Meinungsaustausch zwischen Jusos und GenerationenWohnen
Um sich über die Vereinsarbeit des Vereins GenerationenWohnen zu informieren, trafen sich Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten in der SPD Obertshausen mit den beiden Gründungsmitgliedern Bernd Becker und Barbara Duffner des Vereins GenerationenWohnens. Für die Vertreter der Jusos mit ihren Vorsitzenden, Manuel Friedrich und Anja Persichilli, war es sehr interessant, einen Überblick vom neuen Wohnkonzept „gemeinsam statt einsam“ zu erhalten. In einem regen Meinungsaustausch wurden besonders die Vorteile des Wohnprojekts zum Ausdruck gebracht. Es gibt Räume für Begegnungen und gemeinschaftliche Unternehmungen, alle Bewohner können ihre unterschiedlichen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Wohle der Gemeinschaft einbringen oder mit einem „Car-Sharing“-Konzept kann gewährleistet werden, dass nicht jeder ein eigenes Auto braucht. Junge Leute erkennen aber nicht auf den ersten Blick die Vorteile des neuen Projekts. „Junge Erwachsene möchten aus dem Elternhaus ausziehen, allein und eigen sein“, so Manuel Friedrich. Dabei biete das Projekt auch für junge Leute eine ideale Wohnqualität mit der richtigen Mischung. „Auf der einen Seite ist das Wohnprojekt ein tolles Netzwerk, öffentlich und kommunikativ. Auf der anderen Seite habe man durch abgeschlossene Räumlichkeiten auch Rückzugsmöglichkeiten“, so Friedrich weiter. Die Jusos sind der Meinung, dass es perspektivisch ein Umdenken im Städtebau geben müsse. Es müsse wieder vermehrt darauf geachtet werden, dass Wohnraum zur Verfügung stehe, der auch erschwinglich bleibe. „Neuartige Wohnkonzepte müssten umgesetzt werden und mehr Mut bei der Umsetzung neuer städtebaulicher Ideen unter Beweis gestellt werden. Eine Steigerung der Zahl der Häuser, in denen generationenübergreifendes Wohnen möglich sei, sei ein richtiger Schritt in die richtige Richtung“, so die Juso-Vorsitzende Anja Persichilli.
Die Jungsozialisten waren von dem vielfältigen, in dieser Form bisher einzigen Wohnkonzept des Vereins sehr beeindruckt und brachten den Wunsch zum Ausdruck, dass der Vorstand und die aktiven Mitglieder des Vereins in der Öffentlichkeit die Anerkennung bekommen, die sie aufgrund der sehr guten Arbeit verdient haben.

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