Christlicher Seniorenbund Immanuel Laatzen e. V. - Wanderfreizeit vom 08. - 12. September 2014 in Oberhof Thüringen

Unser Hotel in Oberhof - Schlossberghotel Oberhof
 
Wir tanzen Ringelrein um eine Ringelrein Skulptur.
Oberhof: Rennsteig | In der Frühe des 8. Septembers starteten 26 Teilnehmer des Christlichen Seniorenbundes in Laatzen in das thüringische Städtchen Oberhof. Nach der Anreise mit der Bahn kam die Gruppe mit ziemlicher Verspätung dort an. Nach kurzer Erholungspause begann die erste Wanderung durch die historischen Sportstätten. Nach dem anstrengenden Aufstieg über viele Stufen auf die Wadeberg-Jugendschanze ging es zurück in die Stadt, wo der erste Kaffee genossen wurde.
Während der nächsten Tage wurden jeweils eine längere und eine kürzere Wanderung angeboten, für die sich die Wanderer nach Lust und Laune entscheiden konnten.
So führte eine Wanderung auf 14 km von Oberhof abwärts zur Ohratalsperre mit herrlichen Ausblicken bis nach Lilienthal-Stutzhaus, wo im dortigen Brauerei-Gasthaus und Museum eingekehrt wurde.
Die kürzere Wanderung von ca. 10 km ging quer durch die Wälder auf bequemen Wegen, umsäumt von vielen verschiedenen Pilzsorten, zum „Forsthaus Sattelbach“, wo ein Förster die Gäste freundlich empfing und ihnen den Futterplatz für das Wild und auch ein herrliches Exemplar einer dort äsenden Hirschkuh zeigte.
In der Wochenmitte war eine Führung in Erfurt angesagt, während der ein Stadtführer, hauptberuflich Kammermusiker, die Geschichte Erfurts darlegte. Die Gruppe bestaunte die berühmte „Krämerbrücke“ über dem Fluss Gera sowie den Dom mit der St. Severikirche. Nebenbei wurden vom Stadtführer Anekdoten zu Luther, Bach und andere thüringische Geschichten in amüsanter Weise erzählt. Dazu gehörte auch die Vorstellung der „Waidpflanze“, die für den berühmten „Blaudruck“ verwendet wird und deren Verarbeitung und Wirkung.
Die weitere, in Oberhof gebliebene Gruppe, startete an diesem Tag zu einer „Sportstätten-Führung“. Von dort war es nicht weit zur Thüringer Schanze und weiter zum Bobsteghaus, wo Athleten beim Training für Bob- und Rennschlitten beobachtet werden konnten. Es wurde die Bob- und Rennrodel bahn gezeigt, die mit 1.354 m langem Kurs ein fester Bestandteil des Rennrodel-Weltcups ist.
Ferner ging es bei dieser Führung noch weiter zur DKB-Ski halle, in der sich ein 1754 m langer mit Anstiegen und Abfahrten ausgestatteter Rundkurs befindet, der sowohl von Spitzensportlern als auch von interessierten Besuchern genutzt werden kann.
Am darauffolgenden Tag war wieder „Wandertag“, wobei eine 12 km lange Wanderung auf dem „Rennsteig“ entlang bis zum höchsten Gasthaus des Thüringer Waldes der „Schmücke“ führte. Hier wartete die Gruppe bei
Schmaus und Trank auf ihre Wanderfreunde, die mit dem Bus auf die Höhe der Schmücke gefahren waren und einen kurzen Aufstieg bis zum 874 m hohen „Schneekopf“, dem zweithöchsten Berg auf dem Rennsteig, unternahmen. Bei Nieselregen und Nebel war allerdings keine gute Sicht vom über 1000 m hoch liegenden Turm hinunter auf die umliegende Landschaft.
Für den letzten Abend hatten die Wanderführer Gaby und Peter einen Harmonika-Spieler mit Teufelsgeige bestellt, diese wurde vom Wanderfreund Uli Kairies bravourös bedient. Bis zum Schluss war beim Musizieren, Singen und mit Polonaisen von müden Füssen nichts mehr zu spüren.
Der letzte Tag endete im Regen, es wurde noch eine Glasbläserei besichtigt und letzte Souvenirs eingekauft, bis die Bahn die Reisenden, dieses Mal pünktlich, nach Laatzen zurückbrachte.
Eine Zeit mit vielen schönen Erlebnissen und gemeinsamer Fröhlichkeit war zu Ende.

Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen
Vöglein sangen Lieder.
Bin ich weit in der Welt, habe ich verlangen,
Thüringer Wald nur nach Dir.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Nachrichten | Erschienen am 24.09.2014
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