Regionalstudie „Fachkräftesicherung“ für die Landkreise Dillingen und Donau-Ries vorgestellt: Erste Maßnahmen in der Region eingeleitet

von Technologie Centrum Westbayern aus Nördlingen | am 04.08.2010 | 177 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 0 Bilder

Die entsprechende Pressemitteilung des Dillinger Landratsamtes finden Sie hier.

Die Ergebnisse des Regionalworkshops in Nördlingen:
Vier Handlungsfelder - Hier wird sich etwas tun!


Optimierung der Schnittstellen Schule, Wirtschaft & Handwerk

Engere Vernetzung von Schulen und Betrieben. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für Berufe mit schlechtem Image (z. B. im Handwerk) zu verbessern. Vorstellung positiver Beispiele bei Schulbesuchen von Gesellen und Auszubildenden. Exkursionen in Betriebe sowie aktive Beiträge und Informationsaufbereitung bei Lehrerfortbildungen.

Berufsbilder des Handwerks sollen auch für Jugendliche an Realschulen und Gymnasien interessanter gemacht werden. Hinweis auf Durchlässigkeit des Bildungssystems: Nach einer Berufsausbildung stehen Jugendlichen viele Wege der weiteren schulischen und beruflichen Qualifizierung offen.

Stärkung der Hoch-, Fach- und Technikerschulangebote vor Ort

Fortführung und Ausbau der erfolgreichen Kooperationsprojekte zwischen dem Technologie Centrum Westbayern (TCW), der Fritz-Hopf-Technikerschule (Nördlingen) und der Hochschule Augsburg. Ausdehnung auf den Raum Dillingen, z. B. Stärkung der Umweltkompetenzen in Lauingen. Aufbau eines berufsbegleitenden Weiterbildungsangebots sowie eines dualen Studienangebots vor Ort. Anpassung der Fortbildungsstrukturen und Kursangebote an die großen Trends unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Die Bereiche Pflege, Computertechnologie und etwa Umwelt sind besonders zu intensivieren. Informationsoffensive und Etablierung dualer Studienangebote vor Ort.

Qualifizierung - Unterstützung von Schülern bei Berufswahl

Verstärkte Unterstützung während der Ausbildung: Zusatzangebote für Jugendliche, die besondere Schwierigkeiten haben, eine Berufsausbildung abzuschließen. In einem angepassten Schul- und Berufsumfeld soll innerhalb von zwei Jahren ein berufsqualifizierender Abschluss möglich sein.
Im Vorfeld der Berufsausbildung: Bessere Vorbereitung der Jugendlichen an den Schulen auf das Berufsleben: Mehr Einbeziehung Berufsbilder in Unterrichte, Intensivierung Erfahrungsaustausch zwischen Jugendlichen in Berufsausbildung und Jugendlichen an den Schulen zur Unterstützung bei Berufswahl. Verstärkte Einbindung von Eltern, die ihre Berufe mit besonderer Praxisnähe den Kindern näherbringen, Jobpaten-Modelle (aktive Begleitung Jugendlicher auf dem Weg ins Berufsleben).

Imageverbesserung: Stärkung der Attraktivität unseres Wirtschaftsraums

Intensivierung der bereits eingeleiteten Initiativen. Stärken- und Schwächen-Analyse unter aktiver Einbindung des Regionalmanagements. Kontaktpflege zu Ehemaligen, welche aus beruflichen Gründen die Region verlassen haben, z. B. über Eltern und Großeltern, Ehemaligen-Treffen, regionale Austauschprogramme.

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