Blutende Erde - die Wunden der Mutter

Vor zwei Tagen bin ich mit unserem Hund über ein gefrorenes Feld gelaufen.
Die Erde war uneben, hart, unachgiebig.
Im Frühjahr und Sommer wenn die Sonne den Boden wärmt bücke ich mich gerne um ein wenig warme Erde durch meine Finger gleiten zu lassen.
Ich rieche an ihr und danke Gott für dieses "Wunder" aus dem auch ich geschaffen bin...
Ich danke IHM für diese Erde, die mich ernährt und aus der jedes Jahr neues Leben geboren wird.
Diese Erde in meiner Hand sie ist nicht "stumm", alles um uns herum ist in Bewegung, wie das Pulsieren des Herzens.
Ich denke Jahrhunderte zurück an ihre Erschaffung...wie viel Leben hat sie getragen diese Erde, wie viele sterben sehen?
Welche Menge an Blut zwang der Mensch sie zu trinken und tut es heute noch?
Mit welcher rasenden Gewalt gehen wir gegen sie vor und zerstören das Leben auf ihr und in ihr?
Wunden, tiefe Wunden, die bluten und deren Ruf durch Raum und Zeit schallt.

Mit dieser Erde in meiner Hand, tauchen in mir Bilder auf, von unserem wundersamen Wesen mit Gliedern, Geist und Seele, gewobenen Nervenbahnen und Adern, durch die der Puls der Zeit jagt, erfüllt vom Lebenssaft des Blutes.
Ich sehe Bilder von geköpften, getöten, gefolterten Menschen weltweit, ihr Blut sickert in die Erde, es fließt unaufhörlich durch die Welt, nah und fern...und mir ist als würde sie würgen unsere Erde, als würde sie für einen Moment die Luft anhalten und mit dem Blut Schreie ausstossen bis zum Himmel hoch, bis zum Schöpfer, denn sie hört mehr als wir Menschen, sie erkennt LEBEN und TOD, sie kennt jede Stimme deren Blut sie in sich aufnahm...
Lev 17,11 Die Lebenskraft des Fleisches sitzt nämlich im Blut. Dieses Blut habe ich euch gegeben, damit ihr auf dem Altar für euer Leben die Sühne vollzieht; denn das Blut ist es, das für ein Leben sühnt.

Wir Menschen machen den Fehler, dass wir glauben, alles steht unter unserem Einfluss, tut es aber nicht! Solch eine gewaltige Schöpfung wie die Erde, sie ist in der HAND dessen, der sie erschaffen hat! Sie ist lebendig, mehr als wir glauben und sehend, denn sie erkennt unsichtbare, verborgene Ordnungen, denen sie gehorsam folgt...anders als wir...
Wir kennen ihren Anfang, wissen von ihrer Entwicklung, doch selten lesen wir von den kommenden Tagen, der Zukunft.
http://www.bibleserver.com/text/ELB/Offenbarung12,...

Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.
Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte.
Und es wurden der Frau die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliege, an ihre Stätte, wo sie ernährt wird eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, fern vom Angesicht der Schlange.
Und die Schlange warf aus ihrem Mund Wasser wie einen Strom hinter der Frau her, um sie mit dem Strom fortzureißen.
Und die Erde half der Frau, und die Erde öffnete ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Mund warf.
Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben.

Spannend die Worte der Offenbarung, wir lesen von der Wut der Zerstörung, dem Hass, dem Bösen, dass auf die Erde geworfen wurde, sie wollte ihn nicht! Muss ihn ertragen eine Weile, doch sie wird sich wehren, sie wird ihn nicht mehr dulden! Es wird eine Zeit kommen, da wird die Erde sich wehren, sie wird der Frau zur Hilfe kommen.
Dazu gibt es verschiedene Auslegungen...bleiben wir aber bei der Erde, sie öffnet ihren Mund und verschlingt den Strom des Drachens.

Wir sind alle ein Teil dieser Erde, wir können alle zusammen mit ihr unseren MUND öffnen, um zu helfen!
Schweigen wir dort nicht, wo die Flut des Bösen erstarkt!
Wenn sogar die Erde sich wehrt, dann lasst uns nicht der harte, gefrorene Boden sein.
Lassen wir uns bewegen von dem schreienden Blut auf ihr, lasst uns gemeinsam aufstehen gegen Gewalt und Hass.

