Wenn man fast täglich mit dem Auto auf deutschen Strassen unterwegs ist, muss man den Verkehrsfunk anhören. Nach den Staumeldungen kommt bei einigen Sendern auch die Ansage von Flitzer-Blitzern. Da wird dann durchgegeben, wo man gute Fotos für viel Geld bekommen kann.
Die normalen „Starenkästen“ und „Rotlichtkameras“ hat man ja im Navigationssystem installiert. Für die Flitzer-Blitzer könnten ähnlich wie bei TMC Staumeldern die Positionen auch gesendet werden. Aber das Traut ich wohl noch niemand.
Hat die Polizei in vielen Dingen eine lange Leitung, nutzt sie das heutzutage aus. Sie versteckt ihre Einsatzfahrzeuge und über eine lange Leitung steuert sie die Verkehrsüberwachungsanlagen. Die alten Starenkästen, das Blitzen aus den Fahrzeugen, sei es der Smart in Bad Harzburg, der VW Bus oder der Passat Kombi das war einmal. Auf den Autobahnen kann man jetzt nicht mehr sehen, wenn von den Brücken überwacht wird. Auf der B443 stehen sie sogar im Wald und bei den Love Mobils.
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Nichts gegen offene, sichtbare, bekannte Messungen an Schwerpunkten.
Aber überwiegend sollte versteckt geblitzt werden, sonst gibt es keinen Lerneffekt.
Blitzer über Radio, Internet & Co zu verraten, sollte bestraft werden.
Man teilt ja auch nicht per Radio den Kinderschändern mit, auf welchem Spielplatz grad keiner aufpasst.
> Blitzer über Radio, Internet & Co zu verraten, sollte bestraft werden.
> Man teilt ja auch nicht per Radio den Kinderschändern mit, auf welchem
> Spielplatz grad keiner aufpasst.
Manchmal fehlt einem das Verständnis für Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dann wirken entsprechende Schilder regelrecht wie Schikanen. Kann sein, dass ich mich dann auch lieber dem "fließenden Verkehr" anpasse, der meist 20 kmh schneller fährt als erlaubt ist ...
Ich versuche mich immer an die geltenden Geschwindigkeitsrichtlinien zu halten. Manchmal fällt einem das aber schwer. Gerade wenn man von der Autobahn kommt und auf einer 4-spurigen Bundesstraße außerhalb geschlossener Ortschaft „nur“ 70 fahren darf. Der allgemeine Verkehrsfluß ist dort bei 90 bis 100 z.B. bei der A7 Autobahn Abfahrt Laatzen B443. Durch die dort stehenden „Love-Mobils“ tritt wohl eine Verkehrsgefärdung ein, die die Reduzierung der Geschwindigkeit auf 70 rechtfertigen soll.
(Andreas, Kinderschänder halten dort bestimmt nicht an, die Damen sind älter).
> "Kannste ja wohl nicht direkt vergleichen, 'ne?"
Was? Von Täterart und Taten hab ich nichts gesagt, sondern das Verraten angesprochen. Wenn dir Kinderschänder als Beispiel unangenehm sind, nimm halt Einbrecher, denen das Radio mitteilt, wo es grad keine Streife gibt - oder Trickbetrügern verrät, wo besonders unwissende Senioren leben, die man ausnehmen kann.
> "Andreas, Kinderschänder halten dort bestimmt nicht an, die Damen sind älter"
Ts, ts, ts... *grins*
> "Manchmal fehlt einem das Verständnis für Geschwindigkeitsbegrenzungen. Dann wirken entsprechende Schilder regelrecht wie Schikanen. Kann sein, dass ich mich dann auch lieber dem "fließenden Verkehr" anpasse, der meist 20 kmh schneller fährt als erlaubt ist ..."
Geht mir manchmal nicht anders. Aber dann sollte man kommunalpolitisch für Änderungen sorgen und nicht Selbstjustiz ausüben. Und wenn doch, sollte man immer noch ein Unrechtsbewusstsein bewahren und wissen, dass man der Regelbrecher ist ;)
> "Wenn du dich dem fließenden Verkehr anpasst, der zu schnell unterwegs ist, sinkt dein Unrechtsgewusstsein rapide ..."
