Die Patientenfangnetze werden immer feinmaschiger und in kürzeren Abständen unters Volk geworfen.

Gestern war in den Zeitungen zu lesen, dass Krebsvorsorge verstärkt werden soll. Zur Früherkennung von Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs sollen Patienten regelmäßig zu Untersuchungen erscheinen. Nach dem Vorbild der Brustkrebsvorbeugung, bei der dies bereits praktiziert werde. (Alles freiwillig, aber es bleibt ein Geschäft mit der Angst).

Letzte Woche erschien ein Artikel, dass man Reihenuntersuchungen in Schulen plant.

Heute konnten wir wörtlich lesen: Fachleute wollen “Noch-nicht-Patienten” wachrütteln.
Deutscher Diabetiker Bund will aufklären. (...) Der ganze Körper spielt eine Rolle. So ergibt sich eine auf jeden Patienten zugeschnittene ganz individuelle Art der Therapie, in der auch neue Medikamente eingesetzt werden können. (...)

Aha, die Pharmaindustrie schlägt wieder zu. Noch mehr und noch früher sollen wir an den Tropf der Gierigsten – kostenintensive Medikation, einschließlich aller anderen Nebenwirkungen, ein Leben lang.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 11.07.2012 um 16:07 Uhr  
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