Mit neuem Schwung für Nördlingen ins Jahr 2010
Nördlingen: Hermann-Keßler-Halle | Mit einem spektakulären Personalwechsel auf der Schlüsselposition versuchen die Basketball-Bundesliga-Damen der WWK Donau-Ries dem zuletzt bereits spürbaren Aufwind Flügel zu verleihen. Die Texanerin Maxann Reese wird demnach die Aufbauposition räumen und der 27-jährigen Polin Kasia Dluzyk (gesprochen Dluschik) Platz machen. Reese hatte zwar immer wieder spektakuläre Aktionen parat, war aber insgesamt zu in ihren Leistungen zu unkonstant. Trainer Bär: "Max ist eine tolle Spielerin mit überragenden athletischen Fähigkeiten, aber irgendwie hat sie die ihr zugedachte Rolle als Leader und Spielgestalter nicht so ausgefüllt wie wir uns das vorgestellt haben." Ihre Nachfolgerin ist keine Unbekannte in der 1.Liga. Katarzyna Dluzyk spielte bereits in Halle und in Bensberg und das mit großem Erfolg. Sie gilt als überaus schnelle, treffsichere Regisseurin und spielte zuletzt in der ersten spanischen Liga, bei Real Canoe Madrid. Dort kam sie aber aufgrund enorm starker Konkurrenz im Kader kaum zum Zuge. Die spanische erste Liga gilt bei Experten als die Eliteliga Europas. Schon im Sommer hatten die WWK-Verantwortlichen Kasia auf ihrer Liste potentieller Nachfolger Tanya Brörings ganz oben, doch ihr Engagement ließ sich damals aus unterschiedlichen Gründen nicht realisieren. Sportlicher Leiter Kurt Wittmann: "Wir sind froh, dass wir Kasia für uns gewinnen konnten und glauben, dass sie die Spielerin ist, die unserer Mannschaft die Führung gibt, die sie braucht um in den wichtigen anstehenden Spielen erfolgreich zu sein. Wir möchten aber nicht versäumen, uns bei Max Reese für ihren vorbildlichen Einsatz und ihre Professionalität zu bedanken. Immerhin hat sie im letzten Spiel gegen Wolfenbüttel, obwohl sie bereits wusste, dass es ihr letzter Auftritt im WWK-Trikot sein würde, Vollgas gegeben und Wesentliches zum Überraschungssieg beigetragen."
Viel Zeit bleibt dem Neuzugang Dluzyk nicht, sich einzugewöhnen. Gerade mal eine Trainingswoche liegt zwischen ihrem Eintreffen im Ries am 2.Januar und der ersten Bewährungsprobe beim Auswärtsspiel in Herne, das zwar auf dem neunten Rang in der Tabelle liegt, aber nur einen Sieg mehr zu verzeichnen hat als WWK. Dabei wäre ein Sieg zum Einstand gegen den Tabellen-Nachbarn in mehrerlei Hinsicht Gold wert. Er würde die Rieser Truppe auf einen Nicht-Abstiegsplatz hieven, ein Ausrufezeichen setzen für die bevorstehende Partie im Pokal-Viertelfinale (erneut gerne Herne) und er würde die nach oben zeigende Formkurve des WWK-Teams stabilisieren. Aber nicht nur im Fußball gilt: die Wahrheit ist auf dem Platz.
Nächstes Heimspiel wird dann gleich der Pokalkracher am 17.1. um 16:30 in der Hermann-Keßler-Halle sein, wenn es um den Einzug ins Finale geht !!!!



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