Münster: Politik (17)
Beiträge zur Rubrik aus: Deutschland (17053),
Essen (401),
Recklinghausen (112),
Duisburg (45),
Düsseldorf (35),
Krefeld (29),
Lage (28),
Erkrath (18),
Alfter (17),
Troisdorf (12),
Ochtrup (11),
Köln (10),
Freudenberg (10),
Xanten (9),
Morsbach (9),
Herdecke (9),
Willich (8),
Simmerath (8),
Lüdinghausen (8),
Bad Salzuflen (7)
Halten wir fest: Ein in die Jahre gekommener Literaturnobelpreisträger und ehemaliger SPD-Wahlkämpfer mit SS-Vergangenheit hat in Zeiten des allmählich sich warmlaufenden Wahlkampfs in Deutschland ein Gedicht in politischer Absicht geschrieben, das keins ist und hoffentlich niemals als solches in Deutsch- oder Geschichtsbüchern erscheinen wird, allein schon um den armen Schülern einen weiteren unnötigen Interpretationskrampf...
Israel, iran, Günter Grass, atombombe
Es grenzt schon an Realitätsverleugnung, was Christian Wulff da von sich gegeben hat: "Es gibt bisher keine Vorwürfe gegen mich." Und wie stets drückt er sich ambivalent aus: "Sollte doch Steuergeld [in diese Veranstaltung] hineingeflossen sein, hätten wir dem Parlament gegenüber nicht die Wahrheit gesagt." Er räumt die Möglichkeit also ein und schliesst sie nicht kategorisch aus. Zugegeben es geht um vergleichsweise...
Wulff, Klage, Landesmittel
Darf ein Bundespräsident keine Freunde haben? Sie gar besuchen?
Das Problem Christian Wulffs ist nicht, dass er Freunde hat, sondern, dass er von ihnen wiederholt Geschenke angenommen und Vorteile genossen hat, die ihm die Position, die er innehat, dem Amtsverständnis nach verbietet. Das Amtsverständnis nämlich lautet, dass der Bundespräsident als moralisches Vorbild dienen soll. Wie soll man den Bürgern verständlich...
Bundespräsident, Wulff
Dass ausgerechnet ein gewisser „D.D. Guttenplan“ in der "International Herald Tribune“ über die Plagiatsaffäre des ehemaligen Verteidigungsministers und die kulturell unterschiedlichen Umgangsweisen mit solchen Skandalen berichtete, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Man wähnte sich im Reich der Satire. Auch dass der Autor mit dem unwiderstehlichen Vornamenskürzel „Dee Dee“ von Stephanie zu Guttenberg als „a glamorous...
Islam, Guttenberg, Innenpolitik
Worin kann ein Bundespräsident Vorbild sein? Wenn man sich einmal die Aufgaben ansieht, die einem Bundespräsidenten zukommen, findet man da nicht viel, was diese Frage beantworten könnte: neben der Ernennung und Entlassung von Ministern und dem Unterzeichnen von Gesetzen sind das Delegationen und Staatsgäste empfangen, Urkunden und Orden überreichen, Reden halten. Werte soll er vermitteln, aber was davon kommt beim Volk...
Bundespräsident, Christian Wulff, Werte
Kaum durfte man sich freuen, dass es auf dem Brüsseler EU-Gipfel zu einer Einigung, wenn auch ohne den Spielverderber Großbritannien, gekommen war, wurden erste Stimmen laut, die geplanten Vertragsänderungen seien mit dem deutschen Grundgesetz unvereinbar, wie Bundestagspräsident Norbert Lammert zu bedenken gab. Dann vielleicht doch eher Deutschland als Spielverderber und die Briten womöglich lediglich als Nachzügler?...
Europa, Wirtschaft, Eurokrise
In der Euro-Krise hat sich erwiesen, was Nationalismusexperten schon seit längerem vermutet haben: Die Nationen sind sich selbst am nächsten, nicht nur wenn es ums Geld geht. Da mag die Vision eines geeinten Europa allenfalls als idealistisches Hirngespinst einiger Friedenspolitiker erscheinen. Andere sprechen bereits davon, dass Europa vor dem Abgrund stehe. Seit Angela Merkels und Nicolas Sarkozys Ankündigung, dass sie...
