Neugründung des CSU-Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport
Bildung ist eines der wohl wichtigsten Themen unserer Zeit. Damit dieses in unserem Landkreis nun ein stärkeres Gewicht verliehen bekommt, hatte die CSU Donau-Ries alle Interessierten zu einer Gründungsversammlung für den Arbeitskreis Schule, Bildung und Sport (AKS) nach Wemding eingeladen.
Zunächst begrüßte der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Reinhold Bittner die Anwesenden und erklärte kurz die generelle Struktur der CSU-Arbeitskreise: „Wir haben vielfältige Arbeitskreise, beispielsweise die Junge Union, Frauenunion, Mittelstandsunion, den Evangelischen Arbeitskreis oder den Arbeitskreis Außen- und Sicherheitspolitik. In ihnen kann jedes Mitglied seinem individuellen Interesse nachgehen und persönliche Schwerpunkte setzen.“
Der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange freute sich über die bunte Runde aus Lehrern, Eltern und Fördervereinsvorsitzenden, die der Einladung gefolgt war. Er selbst betonte, dass derzeit nichts politisch so heiß wie Schule und Bildung diskutiert werde, da nahezu jeder in der Bevölkerung davon betroffen sei. Immer wieder gebe es viele Debatten um das G8, die Mittelschule, Stundenausfall oder häufigen Lehrerwechsel. Zugleich sei aber im Donau-Ries viel Geld für den notwendigen Umbau und die Sanierung verschiedener Schulen in die Hand genommen worden. Der Nördlinger CSU-Politiker bekräftigte dabei auch sein klares Ja zum dreigliedrigen Schulsystem, das die individuellen Talente der Heranwachsenden entsprechend fördere. Außerdem müsse Bildung auch weiterhin Ländersache bleiben. „Um diese Punkte zu verteidigen, müssen wir in der CSU Position beziehen und die Diskussion suchen“; damit befürwortete Lange die AKS-Gründung.
Auch Georg Schmid, CSU-Kreisvorsitzender und CSU-Fraktionsvorsitzender im Bayerischen Landtag, bestätigte, dass Bildung ein wirkliches Top-Thema sei, weshalb der Landtagshaushalt dem Kultusministerium weitere Gelder zur Verfügung stelle. „Insgesamt muss aber in diesem Bereich endlich Ruhe einkehren. Weitere Reformen und Strukturänderungen müssen ein Ende haben“, forderte er.
Dass die drei CSU-Politiker mit ihren Ansichten den Anwesenden aus dem Herzen sprachen, zeigte sich an der Einstimmigkeit, mit der nicht nur die AKS-Gründung beschlossen wurde, sondern auch nahezu alle sich als Mitglieder im neuen Arbeitskreis engagieren wollten.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die Gymnasiallehrerin Maximiliane Böckh (Nördlingen) zur Vorsitzenden gewählt. Als Stellvertreter stehen ihr die Sozialversicherungsangestellte Monika Stemmer (Rain) und der Zahnarzt Dr. Gerhard Hobelsberger (Nördlingen), beide Elternbeiräte, zur Seite. Zur Schriftführerin wurde die Erzieherin Sonja Mittring (Hohenaltheim) bestimmt, Schatzmeister ist der Bankkundenberater Michael Wimmer (Asbach-Bäumenheim). Als Beisitzer komplettieren die Hauptschullehrerin Gerda Reichherzer (Fremdingen), Berufsschuldirektor a.D. Bernd Lerch (Donauwörth), Realschuldirektor a.D. Andreas Mack (Buchdorf) und der Verwaltungsbeamte Jürgen Landgraf (Nördlingen).
Die 28-jährige Nördlingerin Maximiliane Böckh erklärte in ihrer Antrittsrede, dass der AKS in beide Richtungen kommunizieren wolle. Einerseits solle er Ansprechpartner für Schulen, Lehrer und Eltern im Landkreis sein, deren Interessen gebündelt würden. So könnten die Probleme und Herausforderungen vor Ort in Erfahrung gebracht werden. Andererseits solle der Kontakt mit den Bildungsverantwortlichen gesucht werden, um diese in den Landkreis einzuladen, aber auch um an den Konzepten mitarbeiten zu können. „Ich bin begeistert vom regen Zuspruch, den der AKS bereits am Gründungsabend erfährt, und freue mich auf die Arbeit in den kommenden zwei Jahren“, sagte sie.





Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .