Es vergeht kein Tag an dem uns Bürgern nicht erzählt wird, dass etwas wieviel teuerer wird.
Das geht mindestens schon zwanzig Jahre so. Wie lange geht der Krug noch zum Brunnen, bevor er zerbricht, zerbrochen wird?
zuletzt aktualisiert: 28.05.2012 - 18:14 Berlin (RPO). Mehrere Grünen-Bundestagsabgeordnete fordern eine massive Ausweitung von Ökosteuern. Sie schlagen in einem am Montag bekanntgewordenen Konzeptpapier unter anderem vor, die Besteuerung von Dieselkraftstoff schrittweise zu erhöhen. Mit den Einnahmen sollen kostenlose Nahverkehrsticket und eine Gratis-Bahncard 100 für Kinder und Jugendliche finanziert werden. Das der Nachrichtenagentur AFP vorliegende Papier wurde von den Grünen-Abgeordneten Lisa Paus, Oliver Krischer, Ingrid Nestle und Harald Schwalbe verfasst. Ihnen zufolge könnten durch höhere Besteuerung von Dieselkraftstoff rund zwei Milliarden Euro pro Jahr eingenommen werden.
Ja, stimmt, Andreas, das haben Sie auch nicht verstanden.
Dieselfahrer zahlen bewusst über die Anschaffung ihres Dieselfahzeugs schon mal mehr, um durch geringeren Verbrauch etwas umweltfreundlicher zu fahren als andere. Dann zahlen Dieselfahrer wesentlich höhere Steuern als andere. Damit ist der Dieselfahrer insgesamt an die Kosten der anderen PKW-Fahrer angepasst worden.
Sie sind einer, der nicht über den Tellerrand schaut und nur die Preisanzeige an der Tankstelle kennt. Bitte erst informieren, dann denken und danach schreiben, was halten Sie davon?
> "Dieselfahrer zahlen bewusst über die Anschaffung ihres Dieselfahzeugs schon mal mehr, um durch geringeren Verbrauch etwas umweltfreundlicher zu fahren als andere."
Quark, die kaufen Dieselautos weil Diesel billiger ist... das "Kauf dir doch einen Diesel" kriegt man als Benziner auch immer zu hören, wenn man jammert.
> "Sie sind einer, der nicht über den Tellerrand schaut und nur die Preisanzeige an der Tankstelle kennt. Bitte erst informieren, dann denken und danach schreiben, was halten Sie davon?"
Du bist widersprüchlich: Wenn du mir vorwirfst, ich würde auf die Preisanzeige schauen, bestätigst du ja, dass ich informiert bin ;)
Diesel ist nun mal künstlich billiger, weil er weniger besteuert wird.
Beantworte lieber die Frage nach dem Gratisnahverkehr - das ist viel wichtiger/interessanter...
Der Gratisnahverkehr läßt sich auch ohne die Erhöhung von Steuern und Abgaben verwirklichen.
Die Großteil der Dieselfahrzeuge sind übrigens kommerziell genutzt, d.h. Geschäftsfahrzeuge deren Kosten komplett von der Steuer abgesetzt werden können.
Die Dummen sind also die (meist berufsbedingt) Vielfahren wie ich - die aber meist nicht wie ich den Vorteil haben in Frankreich tanken zu können.
Es waren auch ein paar Grüne Wirrköpfe (durch das extensive Einatmen von Weihrauch) die möchten daß die nicht-Kirchsteuerzahler eine Sonderabgabe, auch "Kultursteuer" genannt entrichten sollen: http://hpd.de/node/13381
"...bei dem hier beschriebenen Vorschlag nicht um eine offizielle Position der Grünen handelt, sondern um das Papier einiger (weniger) katholischer Grünen-Politiker, und zwar Gerhard Schick MdB (Mannheim), Josef Winkler MdB (Koblenz, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken), Agnieszka Brugger MdB (Ravensburg), Raymond Fojkar (Stadtrat Mannheim), Ulrike Gote MdL (Bayreuth), Bettina Jarasch (Landesvorsitzende Berlin), Benedikt Lux MdA (Berlin), Christa Nickels (Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken), und Gabriele Thirion-Brenneisen (Fraktionsvorsitzende Mannheim).
..." http://skydaddy.wordpress.com/2012/05/14/grune-for...
"...
Während der Pilotphase in den Jahren 1997 bis 2000 teilten sich die Stadt Hasselt und das Land Flandern die Kosten für das Bussystem. Die Stadt erstattete dem Verkehrsanbieter die Einnahmeausfälle durch die nicht durch Fahrscheine finanzierte Nutzung in Höhe von etwa 800.000 Euro. Trotz der Fahrgastzuwächse blieb dies ein vernachlässigbarer Posten im kommunalen Haushalt. Hasselt muss weniger als 1 Prozent der städtischen Budgets an den Verkehrsanbieter zahlen. Das sind etwa 18 Euro im Jahr pro Steuerzahler.