Nur in den Momenten, wo mir das nicht auffällt, weil man sich unbewusst anpasst... ab einer gewissen Geschwindigkeit merkt man das aber - spätestens beim Blick auf den Tacho - und dann weiß man, dass man ein Regelbrecher ist ;)
Und wenn einem das dann eher unangenehm ist, ist man noch im grünen Bereich ;)
Wie oft bin ich schon nach Vorschrift gefahren und von anderen Autofahrern überholt worden, die den Kopf geschüttelt haben oder sogar den "Scheibenwischer" gemacht haben. Irgendwann kannst du das dann nicht mehr ertragen und drückst auch auf die Tube ...
Gerade bei dem ersten gezeigten Bild bin ich das zweite Mal (vorschriftmäßig mit 50) am Blitzer vorbeigefahren, der hinter mir fahrende dachte, ich wollte ihn provozieren und hat überholt. . . .
> "Wie oft bin ich schon nach Vorschrift gefahren und von anderen Autofahrern überholt worden, die den Kopf geschüttelt haben oder sogar den "Scheibenwischer" gemacht haben. Irgendwann kannst du das dann nicht mehr ertragen und drückst auch auf die Tube ..."
Kenn ich auch!
Hab einfach mehr Selbstbewusstsein ;)
Entscheide, ob du zu den Coolen gehören und Regelbrecher sein willst oder lieber der hinderliche Spießer, der nicht asozial ist, sich an Regeln hält und seine Mitmenschen nicht gefährdet.
Oder wenigstens, ob dir der Spaß den Ärger, die Kosten, die Punkte und den evtl. Unfall wert ist ;)
> "bin ich das zweite Mal (vorschriftmäßig mit 50) am Blitzer vorbeigefahren, der hinter mir fahrende dachte, ich wollte ihn provozieren und hat überholt. . . ."
> "Andreas, jetzt machst du dich aber zum Heiligen ..."
Wo denn???
Ich hab doch zugegeben, dass ich mich auch nicht immer an die Regeln halte oder - wie man auch immer gern sagt - mich "dem Verkehrsfluss anpasse"
Wenn du wüsstest... ;)
Ich weiß aber noch, dass ich Regelbrecher bin - und somit bin ich der Böse und nicht die Polizei mit ihren Blitzern ;)
Und wenn ich erwischt werde, mecker ich über den, den ich im Spiegel sehe und geb nicht anderen die Schuld ;)
Und wenn mich die Kopfschüttler zum Tubendrücken animieren, weiß ich, dass dies auch nur an mir und meinem Selbstbewusstsein liegt, ob ich das Spielchen mitmache oder nicht ;)
Jeder Mensch hat einen "inneren Schweinehund", eine Stimme, die ihm sagt, es nicht immer so genau zu nehmen. Bei mir ist es so, dass ich dieser Stimme hin und wieder mal folge und die eine oder andere Schranke öffne ...
> "Jeder Mensch hat einen "inneren Schweinehund", eine Stimme, die ihm sagt, es nicht immer so genau zu nehmen. Bei mir ist es so, dass ich dieser Stimme hin und wieder mal folge und die eine oder andere Schranke öffne ..."
Aber du weißt noch, dass es falsch ist und hast dabei wenigstens ein kleines schlechtes Gewissen, oder?! ;)
> Wenn dir Kinderschänder als Beispiel unangenehm sind
Ist mir nicht unangenehm, ich finde den Vergleich einfach unpassend. Gelinde ausgedrückt.
Lars Berlitz
am 17.09.2010 um 11:41 Uhr
Blitzer über Radio, Internet & Co zu verraten, sollte bestraft werden.
Man teilt ja auch nicht per Radio den Kinderschändern mit, auf welchem Spielplatz grad keiner aufpasst.
>>> Blitzerwarnungen im Hörfunk mit Kinderschändern zu vergleichen ist ja wohl völlig unangebracht,oder? Manch einer sollte vielleicht mal nachdenken bevor er hier einen Kommentar hinterlässt @Andreas
Blitzerwarner im Navi sind verboten, das warnen von anderen Verkehrsteilnehmer über die Verkehrsnachrichten von Radiosendern dagegen nicht. Wieso sollte es auch verboten sein? Wenn vor Schulen geblitzt wird wird dies übrigens im Radio generell nicht gemeldet!!!
Lars Berlitz
am 17.09.2010 um 11:42 Uhr
Blitzer über Radio, Internet & Co zu verraten, sollte bestraft werden.
Man teilt ja auch nicht per Radio den Kinderschändern mit, auf welchem Spielplatz grad keiner aufpasst.
