Mahnwache des Bündnisses gegen Atomkraft

Obertshausen: Hit-Brunnen | Berge schwarzer Müllsäcke, mit verstrahlter Erde gefüllt, Messstationen in den verlassenen japanischer Städte, 7000 Mitarbeiter, die täglich und noch für Jahrzehnte mit Aufräumarbeiten beschäftigt sind. Die Bilder gehen um die Welt und machen die Menschen nachdenklich. Aus Anlass des vierten Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Fukushima gedachte das Obertshausener Bündnis gegen Atomkraft mit einer Mahnwache an das verheerende Unglück in der japanischen Reaktoranlage.

Die Sprecherin Ursula Klinzing hatte die Dietzenbacher Medizinerin Dörte Siedentopf und Klaus-Uwe Gerhardt als Redner eingeladen. Oliver Bode begrüßte die Teilnehmer der Mahnwache. Die Atomenergie ist von den Kosten und Risiken her unbeherrschbar, politisch undurchsetzbar und die Endlagerung ungeklärt. Der Rückbau der Atomkraftwerke wird Jahrzehnte dauern und trägt ein hohes Gefahrenpotenzial mit sich. Den Ausstieg aus der Atomkraft nach der Energiewende von 2011 wollen sich die Betreiber gut bezahlen lassen und drohen mit Klage. Politik und Atomlobby treiben ein undurchsichtiges Spiel.

Auch für Obertshausen ist erneuerbare und dezentral produzierte Energie daher die bessere Alternative und bringt gute Arbeitsplätze.
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