WVO Mädels bei DMS in Hofheim auf Platz 1- Aufstieg trotzdem verpasst

WVO Mannschaft - Von links nach rechts: Janina Zaouzaou, Anna-Maria und Marion Miklausic, Katharina Zölsmann, Isabelle Ortwein. Unten von links: Alexa Ortwein, Suela Mara, Belinda Ortwein und Lisa Laufenberg
 
WVO Mannschaft. Von links nach rechts: Isabelle Ortwein, Lisa Laufenberg, Marion und Anna-Maria Miklausic, Katharina Zölsmann, Belinda Ortwein, Suela Mara, Alexa Ortwein und Janina Zaouzaou
Hofheim und Frankfurt waren die Austragungsorte für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen im Jahr 2014 auf Bezirksebene. 42 Mannschaften aus den 4 Bezirken des Hessischen Schwimmverbandes hatten gemeldet und die Entscheidung über den Aufstieg in die Landesliga sollte in 3 Veranstaltungen entschieden werden. Trainer Peter Ortwein hatte vorab eine Berechnung von ca.9900 Punkten erstellt und als am 02.02.2014 die Ergebnisse der Landesliga veröffentlicht wurden, war die Hoffnung groß, in diesem Jahr den Aufstieg zu schaffen. 9342 Punkte genügten der Mannschaft der SSG Bensheim um den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen. Die Gudensberger SG erreichte mit 9814 Punkten Platz 7 in der Landesliga und war damit sicher weiterhin dabei. In diesen Punktregionen sah sich die Mannschaft des WVO, die Aufstiegsregelung war aber klar vom Hessischen Schwimmverband definiert:
Die beiden Punktbesten der 42 Mannschaften steigen direkt auf. Der Drittplazierte auch, wenn er mehr Punkte erkämpft als der Drittletzte der Landesliga.
Die WVO Mädels gaben alle von Anfang an Gas und in 26 Einzelrennen wurden 11 persönliche Bestzeiten geschwommen. Besonders zu erwähnen sind hier die Leistungen, die über 500 Zähler in der Punktetabelle ergaben: Alexa Ortwein schwamm die 100 Freistil in 01:04,19 und wurde mit 502 Punkten dafür belohnt. Vier persönliche Bestzeiten wurden bei Wettkampfende für Alexa notiert. Suela Mara kraulte die gleiche Strecke in 01:02,95 und dem WVO Team wurden 523 Punkte gutgeschrieben. Suela konnte in 3 Rennen mit persönlicher Bestleistung glänzen.
Bemerkenswert auch die Leistung von Belinda Ortwein über 200 Rücken. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung um knapp 25 Sekunden und übernahm auch noch die 200 Freistil, bei der sie auch so schnell schwamm, wie noch nie.
Besonderes Lob hatte der Trainer für Katharina Zölsmann und ihre Energieleistung. Katharina Z. war der große Teamplayer und übernahm die schwierigsten Strecken. Innerhalb von 5 Stunden schwamm sie die 800 Freistil, 400 Freistil, 400 Lagen und 200 Schmetterling und holte die letzten Reserven aus sich heraus.
Anna-Maria Miklausic schwamm in ihren beiden Disziplinen persönliche Bestzeit. Lisa Laufenberg blieb zweimal nur knapp über ihrer Top Leistung und steigerte sich über 100 Schmetterling sogar um 2 Sekunden gegenüber dem Vorjahr.
Janina Zaouzaou schwamm die 800 Freistil in guter Zeit und 370 Punkte waren der verdiente Lohn dafür. Die 200 Brust musste Janina wegen einer Disqualifikation nachschwimmen, war dort aber nur ungleich langsamer, als im ersten Rennen.
Marion Miklausic schwamm 3 mal knapp über ihrer Bestzeit und über 200 Brust ein taktisch gutes Rennen, das mit 03:02,84 und 398 Punkten belohnt wurde.
Als Joker wurde Isabelle Ortwein über die 50 Freistil eingesetzt. Sie springt gerne für die Mannschaft ein und die Zeit von 0:30,67 erbrachte 435 Punkte für das Team und war die fünftbeste Punktleistung der Mannschaft.
Am Ende addierten sich 9825 Punkte aus den 26 Einzelwettkämpfen und Platz 1 in Hofheim mit über 1000 Punkten Vorsprung auf die zweitplazierte Mannschaft aus Dreieich. Dann begann das warten, da die Durchgänge der stärksten Konkurrenten erst am Sonntag stattfanden.
Nachdem am Sonntag die Wettkämpfe bei allen 42 Mannschaften beendet waren, begann das große Auswerten der Zeiten und Ergebnisse. Um 20:00 Uhr stand es dann fest: Leider den Aufstieg verpasst !!!
Die Mannschaften aus Darmstadt, Großauheim und Fulda waren in diesem Jahr zu stark und belegten mit über 10000 Punkten die Aufstiegsplätze. Das Team von Aqua Sports Eschborn hätte mit der Punktzahl von 10995 sogar den Aufstieg in die Oberliga geschafft, muss aber aufgrund der Nichtaufstiegsregelung im ersten Jahr ein weiteres Jahr in der Bezirksliga mitschwimmen. So schnell wie in diesem Jahr, war die Bezirksliga schon lange nicht mehr. Mit einer Punktzahl, die in der Landesliga zu Platz 7 reicht, nicht aufzusteigen, ist aber keine Schande. Im nächsten Jahr nehmen die WVO Mädels einen neuen Anlauf und dann soll die 10000 Punkte Marke geknackt und der Aufstieg perfekt gemacht werden.
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