Simmerath: Lyrik (28)
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KOMM` ZURÜCK
Was kann schöner sein , als Liebe;
sie ist der Balsam der Natur,
der zwischen zwei verschied`nen Trieben,
verschwinden lässt, der Welt Tortur.
Du bist der Mensch, für den ich lebe;
ja - für den ich sterben würde.
Deine Liebe wird mir Ruhe geben
und befrei`n von mancher Bürde.
Komm` doch zu mir und lass` der Welt ihr Treiben,
dann wird`s bei dir auch Ruhe geben.
Ich werd` bestimmt dann...
Gedicht, Lyrik, Poesie, Liebesgedicht, KOMM` ZURÜCK
Die Zeit
Und wenn die Zeit
von Zeit zu Zeit
der Zeit verzeiht,
dass sie zur Zeit
spielt mit der Zeit,
dann hat sie Zeit.
Denn Zeit hat Zeit
in jeder Zeit
zu jeder Zeit
auf alle Zeit.
D`rum nutze Zeit
in Deiner Zeit.
Gedicht, Lyrik, Zeit, Philosophie
st das Intelligenz?
Stell` dir vor, man wollte dich erschießen,
deinem Leben ein Ende beschließen;
was noch fehlte, ist die Munition.
Doch die liefertest du schon.
Vor einiger Zeit, aus lauter Raffgier,
da gabst du sie ihr.
„ihr“ das ist eine Gruppe von Menschen,
die Deinen Tod nur wünschen.
Sie wünschen sich ihn von ganzem Herzen
um sich zu erlösen von den Schmerzen,
die du ihnen brachtest mit deinen...
Gedicht, Lyrik, Intelligenz
Wenn das Herz spricht
Beifall und wiederum Beifall,
Beifall, tosender Beifall von überall
für vier Männer aus fernem Land.
Ihre Musik brachte uns fast um den Verstand.
Die Musik war laut und dann wieder leise,
sie machte mit uns eine große Reise.
Die Reise führte uns durch russische Länder
und so wechselten sie auch die Gewänder.
Vier Kosaken vom Amur sangen von alten Zeiten;
man sah sie förmlich durch die...
Gedicht, Lyrik
Worum streiten Menschen ?
Früher stritt man sich für`s Überleben
und nicht um Reichtümer zu erstreben.
Früher galt alles nur für`s „Jetzt“;
die Raffsucht kam erst ganz zuletzt.
Heute, wo man keinen Hunger leidet,
aber trotzdem den anderen alles neidet,
müssen sie sich auch behaupten,
weil sie es den anderen raubten.
Die meiste Zeit des Lebens
streitet man vergebens,
weil man mehr für Nebensächliches...
Gedicht, Lyrik
Du mein Einruhr !
Da gibt es keinen Zweifel,
Einruhr ist die Perle der Eifel.
Ein wunderschöner Ort;
wer einmal kommt, will nie mehr fort.
Ein Ort, den jeder liebt,
weil er reichlich Ruhe gibt.
Zwischen Bergen und am See,
liegt er da - im Sommer und im Schnee.
Im Wald die Rehlein springen,
in der Luft die Vöglein singen.
Der Angler in den Wässern Fische find,
weil genug davon vorhanden sind.
Niemand würde...
Gedicht, Lyrik, Einruhr
Liebe kann man nicht kaufen
Heute sprach ich doch mit einem Star,
der wohl sehr erstaunt darüber war.
Er drehte sein Köpfchen und schaute mich an
und dachte wohl, ich wäre des Mondes Mann.
Er hoppelte und hoppelte, ohne sich abzuwenden,
denn er wollte mir eine Botschaft senden.
„Siehst Du nicht, wie hungrig ich bin,
mir was mitzubringen, kam Dir wohl nicht in den Sinn ?“
Ich sagte: „Komm doch `mal her,
bis auf...
Gedicht, Liebe, Lyrik
Farbe, Leben und Zeit
Alle Farbtöne des Spektrums entstehen durch die drei Grundfarben gelb, rot und blau; wobei gelb für das Licht, rot für das Feuer und blau für das Wasser stehen kann.
Mischt man diese Grundfarben zu verschiedenen Verhältnissen, entstehen viele Farben. Lässt man die Grundfarbe gelb weg, entstehen nur dunkle Töne.
