Zur blauen Stunde in der Allgäuer Natur…

  Oberstaufen: Haubers Alpenresort | Das Allgäu und Oberstaufen bieten nicht nur zu jeder Jahreszeit unvergessliche Naturerlebnisse. Nein… auch zu jeder Tageszeit.

Sie alle kennen die romantischen Postkartenimpressionen, wenn die Sonne am Horizont verschwindet und der Himmel zum Feuerball wird.
Viel zu selten oder nie bewegen wir uns in den frühen Morgenstunden in der Natur, atmen die frische Morgenluft, genießen die noch andauernde Ruhe der Nacht und bestaunen das Lichtschauspiel der aufgehenden Morgensonne.
Nachdem der Schweizer Wetterbericht einen wunderschönen, wolkenlosen Sommertag versprach, brach ich gegen 6.30 Uhr zu einer Morgenwanderung über Haubers Alpenresort auf. Meine Kamera hatte ich im Fotorucksack dabei.
Über das Schwarzenbachtal fast bis zum Landhaus zog sich ein Nebelband und schwebte förmlich über dem Naturmoorfeld vor dem Gutshof.
Am Bauernhof angekommen richtete sich mein neugieriger Blick nach Westen Richtung Bregenzer Wald mit Oberstaufen im Vordergrund. Spätestens jetzt wurde mir klar, warum die kurze Zeit vor dem Sonnenaufgang (auch vor dem Sonnenuntergang) in der Fotografensprache „blaue Stunde“ genannt wird. In verschiedenen Blautönen zeichneten sich die scharf geschnittenen Alpen ab. Oberstaufen lag auf einem Nebelteppich und fast märchenhaft lag mir meine Heimat und Geburtsort zu Füßen.
Immer wieder blickte ich auf dem Weg Richtung Schwalbennest zurück und genoss den blau-schwarzen Farbverlauf der Berge und Täler am Horizont.
Just bei Sonnenaufgang erreichte ich den Denneleshag am Wiesenstück Heuwachs. Das Licht der Morgensonne brach sich an den Stämmen der Fichtenreihe und wirkte wie ein großer Stern. Sofort spürte ich wärmende und vitalisierende Wirkung der Sonnenstrahlen, mein guter Laune Pegel stieg und damit auch das klare Ja zu meiner Entscheidung, die Morgenwanderung zu unternehmen.
Als unendlich langgezogenes Schattenbild zeichnete sich der Denneleshag auf dem Feld am Hochspitz ab. Die Farben verliefen von gelbbraun bis grün, je nach Lichtintensität. Die waagrechten Sonnenstrahlen der Morgensonne bildeten auch meinen Körper als langgezogenes Wandermännchen auf dem „Heuwachs“ ab. Es wanderte mit meinen Laufbewegungen und entlockte mir ein heiteres Schmunzeln.
Auf der visuellen Suche nach unseren 25 Schumpen, die den Sommer auf Südhängen unseres Resorts verbringen, bin ich nicht fündig geworden. Ich vermutete, dass unser Braunvieh am Waldrand in einer Herde stehen würde und den Morgen mit der berechtigten Aussicht auf einen bestens gedeckten Frühstücktisch genoss. Saftiges Gras und viele würzige Bergwiesenkräuter wachsen auf unseren Bergwiesen.
Mein Morgenspaziergang führte mich weiter bergaufwärts, am Denneleshag entlang, bis fast zum höchsten Punkt, dem Adlerhorst. Nicht neu, aber immer wieder neu inszeniert bestaune ich die Panoramaaussicht auf die Allgäuer Alpen mit dem Hochgrat.
In der Lichtbrechung der Morgensonne erscheinen die Wiesengräser wie filigrane Leuchtquellen. Auch dieses Motiv ist mir ein Foto mit unterschiedlichen Belichtungen und Blendeneinstellungen wert.
Der Rückweg führte mich über die Waldtreppe des Klimapfades, vorbei an der Wassertretstelle, entlang am Jugetbach. Die drei Kälber unseres Nachbarn blickten mich neugierig an, fühlten sich aber sichtlich wohl in ihrem Sommerzuhause am Klimapfad. Ich ertappte sie, als sie gerade ihre Köpfe zusammensteckten. Man hatte fast das Gefühl, als würden sie sich beraten und darüber entscheiden, wie sie ihren Sommertag bei Haubers verbringen werden.
Nach ca. 1,5 Stunden erreichte ich mit einem angenehmen Hungergefühl und der Freude auf ein gesundes Frühstück das Landhaus.

Wenn auch Sie zu diesen wunderschönen Plätzen wie dem Schwalbennest oder dem Denneleshag gehen möchten; auf folgender Seite finden Sie eine Beschreibung meines Rundweges: http://www.haubers.de/hotel/resort/klimapfad.html

Ihre Sigrid Hauber
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