>>> Blitzerwarnungen im Hörfunk mit Kinderschändern zu vergleichen ist ja wohl völlig unangebracht,oder? Manch einer sollte vielleicht mal nachdenken bevor er hier einen Kommentar hinterlässt @Andreas
Blitzerwarner im Navi sind verboten, das warnen von anderen Verkehrsteilnehmer über die Verkehrsnachrichten von Radiosendern dagegen nicht. Wieso sollte es auch verboten sein? Wenn vor Schulen geblitzt wird wird dies übrigens im Radio generell nicht gemeldet!!!
> "Ist mir nicht unangenehm, ich finde den Vergleich einfach unpassend. Gelinde ausgedrückt"
Wie gesagt: Von Täterart und Taten hab ich nichts gesagt, sondern das Verraten angesprochen.
Wenn dir Kinderschänder als Beispiel unangenehm sind, nimm halt Einbrecher, denen das Radio mitteilt, wo es grad keine Streife gibt - oder Trickbetrügern verrät, wo besonders unwissende Senioren leben, die man ausnehmen kann.
> "das warnen von anderen Verkehrsteilnehmer über die Verkehrsnachrichten von Radiosendern dagegen nicht. Wieso sollte es auch verboten sein?"
Weil ICH es blöd finde, dass man so den Regelbrechern auch noch verrät, wo Regelbruch kontrolliert wird.
Wenn die Stationen der Radarkameras angeblich verboten sein sollen, wieso werden sie dann angeboten und verkauft?
Jan Hofmann
am 18.09.2010 um 10:35 Uhr
Der Betrieb des "Blitzer-Warners" ist im Anwendungsbereich der Straßenverkehrsordnung gemäß § 23 Absatz 1b STVO und in weiteren europäischen Ländern nicht erlaubt.
Der Blitzer-Warner darf nur für die Routenplanung verwendet werden und muss während der Fahrt ausgeschaltet sein"
Danke, ein sehr informativer Link.
Überspitzt heißt das, das man dann wie bei den Eijatollas keine I-pods mehr benutzen darf um sich gegenseitig unzensierte Informationen zuzusenden.
@Hans Wurst
Da Du für fahren ohne Führerschein wirbst, darauf scheinbar auch noch stolz bist und die Ghanaflagge als Dein Avatar hast, wundert mich so manches nicht bei Dir! Ist ja amtlich bekannt, dass man sich den FS in Ghana so kaufen kann, auch wenn man keine Ahnung vom Fahren hat, geschweige denn dass man überhaupt eine der dortigen ,,Fahrschulen" besucht hat ;-(
@Andreas und
@ Lars
Dem kann ich nur zustimmen, denn wer so etwas braucht und äußerst daran interessiert ist solche Meldungen ständig zu bekommen, der plant ja schon vor Fahrtbeginn eine Straftat zu begehen. Nämlich eine Geschwindigkeitsüberschreitung! Was wiederum darauf schließen lässt, dass sich diese Person scheinbar grundsätzlich nicht an die StVo hält, denn sonst wäre das Interesse an diesen Meldungen ja nicht so groß. Vollgas wo immer es geht! Freie Fahrt für freie Bürger, oder was?!
Dass die Blitzer Warner in den Navis weitgehend in Europa verboten sind, sollte mittlerweile auch allen Fahrzeugführern bewusst sein. Wer sich darüber noch aufregt, sollte besser zur Nachschulung gehen und sich über die aktuelle Gesetzeslage aufklären lassen. Zu hohe Geschwindigkeit, Zeitdruck und der dadurch entstehenden vorsätzlichen Missachtung der StVo an bestimmten Punkten, führt oft zu tödlichen Unfällen.
Dabei will ich mich nicht freisprechen, auch ich gebe auf der Autobahn gelegentlich Vollgas, wenn es der Verkehrsfluss meiner Ansicht und Erfahrung (25 Jahre Unfallfrei) nach zulässt.
Aber wenn in einer Spielstrasse, die gerne als Umgehungs- und Rennstrasse genutzt wird, die Geschwindigkeiten der Fzg. sehr oft (min. 90%) jenseits der 50 Km/h liegen (V= S/T), DANN muss die entsprechende Behörde oder Verwaltung auch reagieren bzw. agieren! Zumal sie auch reichlich Hinweise von den Anwohnern, sogar schon eine Petition, erhalten hat.
