Knöllchen-Horst geht vor Gericht

Osterode am Harz: Zentrum | Osterode am Harz ist ein idyllischer Ort im Südharz. Aber die Idylle trügt, lebt hier doch "Knöllchen-Horst" und der kennt keine Gnade. Jede noch so kleine Ordnungswiedrigkeit wird von ihm zur Anzeige gebracht. Und dabei hat es der Mensch schwer im Leben, wollte doch das Amt ihm keine Kamera für seine ehrenamtliche Tätigkeit bezahlen. Später weigerte sich das Ordnungsamt sogar, seine Anzeigen zu bearbeiten. Über 12.000 Anzeigen allein wegen Falschparkens waren es bisher.

Die Krone des Ganzen erreichte "Knöllchen-Horst" aber, als er einen Rettungshubschrauber, der zu einem Notfall gerufen wurde und deshalb halb auf dem Gehweg und halb auf der Fahrbahn landete, wegen Verkehrsbehinderung anzeigte. Damit machte er sich endgültig zum unbeliebtesten Menschen von Osterode und Umgebung.

Aber jetzt ist es passiert:
Knöllchen-Horst war zu schnell gefahren und wurde geblitzt. Er sollte ein Verwarngeld von 10 Euro zahlen. Horst legte gegen den Bescheid Widerspruch ein und muss nun am 3. August selbst vor Gericht erscheinen. Besonders pikant an dieser Sache ist aber, Knöllchen-Horst, der die so genannten Schandtaten seiner Mitbürger eifrig mit der Kamera dokumentierte, zeigte erst einmal den Landkreis wegen Verletzung des Rechts am eigenen Bild an.

Wenn Sie bisher einen Einwohner nach Knöllchen-Horst fragten, machten diese ihrer Wut über einen solch "netten" Zeitgenossen Luft. Fragen Sie jetzt aber nach diesem Osteroder Original, lachen die Leute und man wird den Verdacht nicht los, dass dies pure Schadenfreude ist.

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3 Kommentare zum Beitrag
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 23.07.2010 um 23:39 Uhr  
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Silke M. aus Burgwedel am 31.07.2010 um 12:18 Uhr  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 31.07.2010 um 15:48 Uhr  
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