Seelen in der Finsternis - Angst und Depression

Laut einer Studie der Bertelsmannstiftung erkrankt jeder fünfte Mensch an einer Depression.
http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/aktuelle-...

Drei von vier Patienten erhalten keine angemessene Therapie...lesen wir weiter..
http://www.huffingtonpost.de/2014/03/19/volkskrank...
Betroffene wissen selbst am besten, wie es ihnen mit beidem ergeht, Medikamenten (Antidepressiva/Neuroleptika) und Psychotherapie.
Der ersten Ruhe und Erleichterung folgt oft das Gefühl der Unsicherheit, Taubheit, der leichten Dämmerung...
Nicht immer folgt ein kraftvoller Schub, die "Watte im Kopf" läßt sich nicht wegschütteln...
Die Seele beginnt zu verstehen, dass sie Finsternis umbgibt - sie sehnt sich nach Erlösung...
Dankbar für die medizinische Entwicklung heute, sehen wir uns ein wenig mehr an:

Medizin allein heilt nicht alle Wunden.
Wir wissen, dass der Mensch immer in seiner Einheit gesehen wird "Körper, Geist und Seele!"
In der Studie wurden zwei Bereiche der Behandlung angesprochen:

Psychopharmaka - Wirkung auf den Körper
Psychotherapie - Wirkung auf den Geist
und nun fehlt uns noch ein entscheidender Teil: die SEELE

Wohin mit ihr?
Glauben - Wirkung auf die Seele
http://www.jesus.ch/erlebt/seelenleben/depression/...

In der Bibel finden wir im Buch Tobit den Bericht über zwei Menschen mit großer seelischer Not und Verzweiflung...
Tobit und Sara
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/tob1.ht...

Tobit bemüht sich gut und gerecht zu sein, er gewinnt an Ansehen bei Hof in Ninive und bekommt eine gute Arbeit.

Tob 1,17 - 18 Ich gab den Hungernden mein Brot und den Nackten meine Kleider; wenn ich sah, dass einer aus meinem Volk gestorben war und dass man seinen Leichnam hinter die Stadtmauer von Ninive geworfen hatte, begrub ich ihn.
Ich begrub heimlich auch alle, die der König Sanherib hinrichten ließ, nachdem er wie ein Flüchtling aus Judäa heimgekehrt war. Denn viele ließ er in seiner Wut hinrichten. Wenn aber der König die Leichen suchen ließ, waren sie nicht mehr zu finden.

Er wird angezeigt und muß fliehen, Angst und Furcht senken sich auf seine Seele.
Nach einer Zeit darf er aus dem Gebirge zurückkehren und wird mit seiner Frau und seinem Sohn wieder vereint.
Die Freude wehrt nicht lange, denn er begräbt wieder einen erdrosselten Toten.
Die Nachbarn lachen ihn hämisch aus...sie verspotten ihn...
In dieser Nacht erblindet Tobit ...
Nach einer Auseinandersetzung mit seiner Frau verspottet sie ihn ebenso und sagt: "Wo ist denn der Lohn für deine Barmherzigkeit und Gerechtigkeit? Jeder weiß, was sie dir eingebracht haben."
Sie ist von Tobit verletzt worden, denn durch seine Blindheit kann er weniger wahrnehmen und macht ihr verkehrte Vorhaltungen, glaubt ihr nicht.

Wir lernen - "Verletzte, verletzen!" - Die Finsternis, die sich in seiner Seele breit macht, erfaßt auch seine Ehe, die Beziehung zu seiner Frau.

Tob 3,1 Da wurde ich traurig und begann zu weinen. In meinem Schmerz betete ich...berichtet uns Tobit.
Tob 3,6
Tu also mit mir, was dir gefällt. Lass meinen Geist von mir scheiden; lass mich sterben und zu Staub werden! Es ist besser für mich, tot zu sein als zu leben. Denn ungerechte Vorwürfe musste ich anhören und ich bin sehr betrübt. Lass mich jetzt aus meiner Not zur ewigen Ruhestatt gelangen! Wende deine Augen nicht von mir ab!

Sein Herz ist dunkel, Tobit will sterben...er ist depressiv. In seiner Not fleht er zu Gott!
Er spricht im Glauben!

Tob 3,7 - 9
Am gleichen Tag geschah es, dass in Ekbatana in Medien Sara, die Tochter Raguëls, von den Mägden ihres Vaters ebenfalls beschimpft wurde.
Sie war mit sieben Männern verheiratet gewesen; doch der böse Dämon Aschmodai hatte sie alle getötet, bevor sie mit ihr geschlafen hatten. Die Mägde sagten zu ihr: Begreifst du denn nicht, dass du deine eigenen Männer erwürgst? Sieben hast du gehabt, doch kein einziger ist dir geblieben.
Mit welchem Recht also behandelst du uns so hart? Wenn sie schon sterben mussten, dann verschwinde du doch mit ihnen! Hoffentlich bekommen wir nie einen Sohn oder eine Tochter von dir zu sehen.

