7 gute Tipps, um den Spritverbrauch zu reduzieren

(Foto: pixabay.com)
Der Spritverbrauch ist bei den aktuellen Mineralölpreisen ein heißes Thema. Wer ein Auto besitzt, das mit den auf geringen Spritverbrauch ausgerichteten neuen Modellen der Autohersteller nicht konkurrieren kann, hat dennoch zahlreiche Möglichkeiten, die Benzin- oder Dieselkosten bei seinem Fahrzeug zu reduzieren und so Geld zu sparen. Einige Tipps zum Spritsparen sind zum Nulltarif umzusetzen, andere benötigen schon ein paar Investitionen, zahlen sich aber schlussendlich aus.


  • 1.Klug und ökonomisch beschleunigen
    Um das Auto auf Touren zu bringen, beispielsweise beim Überholvorgang, muss man beschleunigen. Bei diesem Vorgang ist der Kraftstoffverbrauch besonders hoch. Damit beim Beschleunigungsvorgang der Spritverbrauch in Grenzen bleibt, sind folgende Maßnahmen zu beherzigen:
    Blitzstarts vermeiden. Sie verlangen vom Motor höchste Leistung. Es wird sehr viel Sprit verbraucht, um die Maschine zu kühlen.
    Das Gaspedal nicht durchtreten, sondern auf halber Stellung halten, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht ist, dann allmähliche auf leichte Gasstellung übergehen.
    Nach dem Überholvorgang das Tempo drosseln und in die normale Geschwindigkeit wechseln, insbesondere bei hohem Verkehrsaufkommen, um keine Bremsenergie zu verschleudern. Auch der Bremsvorgang benötigt Kraftstoff.

  • 2. Bremsen durch umsichtige Fahrweise vermeiden:
    Allzu abruptes Bremsen schluckt die beim Beschleunigen erzeugte Energie. Um das Fahrzeug wieder auf Touren zu bringen, steigt der Bedarf an Kraftstoff.
    Eine ökonomische Fahrweise ist der so genannte “Schubbetrieb“, wenn man beispielsweise auf einen Stau, eine Ampel oder Kreuzung zurollt. Der Motor bremst das Fahrzeug ab. Während dieses Vorgangs wird der Spritverbrauch auf Null gesetzt.

  • 3. Das Auto von unnötigem Ballast befreien
    Alles, was nicht unbedingt im Kofferraum oder im Innenraum des Fahrzeugs benötigt wird, sollte entfernt werden. Selbst das Ersatzrad ist heutzutage überflüssiger Ballast. Es wiegt durchschnittlich 20 Kilo. Die neueren Automodelle haben gar keines mehr. Allerdings sollte man alternativ ein Pannenset dabei haben. Analysen haben ergeben, dass 100 Kilo zusätzliches Gewicht den Spritverbrauch um 0,6 Liter pro 100 Kilometer erhöht. Also am besten die Getränkekisten gleich nach dem Einkauf in den Keller tragen und nicht im Auto spazieren fahren.

  • 4. Optimale Routen und Strecken wählen
    Wer täglich zu seiner Arbeitsstelle pendelt, sollte nicht unbedingt die Route mit dem dichtesten Verkehr wählen, sondern möglichst die weniger befahrene Strecke aussuchen. Stopp & Go ist der Bruder vom Spritfresser. Es gibt Navigationsgeräte, die nach ECO-Strecken eingestellt werden können und die Route mit dem geringsten Kraftstoffverbrauch ausrechnen. Wichtig ist auch, genügend Abstand zum Vordermann zu halten und sich dem Verkehrsfluss anzupassen. Das schont die Nerven und den Geldbeutel, weil die psychische Belastung geringer ist und weniger Sprit verbraucht wird.

  • 5. Inspektionsteile rechtzeitig austauschen
    Man sollte nicht warten, bis Autoteile wegen Verschleiß verröcheln, sondern sie rechtzeitig austauschen. Verstopfte Luftfilter und nicht mehr intakte Zündkerzen erhöhen den Kraftstoffverbrauch. Ebenfalls ist es ratsam, eine schwache Autobatterie oder eine altersschwache Lichtmaschine zu ersetzen. (Diese und weitere Ersatzteile fand ich bei pkwteile.de). Sie verlangen vom Motor mehr Leistung und sorgen dafür, dass mehr Sprit verbraucht wird.



  • 6. Leichtlauföle vermindern den Kraftstoffverbrauch
    Beim nächsten Ölwechsel sollten Leichtlauföle verwendet werden. Es sind synthetische Öle, die dafür sorgen, dass die innermotorische Reibung reduziert wird. Man erkennt sie an der 0 oder 5 vor dem W. Es ist erwiesen, dass diese synthetischen Öle den Kraftstoffverbrauch um rund 4 % vermindern.

  • 7. Stromfressern im Fahrzeug den Hahn zudrehen
    Klimaanlage, Innenraum- und Heckscheibenheizung, Autobeleuchtung: Alles, was Strom benötigt, lässt auch mehr Sprit in den Motor fließen. 100 Watt elektrische Energie entsprechen einem Mehrverbrauch von 0,1 Liter pro 100 Kilometer. Im Winter kommt man ohne Scheibenheizung nicht aus. Sie sollte aber ausgeschaltet werden, sobald die Scheibe frei ist. Gerade die Heckscheibenheizung ist ein wahrer Stromfresser und erhöht den Spritverbrauch um rund 0,3 Liter pro 100 Kilometer. Es lohnt sich, das Auto mit Tagfahrlicht umzurüsten, das mit sparsamen LED-Leuchtmitteln ausgestattet ist. Gerade an trüben Tagen und in der Morgen- oder Abenddämmerung ersetzen sie das Abblendlicht. Durch diese Maßnahme kann man 0,2l Liter Sprit auf 100 Kilometern sparen.



Insgesamt lässt sich durch diese Tipps eine ganze Menge Sprit sparen. Ambitionierte Autobastler nehmen den Austausch von Verschleißteilen oder den Ölwechsel selbst vor. Wenn sie sich dann noch daran orientieren, wo das Preis-Leistungsverhältnis bei PKW-Teilen stimmt, sparen sie nicht nur Sprit, sondern auch beim Einkauf von Kfz-Teilen.
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