Es geht mit und ohne. Aber wie? Eine Satire über unseren Körper, Seite 19

" Der Schutzmantel"
Erst viele Jahre später wird man sagen können ob das Medikament schädigend ausgewirkt hatte oder nicht, doch dann ist es eh zu spät. Mann kann die Zeit nicht zurückdrehen und noch einmal von vorne beginnen. Unsicherheit und Angst begleiten aus diesem Grund jede Krankheit, was Stress erzeugt und das positive Denken verdrängt. Und das wiederum ist für eine Heilung fast wichtiger als der ganze Pillenkram zusammen.
Eva gibt es auf, sich Gedanken zu machen oder sich durch das Lesen schlauer zu machen. Denn es soll sogar Ärzte geben welche krank werden und an ihren Krankheiten sterben. Und das sind Studierte!
Auch Adam hatte gute und schlechte Erfahrungen, sogar, dass ein sehr gutes Medikament, welches ihm über viele Jahre hindurch bestens half, eines Tages den Spieß umdrehte und zu seinem Feind wurde und ihn letztendlich sogar umbrachte indem er plötzlich auf dieses Mittel allergisch reagierte. Doch davon später.
Eva war noch nie so recht für die Chemie gewesen. Sie war eher ein Naturkind wie ihre alte Tante Mathilde, diese hätte man früher sicher als Kräuterhexe auf einem Scheiterhaufen verbrannt.
In ihrem Dorf war sie oft die letzte Rettung wenn eine Kuh krank war und die armen Bauern kein Geld für den Tierarzt hatten. Dann musste Mathilde mit hren Kräutlein helfen.
Ihr dunkler kleiner Hausflur glich einer Apotheke. Es duftete nach allerlei Kräutern, welche als Büschel getrocknet von der Decke herab hingen. Sehr sorgsam ging sie mit ihren Kostbarkeiten um und auf der Fensterbank in der Küche standen die, in Alkohol oder Öl angesetzten Heilkräuter und leuchteten in der Sonne in verschiedenen Farben. Das Johanniskraut leuchtete gelb,die Indianernessel rot und der Sud aus frischen grünen Kräutern hatte ein warmes Oliv.
Schon der Blick auf diese Fensterbank verbreitete eine wohltuende Ruhe.
Auch Bauern aus dem Dorf holten sich Rat und Hilfe bei ihr, wenn eine Wunde zu lange eiterte und nicht zu heilen wollte. Sie nahm dann den selbst geschleuderten Honig mit und schmierte ihn auf die Wunde...
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3 Kommentare
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Waltraud Meckel aus Offenbach | 16.10.2013 | 01:28  
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Gaby Floer aus Garbsen | 17.10.2013 | 10:05  
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Helmut Seifert aus Mönchengladbach | 18.10.2013 | 09:28  
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