von der DLRG-Ortsgruppe Springe zur Verfügung. Henniges nahm den besonderen Teilnehmerkreis zum Anlass, um neben dem allgemeinen Lehrstoff zusätzlich auch auf die Maßnahmen bei Kindernotfällen einzugehen. Außerdem berichtete er von seiner eigenen langjährigen Tätigkeit im Rettungsdienst und seinen dabei gesammelten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
Am Samstag erklärte Henniges unter anderem den Blutkreislauf sowie die Funktionsweise von Herz und Lunge. Am Sonntag lag sein Schwerpunkt darauf, die verschiedenen Organe und Knochen im Körper zu beschreiben bzw. die richtigen Maßnahmen bei Organverletzungen oder Knochenbrüchen zu besprechen.
An beiden Tagen übten die Teilnehmer in den Praxiseinheiten die Betreuung von Verletzten, die stabile Seitenlage und das richtige Verhalten an der Notfallstelle. Anhand von Übungspuppen führten sie Herzmassagen bei einem Kind und bei einem Erwachsenen durch und testeten die verschiedenen Möglichkeiten der Beatmung. Sie legten sich gegenseitig Verbände an und lernten, wie man einem verunfallten Motorradfahrer möglichst schonend den Helm abnimmt. Besonders interessant war für die meisten die Unterweisung in die Funktionsweise eines sogenannten automatischen externen Defibrillators („AED“). Hierbei handelt es sich um ein medizinisches Gerät, dass zur Unterstützung bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung eingesetzt werden kann. Durch seine einfache Funktionsweise lässt es sich von jedem Ersthelfer ohne große Probleme bedienen.

Am Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen haben:
Karen Hoppenstock von den Blaulichtpiraten Koldingen/Reden
Tobias Kabuss und Jakob-Sebastian Gutekunst von der JF Pattensen
Holger Mensing von der JF Oerie
Sandra Wulkopf, Michaela Klempin und Sabrina Beichert von den Hüpeder Feuerdrachen
Thomas Reuter von den Schulenburger Feuerstrolchen
Jörg Penzold, Dana Penzold, Sebastian Stach, Marius Krewer und Jonas Klenke von der JF/FF Schulenburg
Daniel Rausch, Stephanie Jänsch und Daniel di Dio von den Kleinen Feuerlöschern aus Jeinsen
Oliver Jänsch, Dana Jänsch, Maxi Brenneke und Chantal Hoffmann von der JF/FF Jeinsen
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