Aber in ,,unserer" Straße geschieht nichts in Sachen Verkehrswegesicherung von Seiten der Stadtverwaltung. Die Polizei ist inzwischen genervt, klar, sind unterbesetzt und haben auch andere Dinge zu erledigen, als sich ständig nur um die Raser zu kümmern. Es gibt ja auch noch andere Schwerpunkte im Straßenverkehr als nur diese Straße. Aber wenn dann auch noch Transporter und Lkw mit ca. 20 T zul. Gesamtgewicht durch die Straße rasen, Spielstraße wohl gemerkt, dann sollte zügig etwas geändert werden! Aber darauf warten die Anwohner schon seit vielen Jahren :-(
Wer sich dann in Situationen, wie schon beschrieben, einfach eisern verhält, braucht auch keine Angst zu haben ,,geblitzt" zu werden. Nur weil der Hintermann nervt und dicht auffährt. Klar, man hat Angst um das eigene Leben und Fahrzeug, Es könnte Schaden nehmen. Da rege ich mich auch auf wenn mir einer bis auf 1 Meter Abstand auf die Pelle rückt oder aber auf der Autobahn z.B. ein Porsche im Nacken sitzt bei über 200 Km/h und nur gefühlte 10 Meter Abstand einhält. Angebrüllt, beschimpft und bedroht wurde ich deswegen auch schon, aber das tangiert mich peripher. Den inneren Schweinehund besiegen!
Fakt ist jedenfalls, meiner Meinung nach:
Die Behörden, auch die Polizei, sind unterbesetzt und haben gar nicht die Chance, Verkehrsvergehen regelmäßig überwachen zu können. Und wenn sich alle, die im Besitz eines Führerscheins sind, Verkehrsgerecht verhalten würden, was ohne Frage ein Traum für die Menschheit wäre, dann hätten wir auch weniger Probleme auf unseren Straßen und vor allem weniger Unfälle.
Leider behandeln jedoch viel zu viele Fahrzeugführer ihr Gefährt regelrecht als Waffe, aufgrund der Größe und Motorisierung, was wiederum dazu führt, dass sich die Fahrer dementsprechend verhalten. Das sind dann wiederum selbige, die in die s.g. Radarfallen reinrauschen, zu Recht, wie ich meine.
Wer ein Fahrzeug führt bzw. steuert, sollte auch daran denken, dass der Fahrer selbst zwar recht sicher in seinem Käfig sitzt, er jedoch durch Fehlverhalten viele Lebewesen durchaus schwer verletzen bzw. im schlimmsten Fall, töten kann. Ihm jedoch aufgrund der heutigen Technologie im besten Falle fast nichts passieren wird.
Lange Rede kurzer Sinn wie es heißt: Radarwarner gehören verboten und Geschwindigkeitsmessungen sollten wie in der damaligen DDR gehandhabt werden.
Fies versteckt und wirkungsvoll! Und dann volle Bestrafung, ohne Wenn und Aber.
> "wer so etwas braucht und äußerst daran interessiert ist solche Meldungen ständig zu bekommen, der plant ja schon vor Fahrtbeginn eine Straftat zu begehen. Nämlich eine Geschwindigkeitsüberschreitung!"
Also noch einmal:
Das Überschreiten der Geschwindigkeit im Straßenverkehr ist keine Straftat sondern ein Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung. Bei Verstößen verlangt der Gesetzgeber eine Buße und die ist im Bußgeldkatalog aufgeführt.
Das stören von Radarmessungen ist verboten. Das Wissen wo Messungen gemacht werden fällt unter die allgemeine Informationsfreiheit. In einem Demokratischen Rechtsstaat darf es keine geheime Überwachung der Bürger durch Spitzelorgane geben. Hierzu muss immer eine richterliche Genehmigung geben. Die „STASI“ und „GESTAPO“ Zeiten sind vorbei und will ich auch nicht haben.
Eine Geschwindigkeitsüberschreitung kann durchaus als Straftat gelten:
siehe §315c StGb
Ansonsten wird es als OWI gehandhabt, da hast Du Recht.
Von den Stasizeiten war auch nicht die Rede (will ich auch nicht haben), sondern um gut getarnte bzw. nicht sofort von weitem und nahem erkennbare Geschwindigkeitsmesseinrichtungen, wie sie ,,damals drüben" verwandt wurden. Das sehe ich nicht als Bespitzelung an, sondern als gute und vor allem sinnvolle Verkehrsüberwachung, um solchen Lenkradfesthaltern mal die Gesetze vor Augen zu führen. Nachdem sie (vielleicht) den Blitz wahrgenommen und Wochen später das Schreiben mit der Möglichkeit der Stellungnahme bekommen haben.
