NORDWEST-ZEITUNG: Schlammschlacht gegen angeblichen Antisemiten.

Liebe NWZ-Leserin,
lieber NWZ-Leser.

Es ist für Sie vielleicht noch ein Geheimnis, wie man eine erfolgreiche Zeitung macht. Die große Tageszeitung "taz" weiß es offensichtlich:

LINK:
https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=taz+%2B+nwz
Artikel: In 11 Schritten zum Meinungsmonopol"

Vielleicht sollte die taz als 12. Schritt zum Meinungsmonopol definieren, dass man seine Kritiker erst gar nicht zu Wort kommen lässt, sondern sie als Pöbler bezeichnet (Dr. Alexander Will, Desk-Chef der NWZ).

Dr. Alexander Will mag es nicht, wenn man seine interessengebundene Schlammschlacht gegen den Lehrer Glanz kritisiert. Damit der NWZ-Leser nicht zu sehr aufgeregt und auch nicht zum Nachdenken gezwungen wird und sich weiter kuschelig in seine NWZ vertiefen kann, verzichtet Dr. Alexander Will auch gleich auf die Veröffentlichung der wesentlichen Kritik des "Antisemiten" Glanz an Israel. Schließlich gilt es, die eigenen Interessen durchzusetzen.

Es interessiert Dr. Alexander Will nicht, wenn bekannte Politiker in den USA und sonst auf der Welt die Kriminalisierung von Kritik an Israel anprangern. Es interessiert Dr. Alexander Will nicht, wenn 327 Überlebende des Holocausts und deren Nachfahren in einer Anzeige der New York Times Israel wegen des Massakers an Palästinensern des Völkermords anklagen. Sind die Überlebenden des Holocausts Antisemiten?

In Großbritannien haben sich mittlerweile über 1000 namhafte Künstler wegen der rücksichtslosen Palästinenser-Politik zu einem kulturellen Boykott gegen das Land Israel entschlossen: Man wolle, so geloben sie es auf der dazugehörigen Webseite, künftig weder Einladungen noch Förderungen akzeptieren, die in irgendeiner Weise auf Institutionen des israelischen Staates zurückgehen. Großbritannien - ein Land voller Antisemiten?

Um seine interessengebundenen Ziele durchzusetzen, sucht sich Dr. Alexander Will auch gleich den geeigneten Gesprächspartner, den interessengebunden Samuel Salzborn, deutscher Sozialwissenschaftler in Göttingen. Da mag es Dr. Alexander Will gar nicht, wenn man ihn - wie der Autor - auf erhebliche Defizite dieser "Autorität" für Antisemitismus hinweist. Die Voraussage des Autors, dass kein Oldenburger Politologe oder Soziologe die Ansichten des Samuel Salzborn und des Dr. Alexander Will teilen würde, hat sich Gott sei Dank bestätigt.

Prof. Helge Peters, em. Professor für Soziologie an der Carl-von-Ossietzky-Universität und Dr. Angela Taeger, all. Professorin für Geschichte haben dazu ausgeführt, dass die Überlegungen von Samuel Salzborn nicht taugen, Antisemitismus und Kritik zu differenzieren.

Sie fragen:

"Weiß der Kollege (…) nicht, dass Wirklichkeit stets konstruiert, ihre Geltung daher oft umkämpft ist?"

"Weiß er nicht, dass uns Fakten stets nur als interpretierte zugänglich sind?"

Die Kollegen empfehlen Salzborn, dass er doch an den Grundlagen seiner Wissenschaft noch etwas arbeiten möge. Sie stellen fest: Mit Antisemitismus hat die Kritik des Lehrers Glanz nichts zu tun.

Die NWZ hat als Zeitung ausgedient. Sie berichtet interessengebunden und kann im Zeitalter globalen Zugangs erstklassiger Informationen über das Internet in naher Zukunft hoffentlich niemand mehr hinter dem Ofen hervorlocken.


Vorsicht bei Kritik an der NWZ !!!
Sonst - Sie Pöbler !!!

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