Tob 3,10 - 15
Als Sara das hörte, wurde sie so traurig, dass sie sich erhängen wollte. Aber sie dachte: Ich bin die einzige Tochter meines Vaters. Wenn ich das täte, wäre es eine große Schande für ihn und ich wäre schuld daran, dass der alte Mann vor Kummer ins Grab sinkt.
Darum trat sie ans Fenster und betete: Gepriesen seist du, Herr, mein Gott. Gepriesen sei dein heiliger und ehrwürdiger Name in Ewigkeit. Alle deine Werke sollen dich ewig preisen.
Nun aber, Herr, habe ich meine Augen und mein Gesicht dir zugewandt.
Lass mich von dieser Erde scheiden, damit ich nicht länger solche Beschimpfungen hören muss.
Du weißt, Herr, dass ich frei bin von jeder Sünde mit einem Mann.
Weder meinen eigenen Namen noch den meines Vaters habe ich befleckt in dem Land, wo ich gefangen bin. Ich bin die einzige Tochter meines Vaters; er hat kein anderes Kind, das ihn beerben könnte. Auch ist kein naher Verwandter da und kein Sohn eines Verwandten, dessen Frau ich werden müsste. Schon sieben Männer habe ich verloren. Was nützt mir da noch das Leben? Doch wenn es dir nicht gefällt, mich sterben zu lassen, dann blick auf mich herab und hab Erbarmen mit mir, damit ich nicht länger solche Beschimpfungen hören muss.

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Wir lesen, auch Sara wendet sich im Glauben durch Gebet an Gott.
Beide, Tobit und Sara reden offen und ehrlich mit IHM!
Sie schütten ihr Herz aus, sie bringen all ihre Finsternis, Angst, Not und Verzweiflung zu ihm...
Alles in ihnen ist dunkel, ist TOD!

Gott erhört beide Gebete und sendet ihnen Hilfe, Heilung und Befreiung durch den Engel Rafael....
Rafaels Selbstoffenbarung: http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/tob12.h...

Gott, will uns alle heilen, auch heute!
Er will nicht, dass seine Kinder traurig in der Finsternis umhergehen.
Wie schwer ist es für Eltern, wenn sie ihre Kinder gebeugt und traurig sehen...

Im Evangelium lesen wir von der blutflüssigen Frau, die sich voller Glauben und Mut an Jesus heranwagte um ihn zu berühren, damit sie geheilt wird...
Sie litt zwölf Jahre unter Blutungen und galt als unrein...ausgestoßen, niemand konnte ihr mehr helfen..allein! Wie dunkel muß es in ihr gewesen sein? und dennoch, sie drängte sich von hinten an JESUS heran...
Sie bewegte sich auf IHN zu! im Glauben!
Ihr Glaube bewegte ihre SEELE!

Jesus fühlte eine Kraft aus sich herausströmen und fragte wer ihn berührt hat.
So viele, viele drängten sich an ihn und berührten ihn,
doch ER meinte die einzigartige Berührung des GLAUBENS!
Er läßt die Frau sprechen, holt sie ans LICHT, holt sie wieder in das Leben zurück und in die Gemeinschaft. Geheilt!
Wir lesen weiter, dass die Frau merkte, dass sie die Heilung nicht verheimlichen konnte zitternd kam sie zu IHM, fiel nieder und berichtete allen von ihrem Leben!

Gott will nicht, dass wir uns verkriechen in unserer Krankheit und Finsternis, ER holt uns alle ans LICHT und will dass wir berichten!
Er will unsere Heilung!
Hier schließt sich die Psychotherapie an.
Berichte - was ist Dir geschehen? Erzähle!

In der gleichen Bibelstelle lesen wir vom Synagogenvorsteher Jairus, der um Heilung für seine zwölfjährige sterbende Tochter bittet!
Sie stirbt und Jesus geht mit ihm nach Hause, erweckt sein Kind vom Tod.

Zwölf Jahre Krankheit für die blutende Frau und der Tod des zwölfjährigen Mädchens deuten auf die Verbundenheit der Heilungswunder.
GOTT sorgt sich um uns!
Seine Erlöserkraft - wird frei gesetzt durch unseren Glauben!
Durch den Glauben fließt sie durch IHN zu uns und wir spüren es, genauso wie ER!

Diese Kraft ist so stark, dass sie das Mädchen auferweckt vom TOD!
ES ist die Auferstehungskraft GOTTES!
Jesus holt beide aus der Finsternis und bringt sie ans Licht!
Beide befreit ER zum LEBEN!

Heraus aus ihrer Angst, der Scham, der Krankheit, der Unsicherheit, der Ablehnung, der Einsamkeit, dem Hunger...

Lukas 8 http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lk8.htm...
Lk 8,52 Alle Leute weinten und klagten über ihren Tod. Jesus aber sagte: Weint nicht! Sie ist nicht gestorben, sie schläft nur.

Für Gott ist die Finsternis des Todes wie ein Schlaf...deswegen sollten wir uns nicht fürchten, denn ER spricht zu uns:
Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!
2. Korinther 12,9

Vielleicht wird es Menschen geben, die uns auslachen, wenn wir uns auf den Weg zu JESUS machen - egal! Gehen wir weiter! Drängen wir hin, wie dir Frau. Lk 8,53 - 55 Da lachten sie ihn aus, weil sie wussten, dass sie tot war.
Auch Jesus wurde ausgelacht, wie Tobit, doch ER gab nicht auf, kehrte nicht um, sondern:

Lk 8,54 - 55 Er aber fasste sie an der Hand und rief: Mädchen, steh auf!
Da kehrte das Leben in sie zurück und sie stand sofort auf. Und er sagte, man solle ihr etwas zu essen geben.

Fassen wir den HERRN an seinem Gewand, seiner Hand...lassen wir uns von IHM berühren und heilen! Drängen wir zu IHM, trotz Spot, trotz Unverständnis, was haben wir zu verlieren?
Es geht um unsere Seele - unser LEBEN!

Lassen wir uns von IHM zu ESSEN geben und unsere Seelen werden heilen.

Shalom
Mirela Sevenich-Walter
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3 Kommentare
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Mirela Sevenich-Walter aus Oberweser | 11.05.2014 | 13:38  
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Mirela Sevenich-Walter aus Oberweser | 11.05.2014 | 16:27  
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Heidi K. aus Schongau | 14.05.2014 | 01:25  
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