BI „Für Osterode“ äußert sich bestürzt über den Rücktritt von KVHS-Leiter Jörg Hüddersen

Osterode. „Spätestens jetzt dürfte jedem klar sein, dass es eine Fusion auf Augenhöhe, wie von SPD und Grünen versprochen, zwischen den Kreisen Göttingen und Osterode nicht geben wird. Der nachvollziehbare Rücktritt des kommissarischen Leiters der KVHS Osterode, Jörg Hüddersen, zeigt erneut, dass es sich bei dem geplanten Zusammengehen um eine feindliche Übernahme ohne Rücksicht auf Osteroder Belange handelt“, betont Bernd Hausmann von der Bürgerinitiative „Für Osterode“.
Jon Döring ergänzt: „Die Entscheidung, mit Thomas Eberwien den Göttinger VHS-Leiter zum Geschäftsführer der KVHS Südniedersachsen zu bestellen, ist ein Schlag ins Gesicht der qualifizierten Mitarbeiter am Standort Osterode. Welchen negativen Einfluss diese Entscheidung auf die Ausrichtung des Kursangebotes im Altkreis Osterode haben wird, werden wir jetzt nur noch beobachtend zur Kenntnis nehmen können. Strategische Entscheidungen werden nun in Göttingen getroffen.“ Ganz davon abgesehen, habe es einen üblen Beigeschmack, eine so bedeutungsvolle Stelle nicht im Rahmen einer für alle interessierten Kandidaten offenen Ausschreibung zu besetzen, sondern in einer Hinterzimmerentscheidung Posten zu verteilen. „Aber das sind wir ja von den Akteuren der Kreisfusion bereits gewohnt“, bedauert Dr. Thomas Grammel von der BI, „wäre es nicht so tragisch, sollten wir von einer Fusion auf Hühneraugenhöhe sprechen.“
Die BI sah sich schon bei der Diskussion um den Standort der Rettungsleitstelle in ihren Befürchtungen bestätigt, dass pragmatische, wirtschaftlich vernünftige und zukunftsfähige Lösungen, die eine Standortsicherung im Landkreis Osterode zur Folge hätten, von Göttingen nicht gewünscht sind.

BI „Für Osterode“
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2 Kommentare
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Bernd Jackisch aus Bad Lauterberg im Harz | 10.01.2015 | 17:37  
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