Die Vergangenheit liegt im Dunkel. Man kann sie nur sehen durch das „ Innere Auge „ und...
Leben, Lyrik, Zeit, Farbe, Philosophie
Die Frühgeschichte der Rhön
Schon im 2. Jahrtausend vor der Zeit
lebten hier die Menschen der Steinzeit.
Um 400 v. Christus hausten hier die Kelten;
aber nicht mehr in Höhlen oder Zelten.
Sie bauten eine Fliehburg auf dem Mettermich.
Vor den Nord-Germanen schützten sie sich,
wenn diese kamen aus dem dunklen Norden
um unsere Ahnen zu berauben und zu morden.
53 v. Christus kamen die Alemannen,
einer der großen...
Geschichte, Gedicht, Lyrik, Historie, Rhön
Die Deutsche Eiche
Unter einem alten Eichenbaume
saß ich, da am Waldessaume.
Diese Eiche steht schon tausend Jahr
und ist ein Wunder, ja fürwahr.
Sie ist so groß und unvorstellbar stolz,
weil sie aus diesem harten Holz
das man auch Deutsche Eiche nennt,
die jeder wohl im Lande kennt.
Unter des Schöpfers Himmelsblau
steht sie im Kurpark von Bad Brückenau.
Spendet Schatten für uns Menschen
und ist ein...
Gedicht, Lyrik, Bad Brückenau, Ludwig I. von Bayern, Deutsche Eiche
Die Perle der Rhön
Eingebettet im Grün der Wälder;
und der Buchonia Wiesen und Feldern,
liegt der Kurort Bad Brückenau;
die Perle der Rhön, der Sinnau.
Menschen, die hierhin kommen,
sind vom Liebreiz fast benommen.
Sie kommen um auszuspannen
und ziehen erholt von dannen.
Die Fürsten der Welt erkannten es zuerst
und hörten das, was Du noch heute hörst;
die vielfältigen Stimmen der Natur
in Dur und Moll; also:...
Gedicht, Lyrik, Rhön, Bad Brückenau, Buchonia, Sinnau
Dem Schöpfer nah
Aus dem Kirchlein dort am Hang
erklingt`s wie Engels-Lobgesang.
Hell und klar aus tiefen Herzen
singt ein Kind von Christus Schmerzen.
Wieder geht ein Tag zu Ende
und so nehm` ich meine Hände
um zu danken für mein Schicksal,
das ich nehme ohne Trübsal.
Nur Du weist, wohin der Weg geht,
an dem auch mein Fähnlein steht.
Ein Glück von Dir geführt zu werden,
hier auf der wunderschönen Erden.
Gedicht, Lyrik
Macht euch die Erde untertan!
... und als die Menschen sesshaft waren,
da rodeten sie das dichte Laub
und dann nach vielen Jahren,
bezahlten sie den wilden Raub.
Das Wild verzog sich irgendwann,
und sie litten schlimme Not.
Doch dann legten sie sich Felder an
und backten danach gutes Brot.
Immer wieder wiederholt sich dieses Spiel;
die Menschen werden einfach nicht schlauer.
Sie nehmen sich von der Erde viel...
Gedicht, Lyrik
Die Chance zum Weltfrieden
Ist das der Anfang jetzt vom Frieden,
dass Ost und West sich nun vereinen,
dass sie sich gestern hab`n entschieden,
Gemeinsames nicht mehr zu verneinen?
Die Mauer, die einst beide trennte,
ist weg; die Tür steht sperrweit auf.
Die Chance, die Probleme zu lösen, könnte
ein Einstieg sein in einen friedlichen Kreislauf.
Wird man jedoch die neue Macht benutzen
um weiter und stärker...
Gedicht, Lyrik
Zivilcourage
Wer sagt schon was er denkt,
wenn er seine Meinung sagt?
Man meidet den, der es wagt.
Die Wahrheit eben jeden kränkt.
Wer hat denn heute noch Courage?
Wir dürfen zwar alles sagen
- da können wir uns nicht beklagen -
aber jeder meidet die Blamage.
Um nicht gemieden zu werden,
schmeichelt man lieber jeden.
So kann man länger miteinander reden
ohne sich zu gefährden.
Wir nennen dieses...
Gedicht, Lyrik
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