Der Meinung von Lars, Messpunkte an Radiostationen oder Internet zu melden gehört bestraft, kann ich nur zustimmen! Auch wenn das Recht auf allgemeine Informationsfreiheit besteht in diesem Land. Diese Messpunkte sind doch nicht nur ,,Abzocke", sondern sollen auch die Wirklichkeit und die Erinnerung an das erlernte aus der Fahrschulzeit sowie die StVo in die Köpfe derjenigen zurückbringen.
Warum müssen die Menschen einen Führerschein erwerben? Um sich dann doch nicht an die StVo halten zu müssen? Nein, damit sie lernen verantwortungsvoll mit dem Gefährt (welches sie ab dem erlangen der Fahrerlaubnis führen dürfen) den Lebewesen und der Umwelt umzugehen.
Ich wurde übrigens das letzte mal (2x insgesamt) am 04.01.1991 geblitzt (63Km/ statt 50), aber da war ich noch jung und wild. (Jetzt bin ich nur noch jung und habe keinen einzigen Punkte in FL :-) )
Der Erfolg unseres Wirtschaftsystems liegt darin, dass wir Deutsche Wertarbeit Pünktlich, Kostengünstig und Termingerecht liefern. Selbst große Firmen haben kostengünstig soweit rationalisiert, dass man nicht mehr alles selber herstellt und kleinere Handwerksbetriebe als Subunternehmer benutzt. Kleine effektive Handwerksunternehmen werden in diesen Produktionsprozess mit eingebunden. Das hat die Folge, dass für viele Produktionsschritte über die Straße von „Logistikunternehmen“ transportiert wird. Diese Kurier und Truckerfahrer sind oft die gehetzten. Die Fahren mit Leichtigkeit 100tausend Kilometer im Jahr. Natürlich müssen die sich auch an die geltenden Verkehrsregeln halten, wenn es auch einigen manchmal nicht leicht fällt. Die Punkte bekommt aber immer der Fahrer. Deshalb ist es für die Fahrer eine Hilfe, zu Wissen wo man besonders aufpassen muss.
Wenn ich wie geschehen mit einem Monat Verspätung ein Bußgeldbescheid über 15€ bekomme, weil ich an einem Ortsausgang 58 km/h gefahren bin, hat das keinen Lerneffekt. Da ist der Verwaltungsaufwand für die Behörde, drei Briefe um den Fahrer eines Firmenwagens ausfindig zu machen, doch erheblich größer.
Ich habe Übrigends keine Punkte in Flensburg.
Wenn man Raser erwischen will, muss man halt messen.
So, wie man Streife fahren muss, um Diebe zu erwischen.
Oder das Ordnungsamt rumgucken muss, um Falschparker zu erwischen.
Was hat das denn mit Spitzeleien zu tun?
> "Die Punkte bekommt aber immer der Fahrer. Deshalb ist es für die Fahrer eine Hilfe, zu Wissen wo man besonders aufpassen muss"
Was ist das denn für ein Argument?
An bekannten Stellen fahren sie vernünftig und halten sich an die Regeln aber dazwischen dürfen sie wieder asozial und gefährdend rumbrettern?
Auch das "Just in time" ist keine Rechtfertigung für Unternehmen, ihre Fahrer asozial fahren zu lassen.
Vielleicht sollte man den Unternehmen ebenso das Bußgeld aufbrummen, dann sorgen sie ggf. für besseres Fahren.
> "Diese Messpunkte sind doch nicht nur ,,Abzocke", sondern..."
Es gibt GAR KEINE Abzocke!
Jeder kennt diese schlichten Regeln und die Konsequenzen, wenn man die Regeln bricht. Wer sie also bricht und erwischt wird und zahlen muss, hat das selbst und freiwillig so entschieden.
Die strafen für Raser sollten drastisch erhöht werden, dann brauchen wir bald keine Blitzer mehr.
Ich fahre liebend gern in anderen Ländern, weil dort beinahe alle im gleichen Tempo fahren, geringe Ausnahmen gibt es immer, aber die Strafen sind auch höher.
Wer rasen will, darf sich nicht über Abzocke beschweren.
Die strafen für Raser sollten drastisch erhöht werden, dann brauchen wir bald keine Blitzer mehr.
Ich fahre liebend gern in anderen Ländern, weil dort beinahe alle im gleichen Tempo fahren, geringe Ausnahmen gibt es immer, aber die Strafen sind auch höher.
Wer rasen will, darf sich nicht über Abzocke beschweren.
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