Das Führungstrio der „Bürger für Oberthausen“ wurde bestätigt!
Obertshausen: TGS Gaststätte | Das war das Ergebnis der Jahreshauptversammlung der „Bürger für Obertshausen“ in der TGS Gaststätte die das Führungstrio des Bürger-Vorstandes im Amt bestätigte. Manfred Christoph ist der alte und neue Bürger-Vorsitzende und seine beiden Stellvertreter sind Ahmet Karakus und Jörg Schweinfurth. Sie werden weiterhin die Geschicke der Freien Wählervereinigung lenken.
Einstimmig wurde die neue Kassiererin Gabriele Kühnel-Schlitt und die neue Schriftführerin Andrea Dudek-Weisenstein als Nachfolger des Ehepaares Angelika und Michael Sieblist gewählt.
Als Beisitzer gehören Ingeborg Wissel, Karl Heinz Bauernfeind, Michael Deck, Erich Hocke und Guido Wilbert dem Vorstand an. Der Bürger-Fraktionsvorsitzende Rudolf Schulz ist Kraft Amtes im Vorstand. Vervollständigt wird der Vorstand durch die Sprecher der Kompetenzteams der „Bürger für Obertshausen“. Dies sind dies Dagmar Hense, Horst Becker, Alfred Maßmann und Martin Stark.
In den Kompetenzteams „Integration“ - sieben Teilnehmer -, „Finanzen, Wirtschaft und Verwaltung“ - fünf Teilnehmer -, “Kinder, Jugend und Familienförderung“ - acht Teilnehmer und „Stadtentwicklung, Naturschutz, Umwelt und Verkehr“ mit 9 Teilnehmer arbeiten Mitglieder der Fraktion und des Vereins die kommunalpolitischen Themen auf und geben der Fraktion Ideen für ihre kommunalpolitische Arbeit mit. Jede Bürgerin und jeder Bürger in Obertshausen ist aufgerufen, so Christoph, in den parteipolitisch unabhängigen Teams mitzuarbeiten. Hier kann man Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge einbringen. Informationen aus erster Hand erhält man von der Bürger-Fraktion.
In seinem Jahresbericht erinnerte Manfred Christoph nochmals an die Kommunalwahl am 27. März dieses Jahres. Das Wahlergebnis von 13,6 Prozent ist nach Meinung des Vorsitzenden eine Anerkennung für die durch den Verein und die Fraktion geleistete Sacharbeit im Interesse der Stadt. Es ist aber auch eine Verpflichtung für die „Bürger für Obertshausen“ nun Verantwortung mit zu übernehmen. Man ist sich durchaus bewusst, dass man beim Aufräumen und Reduzieren der durch andere verursachten Schulden mitarbeiten muss.
Die Bürgertreffs der „Bürger für Obertshausen“, nach Christoph’s Meinung inzwischen von einigen Parteien ebenfalls kopiert, werden auch im nächsten Jahr stattfinden. Dies ist das Forum wo alle Bürgerinnen und Bürger mitreden und diskutieren können und sollen. Das traditionelle Sommerfest der „Bürger für Obertshausen“ wird auch im nächsten Jahr stattfinden und die Besuche bei Vereinen und Firmen werden ebenfalls fortgesetzt.
Nach sieben Monaten der Kooperation konnte der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schulz von einer fairen und offenen Zusammenarbeit mit der CDU berichten.
Einige Projekte wie Freiraumkonzept, Zuschuss für den Waldkindergarten, Wirtschaftskonzept, kein Umbau der Beethovenstraße, kein Kreisel an der der Heusenstammer-/Beethovenstraße, Lärmminderung an der Gartenstraße, Informationen über Shared Space (Gemeinschaftsstraße) im Fachausschuss, interfraktioneller Antrag zum Thema Solar, Wirtschaftlichkeitsüberprüfung der Rathäuser und für die nächste Stadtverordnetensitzung Radweg in der Bahnhofstraße ist eine lange Liste von Anträgen, die sich sehen lassen können.
Die öffentlichen Veranstaltungen z.B. zum Thema Kapellenstraße und Bahnhofstraße wurden organisiert. Aus beiden Veranstaltungen sind gute Anregungen im Sinne der Anwohner entstanden.
Das wichtigste Ziel für die kommenden Jahre sieht Schulz jedoch in der Reduzierung bzw. Abbau der Verschuldung der Stadt. Den eigenen Sparwillen möchte man auch durch Kürzung der Fraktionsgelder bekunden. Aber nicht nur Einsparungen sondern auch über Einnahmensteigerungen z.B. Anhebung der Grundsteuer B und Überprüfungen der derzeitigen Leistungen werden anstehen. Im Bereich des Kanalbaues und der Straßen kann nur das dringend notwendigste gemacht werden. „Luxussanierungen werden wir ablehnen“, so Schulz. „Sicher ist die Feuerwehr wichtig für die Daseinsvorsorge, aber Doppel- und Dreifachstrukturen, durch zwei Feuerwehren und keiner interkommunale Zusammenarbeit, werden wir nicht unterstützen. Investiert werden muss in die Zukunft der Jugend und hier in Schule, Bildung und Sozialarbeit. Den Ausbau der Mensa in der Sonnentauschule, Ausbau von U3-Plätzen in den Kindergärten, den Bau eines Freibades hat Priorität. Die Vereine in Obertshausen sind der soziale Kitt und hier kann man sich auf die „Bürger für Obertshausen“ verlassen. Wir sind der Anwalt der Vereine in der Stadtregierung. Pauschale und kurzfristige Kürzungen wird es nicht geben. Allerdings muss es Gespräche mit den Vereinen führen und die Vereine sind hierzu auch bereit über die städtischen Leistungen zu sprechen“, so der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schulz.
Als vorläufiges Fazit sprach Schulz von einer funktionierenden Zusammenarbeit mit der CDU, die sicherlich bei den bald anstehenden Haushaltsberatungen zu vernünftigen Lösungen führen wird. Gemäß dem Wahlmotto der „Bürger für Obertshausen“:
Zukunft gemeinsam gestalten


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