Warum?

Offenbarung 6,8
Und ich sah: Und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist "Tod"; und der Hades folgte ihm. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Tod und durch die wilden Tiere der Erde.
Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Bis wann, heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?

Gen 9, 5-6
Wenn aber euer Blut vergossen wird, fordere ich Rechenschaft, und zwar für das Blut eines jeden von euch. Von jedem Tier fordere ich Rechenschaft und vom Menschen. Für das Leben des Menschen fordere ich Rechenschaft von jedem seiner Brüder. Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen. Denn: Als Abbild Gottes hat er den Menschen gemacht.

Können wir die Versöhnung all dieser Seelen erbringen? NEIN! Wir nicht, ausser dem Schöpfer selbst!
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/hebr9.h...

Wenn wir dieses begriffen haben, wird es für uns Christen keinen Guru mehr geben, keinen Weisheitslehrer, der solch eine Erlösung erbringen kann, denn die Hingabe des Gottesblutes tränkt alle Wunden des HERZENS und der ERDE!

Das einmalige Opfer Christi

Hebr 9,11-28 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist,
ist er ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat er eine ewige Erlösung bewirkt.
Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden,
wie viel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.
Und darum ist er der Mittler eines neuen Bundes; sein Tod hat die Erlösung von den im ersten Bund begangenen Übertretungen bewirkt, damit die Berufenen das verheißene ewige Erbe erhalten.
Wo nämlich ein Testament vorliegt, muss der Tod des Erblassers nachgewiesen werden;
denn ein Testament wird erst im Todesfall rechtskräftig und gilt nicht, solange der Erblasser noch lebt.
Daher ist auch der erste Bund mit Blut in Kraft gesetzt worden.
Nachdem Mose jedes Gebot dem Gesetz gemäß dem ganzen Volk vorgelesen hatte, nahm er das Blut der jungen Stiere und der Böcke, dazu Wasser, rote Wolle und Ysop, besprengte das Buch selbst und das ganze Volk
und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den Gott für euch eingesetzt hat.
Dann besprengte er auch das Zelt und alle gottesdienstlichen Geräte auf gleiche Weise mit dem Blut.
Fast alles wird nach dem Gesetz mit Blut gereinigt, und ohne dass Blut vergossen wird, gibt es keine Vergebung.
Durch solche Mittel müssen also die Abbilder der himmlischen Dinge gereinigt werden; die himmlischen Dinge selbst aber erfordern wirksamere Opfer.
Denn Christus ist nicht in ein von Menschenhand errichtetes Heiligtum hineingegangen, in ein Abbild des wirklichen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor Gottes Angesicht zu erscheinen;
auch nicht, um sich selbst viele Male zu opfern, (denn er ist nicht) wie der Hohepriester, der jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht;
sonst hätte er viele Male seit der Erschaffung der Welt leiden müssen. Jetzt aber ist er am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch sein Opfer die Sünde zu tilgen.
Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt,
so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.


Offb 12,10 -11 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist er da, der rettende Sieg, / die Macht und die Herrschaft unseres Gottes / und die Vollmacht seines Gesalbten; denn gestürzt wurde der Ankläger unserer Brüder, der sie bei Tag und bei Nacht vor unserem Gott verklagte.
Sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammes / und durch ihr Wort und Zeugnis; sie hielten ihr Leben nicht fest, / bis hinein in den Tod.

Strecken wir unsere Hände zum Himmel, lassen wir den Glauben in unseren Herzen wachsen, beten wir für alle, finden wir zurück zu Christus und sammeln wir uns um das LAMM!
Es ist Zeit, wir sollten erwachen!

Gen 4,10
Der Herr sprach: Was hast du getan? Das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden.

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Mirela Sevenich-Walter
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2 Kommentare
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Heidi K. aus Schongau | 27.01.2015 | 19:09  
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Mirela Sevenich-Walter aus Oberweser | 28.01.2015 | 15:31  
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