VBZ Osterode: Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren

Osterode am Harz: VBZ Osterode | Wegweiser durch den Förderdschungel
Passende Förderprogramme für energieeffizientes Bauen und Sanieren
Osterode (vbz/kip) Die Verbraucherzentrale (VBZ) Osterode teilt mit: Der sparsame und effiziente Umgang mit Energie soll belohnt werden, darin sind sich viele Politiker einig. Dem bau- oder sanierungswilligen Bürger steht deshalb eine Fülle an unterschiedlichsten öffentlichen Förderprogrammen zur Verfügung. Das Spektrum reicht dabei vom guten Rat bis zum umfangreichen Kredit. Leider ist die Programmvielfalt jedoch für den Laien kaum mehr durchschaubar. Zur Orientierung ist deshalb eine fachkundige Beratung dringend zu empfehlen.
Gabi Frühholz Energieberaterin der Verbraucherzentrale Osterode, erläutert: „Förderprogramme gibt es von Bund, Ländern und Gemeinden, teilweise sogar von den Energieanbietern. Förderfähig sind Neubauten und umfassende Sanierungen von bestehenden Gebäuden, aber auch einzelne Maßnahmen, die einer Steigerung der Energieeffizienz dienen, zum Beispiel der Austausch der Fenster oder eine Modernisierung der Heizungsanlage.“
In Deutschland verfügbar sind zwei Angebote des Bundes: die Programme der KfW-Bank sowie des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Die KfW bietet zum einen sehr günstige Kredite an, zum anderen gibt es Einmalzuschüsse für ausgewählte Vorhaben. Das BAFA fördert bestimmte Einzelmaßnahmen, vor allem im Bereich erneuerbare Energien. Außerdem koordiniert das BAFA zwei öffentlich geförderte Energieberatungsangebote: die Verbraucherzentrale Energieberatung sowie die BAFA-Vor Ort-Beratung.
Die regionalen Förderangeboteunterscheiden sich je nach Bundesland und Kommune. Auch ob verschiedene Angebote miteinander kombiniert werden können, hängt vom einzelnen Programm ab. Gabi Frühholz rät deshalb, unbedingt einen Fachmann zu konsultieren, bevor ein möglicherweise förderfähiges Projekt in Angriff genommen wird. Außerdem ist zu beachten, dass die Förderung meist vor Beginn der Maßnahme beantragt werden muss. Erfährt man erst nach dem ersten Spatenstich vom idealen Fördertopf, ist es häufig zu spät.
Bei allen Fragen zu Förderprogrammen und dem effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell.Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.dewww.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400(kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Der nächste Beratungstermin findet am Dienstag, 15. Juli 2014 .
Terminvereinbarung unter der Telefonnummer (05 51) 37 07 56 35 (AB) oder auch direkt in der Osteroder Beratungsstelle zu den Öffnungszeiten: Mo., Di. und Do. von 9 bis 13 Uhr sowie Mo. und Di. von 16 bis 18 Uhr.
Die Kostenbeteiligung beträgt 5 Euro je Beratung.
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