...
Das System bewährte sich. Die Einkaufsstraßen wurden autofrei, die Innenstadt ist heute verkehrsberuhigt. Durch Einsparungen an sonst notwendig gewordenen Investitionen für den Bau weiterer Straßen wurde es möglich, den nicht durch Fahrscheine finanzierten Busverkehr für Hasselt und die nähere Umgebung einzurichten.
Nach der Umstellung im Jahr 1996 stieg die Zahl der Fahrgäste innerhalb von zwölf Monaten von 340.000 auf 2,7 Millionen. 2006 nutzten in Hasselt pro Tag etwa 12.000 Fahrgäste 46 Busse auf elf Linien. 2008 nutzten rund 4,5 Mio Fahrgäste die nicht durch Fahrscheine finanzierten Busse. Vierspurige Straßen konnten auf zwei Spuren zurückgebaut werden, weil die breiten Verkehrsadern nicht mehr benötigt werden. Mit Temporeduktionen und Baumaßnahmen wurde 2005 der Aspekt der Verkehrssicherheit noch einmal besonders in Angriff genommen.
...
Das Verkehrskonzept hat dazu geführt, dass bis zu 30 Prozent mehr Menschen in die Stadt kommen und die Umsätze des Einzelhandels seit der Umgestaltung stiegen. Die Zahl der Besucher in den Krankenhäusern nahm zu. Die Diskussion mit dem Personal des städtischen Krankenhauses über einen neuen Parkplatz zu Lasten der Stadtkasse erübrigte sich, da das Krankenhauspersonal nun überwiegend mit dem Bus fährt.
...." http://de.wikipedia.org/wiki/Personennahverkehr_in...
Ja, denn die Finanzierung ist über andere Einsparungen möglich (hängt natürlich von den lokalen Gegebenheiten ab).
Ausserdem ist dies ein wichtiger Schritt den absterbenden ÖPNV wieder zu reaktivieren.
Vor allem ist durch die weitgehende Zentralisierung vor allem für ältere Menschen (Besuche, Ärzte, Einkauf) eine Mobilität äusserst wichtig - so sind viele auf ein Auto angewiesen obwohl sie oft genung eigentlich garnicht mehr fahren können - es aber müssen. Durch einen engtaktigen ÖPNV benötigen viele wohl kein Auto mehr und wären sogar froh diese finanzielle Last endich loswerden zu können (Nur ADAC und CO werden heulen...)
Vor allem aber wird so der Schadstoffausstoß wesentlich mehr beeinflußt als durch jede Umweltzone.
Dem kann man nur zustimmen... aber gegen bedingungslose Geschenke wird ja meist Sturm gelaufen... bezüglich Mobilität eben auch mit dem üblichen "Wer X will, soll arbeiten/zahlen"...
Andreas, Du solltest wirklich mal Äpfel und Birnen auseinanderhalten.
Aber dies "Argument" hab ich erwartet.
Der kostenlose Nahverkehr ist finanzierbar (und damit auch mit einem gewissen Verzicht, z.B. von nicht mehr notwendigem Straßenbau) - das habe ich Dir gerade nachgewiesen.
Wie ein sog. "bedingungsloses Grundeinkommen" finanziert werden soll hat noch niemand wirklich nachweisen können - denn es ist völlig unlogisch - Verzichten soll niemand - und bekommen soll jeder.
Das ist reines Wunschdenken.
Hier werden Steuern verhacktstückt, obwohl gerade darüber nachgedacht wird, solche zu erheben. Die letzten Kommentare sind auch nicht besser als die von Politiker mit immer neuen Begehrlichkeiten.
> "Du solltest wirklich mal Äpfel und Birnen auseinanderhalten."
Gratisbusse sind auch eine bedingungslose Leistung, die jeder einfach so erhalten soll ohne Kontrolle und Gegenleistung. Prinzipiell ist da kein Unterschied. Auch ideologisch nicht - und die "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen"-Müntis der Nation müssten auch gegen bedingungslose Grundmobilität sein, wenn sie konsequent wären.
> "Der kostenlose Nahverkehr ist finanzierbar (und damit auch mit einem gewissen Verzicht, z.B. von nicht mehr notwendigem Straßenbau) - das habe ich Dir gerade nachgewiesen."
Ich hab das nicht bezweifelt. Ich weiß auch, dass es stellenweise zu funktionieren scheint. Aber viele andere zweifeln, dass sich sowas realisieren lässt, ausser bei ein paar Inselerscheinungen.