Euro, Angela Merkel, Inflation, Nicolas Sarkozy, Ratingagentur
Bedarf es eines Papstes Ratzinger, damit „die Deutschen vom Glauben abfallen“ ? - wie der SPIEGEL kürzlich titelte. Reichen dafür nicht schon die Dogmen und die katholische Kirchenpolitik seit Jahrhunderten? Ganz unabhängig davon, ob man an die Jungfrauengeburt, die Auferstehung Jesu oder die Dreifaltigkeit glaubt – was davon spielt tagtäglich eine Rolle im Leben der Mehrheit der deutschen Bevölkerung? Vermutlich keines...
Katholische Kirche, Papstbesuch, Benedikt XVI, Josef Ratzinger
Die Presse überbietet sich mit ihren Thesen und Beiträgen zur Diskussion um die Euro-Krise, und doch scheinen alle dasselbe sagen zu wollen: dass es fünf vor zwölf ist.
Derweil eilen Politiker von einem Tête-à-Tête zum nächsten Gipfel und geben das Bild geschäftiger Umtriebigkeit ab, das nach Aktion und beherztem Engagement aussieht und doch nur das Zerrbild ihrer Verzweiflung und Aussichtslosigkeit ist: kaum einer der...
Europa, Finanzkrise, Euro, Wirtschaftskrise
Wieder macht Kristina Schröder von sich reden, und zwar wieder nicht durch einen beherzten Vorstoß in Sachen Frauenrechte, sondern durch eine halbgare Initiative, die den frauenförderunwilligen Großkonzernen kaum Angst machen dürfte. Bis zu 25.000 € Strafe soll denjenigen unter ihnen drohen, die mit der „Flexiquote“, wie sie es nennt, nicht ernstmachen. Demnach sollen sich Großkonzerne selbst den Zielrahmen stecken, den...
Wirtschaft, Familienpolitik, frauenquote, Kristina Schröder, Frauenrechte
„Verharmlosung“ kommt einem in den Sinn, wenn man sich die Verteidigungsstrategie der Parteifreunde von Karl-Theodor zu Guttenberg zu den Plagiatsvorwürfen ansieht. Monika Hohlmeier, die Strauss-Tochter, verlacht in der Talkshow „Anne Will“ geradezu die Vorwürfe und demonstriert eine wundersame Verständigung mit der zweiten Frau in der Runde, Alice Schwarzer, die plötzlich mit Verweis auf frühere Äußerungen über...
Guttenberg, Plagiat, Kanzlerschaft
Kristina Schröders Besonderheiten bleiben nicht beim „K“ im Vornamen stehen. Als dezidierte Konservative mit Hang zu witzigen Postern, die ihr gerne als Kohl-Bewunderung ausgelegt wurden, nimmt sie es mit der Ideologie, die ihr quasi von Amts und Karriere wegen auferlegt wurde, nicht sonderlich genau.
Einerseits möchte man ihr darob zugute halten, dass sie es mit dem Bierernst der Ideologinnen nicht so hat,...
jugend, Bildung, Ausländer, Familienpolitik, Kristina Schröder
Die ausverkaufte und bis auf den letzten Platz besetzte Lesung in der Stadtbücherei Münster läutete die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt mit den Worten ein, dass Bascha Mika den Teilnehmenden wohl kaum eine Unbekannte sei. Die Antworten der prominenten ehemaligen Chefredakteurin der „taz“ auf die Fragen von Susanne Eichler aus dem Fachbereich Gesellschaft/Politik/Geschichte der Volkshochschule Münster im Vorfeld der...
Frauenpolitik, Feminismus, Bascha Mika
Jürgen Trittin fordere mehr Truppen für Afghanistan, war zu vernehmen. Sollte ihn seine Kriegslüsternheit den selben Preis kosten wie dazumal Peter Struck, den ein Herzinfarkt ereilte, nachdem auch er der felsenfesten Überzeugung gewesen war, Deutschlands Sicherheit werde auch am Hindukusch verteidigt?
Die Nachricht von Trittins Einlieferung ins Krankenhaus war kaum erfolgt, schon hieß es, ginge es ihm wieder besser....
Grüne, Islam, Außenpolitik, Trittin
Die Lobeshymnen, die man stets über den Minister mit den zehn Vornamen (oder waren es zwölf?) hörte, waren so „over the top“ - wie die Engländer sagen würden - dass sie bar jeder Substanz schienen. Nicht nur erweckte das den Eindruck, dass hier jemand eher hochgejubelt und hochgeschrieben werden sollte, als dass irgendeiner der Attribute, die zu Guttenberg zugute gehalten wurden, auch nur ein Fünkchen mit der Wahrheit zu...
Guttenberg, Außenpolitik
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu unten unter .