Von Frauen lernen – Vier Mal Frauenfrühstück der CSU Nördlingen

In Holheim fand das Auftakt-Frauenfrühstück statt - und wurde sehr gut angenommen! (Foto: Dr. Dorothea Gaudernack)
 
Auch in Nördlingen diskutierten die Kandidaten mit den den anwesenden Damen über verschiedene Themen.
Frauen sehen manche Dinge anders als Männer, und Frauen gehen auch andere Wege, um sich über Politik zu informieren. Um eben genau die weiblichen Wähler zu erreichen und ihre Meinungen für die künftige Arbeit mitzunehmen, hat die CSU Nördlingen insgesamt vier Frauenfrühstücke in Holheim, Löpsingen, Baldingen und Nördlingen veranstaltet. In einzelnen Ortschaften kamen dabei deutlich mehr Damen zum Frauenfrühstück als Herren zur abendlichen Wahlversammlung, so dass letztendlich knapp hundert interessierte Frauen erreicht wurden.
Bei Kaffee und Gebäck begrüßte einer der Organisatoren Ulrike Stowasser, Maximiliane Böckh, Gerhard Feldmeier und Udo Dreher; anschließend stellte der Ortsvorsitzende Jörg Schwarzer die wichtigsten Punkte der bisherigen Arbeit der CSU-Stadtrats- und Kreistagsfraktion vor und diskutierte gemeinsam mit den anwesenden Frauen und Kandidaten. Lebhaft ging es bei allen Frühstücksterminen um die Einkaufsmöglichkeiten inner- und außerhalb der Stadtmauern; die Existenz eines einzigen und noch dazu beengten Drogeriemarkts war für alle eine unzumutbare Situation, zumal man sich mit Kinderwagen, Krücken oder Gehstock lediglich im Erdgeschoss bewegen könne. Grundsätzlich müsse in Zeiten des Internets auch der Einzelhandel vor Ort gestärkt werden, erklärte Stefanie Enßlin, die mit ihrem Mann zusammen ein Familienunternehmen führt. Auch das Parken in der Innenstadt bzw. eine ausreichende Anzahl innenstadtnaher Parkplätze wurde von den Frauen aufs Tableau gebracht. Gerade im Hinblick auf Arztbesuche sei es wichtig, dass auf diesem Gebiet eine Verbesserung vorgenommen werde.
Von immenser Bedeutung war den weiblichen Gästen zudem die Kinderbetreuung. Von allen Damen jedweder Generation wurde es als positiv bewertet, dass es heutzutage die Möglichkeit gibt, sich als Mutter zu entscheiden, ob man arbeiten gehen will oder nicht. Gleichzeitig müsse aber auch gewährleistet sein, dass der Bedarf an Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen vor Ort ausreichend gedeckt sei, damit es nicht bei nur einer theoretischen Chance bleibe. Dr. Dorothea Gaudernack, selbst Mutter von drei Kindern, betonte, dass auch künftig noch in die Kinderbetreuung investiert werden müsse, vor allem was den Hortbereich und die Ferienbetreuung angehe. Ulrike Stowasser, Mittagsbetreuerin in Teilzeit, ergänzte zudem, dass sich die Akzeptanz solcher Einrichtungen gewaltig gesteigert und ein großes Umdenken eingesetzt habe.
Außerdem nahmen die Schulen einen breiten Raum in der Diskussion ein; dass das Theodor-Heuss-Gymnasium nun mit dem Donauwörther und dem Oettinger Gymnasium in Sachen Generalsanierung gleichziehe, wurde im Sinne einer Gleichbehandlung des ganzen Landkreises als positiv empfunden. Maximiliane Böckh, Gymnasiallehrerin am THG und Kreisvorsitzende des Arbeitskreises „Schule, Bildung, Sport“, erklärte die Wichtigkeit der Generalsanierung, da manche Klassenzimmer in einem fast schon miserablen Zustand seien und auch die moderne Technik für ein zeitgemäßes Unterrichten unabdingbar sei.
Ebenso sprachen die anwesenden Frauen völlig andere Themen an. So wurde um Unterstützung für die frei beruflichen Hebammen gebeten und auf die Dringlichkeit des Erhalts des Oettinger Krankenhauses hingewiesen, da dort die Geriatrie eine wichtige Arbeit leiste. Auch der notwendige Ausbau der Radwege wurde genannt. Alle Beteiligten empfanden die Frauenfrühstücke, die die CSU Nördlingen als neuen zusätzlichen Weg der Wahlveranstaltung gegangen ist, als überaus positiv, denn die Kandidaten erfuhren mehr über die weiblichen Sichtweisen zu bestimmten Themen bzw. über die spezifischen Anliegen der Damen, und die Gäste freuten sich über das direkte Ansprechen der Frauen durch die CSU.
Für die politische Arbeit waren die Frühstücke eine Bereicherung, die die aktive Stadtratsarbeit sicherlich beeinflussen wird.
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