> "Wie ein sog. "bedingungsloses Grundeinkommen" finanziert werden soll hat noch niemand wirklich nachweisen können - denn es ist völlig unlogisch - Verzichten soll niemand - und bekommen soll jeder."
Modelle gibts viele - das von Werner dürfte das bekannteste (und imho weitreichenste und somit realisierbarste) sein. I.Ü. ist falsch, dass niemand verzichten müsste. In vielen Modellen sollen möglichst viele bis alle der bisherigen Töpfe abgeschafft bzw. zum bGE zusammengefasst werden.
Neben dem wirren, fast schon religiösen Glauben, die Menschen würden alle wegen der bGE-Almosen zuhause hocken bleiben, und der Angst vor zu viel Freiheite, ist die Angst auf bsherige Geschenke verzichten zu müssen, ein weiterer Grund, das bGE abzulehnen.
Denn bGE ist liberal - und wenn das Existenzminimum gesichert ist, darf jede Forderung berechtigt hinterfragt werden, weil alles, was über das Existenzminimum hinausgeht, reine Privatsache ist.
> "Das ist reines Wunschdenken."
Das ist Gratis-ÖPNV für viele andere auch. Oder Flüge zu Monden und Planeten. Usw. Ohne Wunschdenken kein Fortschritt.
> "Hier werden Steuern verhacktstückt, obwohl gerade darüber nachgedacht wird, solche zu erheben. Die letzten Kommentare sind auch nicht besser als die von Politiker mit immer neuen Begehrlichkeiten."
Meine Güte, wenn dir dein Billigdiesel sooo wichtig ist, dann mach doch eine Demo.
Ein Herzkranker schrieb: Anfang 2012 habe ich erstmals Strophanthin, Strodival mr, eingenommen. Eine Wirkung setzte bei mir erst nach 8 Wochen ein. Das Herz wurde besser durchblutet und ich konnte wieder Treppen steigen ohne anhalten zu müssen. Jetzt wurde mir durch meinen Apotheker mitgeteilt, dass der Hersteller Meda auf Druck unserer Regierung die Produktion offiziell zum 1.8.2012 einstellen muss.
Es ist schon klar,...
Aufgrund der zahlreichen Zuschriften zum Thema „Kindererziehungszeiten in der Rente besser anerkennen“ war es uns leider nicht in jedem Fall möglich, zeitnah zu antworten. Dafür bitte ich um Verständnis und danke Ihnen herzlich für Ihre Geduld.
Für Ihr Anliegen, auch die Kindererziehungszeiten der Mütter höher zu bewerten, die bereits in Rente sind, haben wir großes Verständnis. Auch wir empfinden die Unterschiede bei der...
Um noch mehr Heimpersonal, bzw. Pflegepersonal einzusparen, versucht man Ehrenamtliche zu finden.
Ehrenamtliche oder stark Unterbezahlte, die z.B. als Begleiter von Heimbewohnern für Arztbesuche eingesetzt werden, bekommen kaum ein Dankeschön oder als Pflegehelfer vielleicht 7,50 Euro Brutto Stundenlohn, der Heimbetreiber kassiert jedoch zwischen 45 und 50 Euro, je Stunde ab. So laufen die Geschäfte!
Das betrifft...
Die Bundesbürger sollen Schäubles Giftliste zu Folge nach der Bundestagswahl 2013 den Gürtel deutlich enger schnallen.
Der Zuschuss zum Gesundheitsfonds soll um zehn Milliarden Euro gekürzt werden, falls es je ein Zuschuss war, denn bei der Rente ist der so genannte Zuschuss keiner.
Aufklärung hier: http://www.myheimat.de/bockhorn/politik/lieber-opa-was-bedeutet-bbundeszuschussl-fuer-deine-rente-d2403491.html
Der so...
BI „Für Osterode“ informierte nochmals interessierte Bürger
Osterode (bj). Nach dem die Parteien zum Teil mit prominenten Bundespolitikern den Niedersächsischen Landtagswahlkampf bereits vor einigen Tagen abgeschlossen haben, legten sich fast alle im Landkreis Osterode angetretenen Parteien zur Landtagswahl am Samstag in Osterode noch einmal kräftig ins Zeug. Auf dem Martin-Luther-Platz war eine regelrechte Parteienmeile...
Die Ergebnisse der Landtagswahl in Isernhagen, einer traditionellen Hochburg von CDU und FDP, zeigen zwar das gewohnte Bild: CDU vor SPD, FDP, Grüne.
Aber schaut man sich die Gewinne und Verluste so sieht man, die starken Verluste der CDU -9,7% werden auch nicht durch die Gewinne der FDP +3,5% ausgeglichen.
Weitere Gewinne: SPD +3,5% aber vor allem Grüne +5,1%, die man damit getrost als Gewinner bezeichnen kann!
Auch...