Wasser - Malz – Hopfen und Hefe, vom Brauen und Brennen,

  vom Weizen, Zwickel und auch Pils, von Bränden und Geisten, von Blütenlikören und Destillaten . . .

Weiberbier
: die vier Grundzutaten und dazu dein spezielles G`schmäckle. Also ich hätte gerne die Holunderblüte in meinem ganz speziellen Bier. Ganz ehrlich, wenn ich „mein“ Bier genieße, ja dann misch ich mal mit Holunder und auch mal mit Waldmeister.

Kennst du das Stout? Ein tiefschwarzes, obergäriges Bier mit einer ausgeprägten cremefarbenen Schaumkrone – gebraut mit Espressobohnen, auch das gibt es.

Bitte lächeln . . .
darum musst du sie nicht bitten, denn ihre Augen tragen ein Lächeln und bringen ihr Gesicht zum Leuchten. Ihre Gedanken erzählen sich ganz von alleine und verzaubern den Zuhörer, den Besucher in ihrem Zuhause: Schloss Alerheim auf dem Schlossberg, gelegen am Weg der 7 – Hügel . . .

als das Ries entstanden ist, wie alles begann:

Wenn der Himmel auf die Erde fällt . . .
kleine Hügel – und Felsenketten auferstanden in der Seenlandschaft vor 15 Millionen von Jahren . . . am 7-Hügelweg. Der Alerheimer Burgberg, der Schlossberg, er ist wie der Hahnenberg und der Wennenberg Teil des Inneren Kraterringes im Nördlinger Ries.

DONARE – geben – spenden – die Natur gibt, sie spendet ihr ganz eigenes Aroma und Sandra zaubert aus der Spende der wilden Natur, aus deren einzigartigem Aroma. Sie brennt und braut, mixt und kreiert Liköre, Cocktails und auch Biere.

Fruchtige Biere – Bier macht Appetit – Bierspeisehimmel – Hopfen ist appetitanregend – „hier geht es nicht um Menge, sondern um das Geschmackserlebnis“ . . . und schon bin ich mittendrin im kleinen Paradies von Sandra, der Braumeisterin mit Herz, Leib und Seele.

Zwischen wildgewachsenen Sträuchern voller saftiger Beeren, tief hängenden Zweigen tragender Obst - und reifender Walnussbäume wandern wir durch den Schlossgarten. Geheimnisvoll schlängeln sich versteckte Treppen neben starken Felsen „Meeresablagerungen aus dem großen Rieserlebnis vor 15 Millionen von Jahren“, plaudert Sandra neben mir so ganz selbstverständlich vor sich hin.

Von Beeren aus wildem Wuchs in der Rieser Landschaft, von Quitten und Bohnapfel, von faßgereiften Destillaten ohne Farb – Aroma – und Konservierungsstoffen, das alles und noch sehr viel mehr höre ich hier an diesem geschichtsträchtigen Ort aus sicherer Quelle. Sandra Appl erzählt – und ich versuche alles zu verstehen:

„rund steht für das Symbol Holz, also fassgelagert – eckig steht für Edelstahl . . . gewischt und abgefüllt? Nein, denn alles dauert seine Zeit . . .“

Ich erfahre vom Wald Himbeer Likör, Beeren aus der Rieser Natur - und vom Winterklassiker, Apfelsaft aus Alerheimer Schlossäpfeln. Alte Apfelsorten an vergessenen Plätzen haben es ihr angetan. Sandra sucht, findet, sammelt und pflückt: „handverlesen und mit Sorgfalt gepflückt“ . . .

Mein Kopf ist voll, die Gedanken sind bei CittaSlow, der Verbindung zur Rieser Natur und all ihren Schätzen. Achtung vor der Umgebung, sich Zeit nehmen um die kleinen Dinge des Lebens zu genießen. Hier an diesem Ort wird es verstanden, gelebt und umgesetzt.

Habe ich deine Neugier geweckt? Sandra Appl, die Hüterin über das Wissen der Rieser Vorfahren, sie ist dabei am Festival CittaSlow vom 14. Bis 16. August 2015. Hier erfährst du Geheimnisvolles und manch Vergessenes aus der Rieser Obstlandschaft.

Ach ja, bald hätte ich es vergessen: „als Nächstes steht die Walnussernte an, der Walnussgeist muss frisch gebrannt werden“ . . . natürlich von Sandra eigenhändig gepflückt von uralten Bäumen vor ihrer Haustüre im Schlossgarten auf dem Schloßberg bei Alerheim.
Nimm dir Zeit zum Zuhören, Staunen und Genießen – lebe CittaSlow
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