Fit für die Energiewende mit Ökostrom

Obertshausen: Rathaus | Alle reden vom Klimawandel, aber kaum etwas passiert in unserer Heimatstadt. Daher stellt die Grünen-Fraktion zwei Anträge an die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 10. Dezember, zum Thema Ökostrom.

Einerseits wird der Magistrat beauftragt, die Stromlieferverträge für städtische Liegenschaft (Bürgerhaus, Rathäuser usw.) in Ökostromverträge umzuwandeln. Bereits am 31. Mai 2012 stellten SPD und GRÜNEN dazu einen Prüfantrag, der aber von der Verwaltung nie abgearbeitet wurde. "Der Preisvergleich zeigt, dass Ökostrom aus Wasser, Wind und Sonne schon vielfach günstiger als konventioneller Strom aus Atomstrom und Kohle zu haben ist", begründet Grünen Fraktionschef Klaus-Uwe Gerhardt den neuen Anlauf. Zurzeit findet die Klimaschutzkonferenz in Paris statt und man wolle die Klimaziele der Bundesregierung unterstützen.

Im zweiten Antrag geht es auch um Strom, exakt um Photovoltaik-Anlagen. Die Bündnisgrünen fordern den Magistrat auf zu prüfen, auf welchen städtischen Dächern Solarstrom effizient zu nutzen ist. Die Stadt soll zudem die Statik der betreffenden Gebäude untersuchen. Sodann soll das entsprechende Hausdach in der Internet-Solarbörse der Region an Interessierte vermittelt werden, um Erlöse zu erwirtschaften und Gutes für die Umwelt zu tun. Das beste Beispiel sei die Solaranlage auf dem Dach der Josef-von-Eichendorff-Schule im Stadtteil Obertshausen. Insbesondere lohnt sich die Installation einer Photovoltaikanlage bei anstehenden Dachsanierungen und Neubauten.
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