Galtür - damals und heute

Ort der Naturkatastrophe

Galtür (Österreich): Katastrophenort | Galtür liegt am Ende des Paznautales in einer Höhe von 1600 m NN an der Silvretta-Höhenstrasse.

Hier vereinigen sich auch 3 Flüsse zur "Trisanna", die das ganze Kaunertal
( enges Tal mit steilen Bergen ) begleitet.

Nachdem es im Februar 1999 schon 4 Tage lang ununterbrochen geschneit hatte und das Dorf schon von der Außenwelt abgeschnitten war, kam es zu der großen Katastrophe am 23.02.99.

Vor fast 11 Jahren löste sich eine Jahrhundertlawine vom Berg und 300 000 t Schnee rasten mit einer Geschwindigkeit von 290 km/h und einer Breite von 400 m zu Tal.
An 3 Stellen rauschte die Lawine in den Ort hinein, machte 7 Häuser dem Erdboden gleich, forderte 31 Menschenleben und richtete gewaltige Schäden
an.
Das alles passierte innerhalb von 2 Minuten und der betonharte Schnee lag bis zu 5 m hoch.

Für die Rettungsmannschaften ein einziges Chaos !

Ein tragisches Unglück, das in der Folgezeit eine Menge an Schutzmaßnahmen ausgelöst hat :

Im Ereignisjahr wurden wieder alle zerstörten Häuser in lawinensicherem Stahlbeton errichtet.

Am Talboden wurden noch im gleichen Jahr 2 Schutzmauern mit einer Länge von 160 u.360 m und 6 bis 12 m Höhe hochgezogen

Im Lawinen-Abgangsgebiet wurden seither 4400 m Stahlschneebrücken errichtet.

Zur Erinnerung an diese Jahrhundertkatastrophe wurde ein großes "Alpinarium", ein Erlebnismuseum gebaut, dessen Rückwand gleichzeitig als Schutzmauer für den Ort ausgeführt ist.
In diesem Museum ist alles Wissenswerte vorhanden, was auch nur mit alpinen Dingen zu tun hat.

Unzählige Abhandlungen, auch bildliche Darstellungen behandeln die Themen wie Entstehung der Alpen, Leben am Berg mit Schnee, Lawinen, Klettern und natürlich auch die ausführliche Schilderung der damaligen Katastrophe.

Außer der Wintertouristik in Galtür ( 40 km präparierte Pisten, Langlaufloipen ) gibt es heute auch für die Sommerurlauber viele Angebote.
Über 250 km Spazier- und Wanderwege - für Pausen eine Menge an Almen und Schutzhütten warten auf Benutzung und es können alle Sportarten ausgeführt werden.

Das Alpinarium muß man gesehen haben !

Im Sommerurlaub können die Wanderer viele Ziele ansteuern.

Gruß Harry

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chris gunga aus Neustadt am Rübenberge am 15.11.2009 um 16:45 Uhr  
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Günther Jatzkowski aus Burgdorf am 15.11.2009 um 17:31 Uhr  
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