Obertshausen tritt auf Antrag der Grünen Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität bei. - Noch mehr Sachverstand für Fuß- und Radverkehr

Obertshausen: Rathaus | (kw) - „Gute Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer steigern Lebensqualität und Verkehrssicherheit. Und sie vermindern Lärm und Schadstoffe“, sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir Ende Juli in Wiesbaden und lud alle hessischen Kommunen zur Mitgliedschaft in der im März gegründeten Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität (AGNH) ein. Das Gremium bietet Zugang zu Facharbeitskreisen und Veranstaltungen, Förderprogrammen und Best Practice-Beispielen im Bereich Fuß- und Radverkehr. Außerdem profitieren Mitgliedsgemeinden von Pilotprojekten, gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit und gegenseitiger Unterstützung.

All diese Vorteile leuchteten der Fraktion Bündnis90/Die Grünen so ein, dass sie in der letzten Stadtverordnetenversammlung den Antrag auf Beitritt Obertshausen zur AGNH stellte. „Die AGNH kostet weder Eintritt, noch Gebühren“, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der Bündnis-Grünen, Christel Wenzel-Saggel. „Es ist ein Netzwerk, das dazu beitragen möchte, Städte und Gemeinden umwelt- und lebensfreundlicher zu machen, indem Radfahrern und Fußgängern das Leben leichter gemacht wird.“ In Obertshausen gibt es seit etwa einem Jahr den Runden Tisch Radverkehr, der bisher fünf Mal tagte. Hier wird man von der Vernetzung mit der Arbeitsgemeinschaft profitieren, sind sich die Grünen sicher. Auch die Verwaltung hatte unabhängig von dem Antrag bereits ihre Fühler nach der AGNH ausgestreckt.

Und so brauchte es in der Stadtverordnetenversammlung nicht viel, um auch die anderen Fraktionen von der guten Idee zu überzeugen. „Damit hat die Stadtverordnetenversammlung unserer Zukunft einen guten Dienst erwiesen“, freut sich Wenzel-Saggel, „und der Stadt Obertshausen geht dieses gute Angebot der hessischen Landesregierung nicht durch die Lappen.“
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