Moviebande gewinnt gleich zweimal die Schwäbische Filmklappe

Die Moviebande im cinemaxx in Augsburg.
 
Der Kinderfilmpreis wird an die Moviebande für "Die zerstörte Zukunft" verliehen.
Bereits zum 14. Mal fand am letzten Wochenende das Schwäbische Jugendfilmfest in Augsburg statt. 41 nominierte Beiträge wurden im Cinemaxx Augsburg präsentiert, darunter vier Produktionen („Ausgesetzt“, „Der geheimnisvolle Mond der Gummibärchen“, „Die zerstörte Zukunft“ und „Katzenpflegestation Laub“) der Moviebande der Grundschule Mitte aus Nördlingen. In diesem Jahr wurde aufgrund der vielen Meldungen der Kinderfilmpreis, dotiert mit 200 €, von einem auf zwei aufgestockt.
Die Schüler der Filmproduktionen reisten zusammen mit ihrem Betreuungslehrer Dieter Scholz und Begleitperson Sabine Stegmair ins Cinemaxx nach Augsburg. Nach neun Filmblöcken zeigten sich die Schüler über die Menge an tollen Produktionen begeistert. Auch wurde sehr intensiv darüber diskutiert, wer den Publikumspreis bekommen sollte. Am Abend wurde es spannend. Bei der großen Filmgala wurden die Schwäbischen Filmklappen vergeben. Moderatorin und Schauspielerin Nicole Lohfink begann gleich mit dem Kinderfilmpreis: Der Sieger des ersten Kinderfilmpreises 2013 geht an die Moviebande der Grundschule Nördlingen-Mitte mit dem Film „Die zerstörte Zukunft“. Mit großem Jubel stürmten Julia Saidel und Sarah Mährle auf die Bühne um die Schwäbische Filmklappe überreicht zu bekommen. Und es ging gleich weiter: Der zweite Kinderfilmpreis geht an die Moviebande der Grundschule Mitte-Nördlingen mit dem Dokumentarfilm „Katzenpflegestation Laub“. Victoria Ly, Nathalie Stegmair und Antonia Ruf durften ebenfalls die Schwäbische Filmklappe in Empfang nehmen und mussten noch ein paar Fragen zu ihrem Filmprojekt beantworten. Nach einem unvergesslichen Tag und vielen neuen Kontakten zu anderen Filmgruppen fuhren die Schüler spät nachts zurück nach Nördlingen, um mit Stolz ihren Eltern von ihrem Erfolg zu berichten.

Zur gleichen Zeit lief in Hannover das 12. internationale up-and-coming Filmfestival. 2982 Bewerbungen aus 54 Ländern zu diesem Festival zeigt, dass es sich um das größte internationale Nachwuchsfilmfestival in Deutschland handelt. 206 Filme wurden nominiert, die an vier Tagen in zwei großen Kinosälen des Cinemaxx präsentiert wurden, darunter der „Der geheimnisvolle Mond der Gummibärchen“ von der Moviebande aus Nördlingen. Für die einzige Auszeichnung, den Bundes-Schülerfilm-Preis, reichte es leider nicht für die Jungfilmer der Grundschule Mitte. Dennoch durften sie sich über die Nominierung zu diesem großen Filmfestival mächtig freuen.


Laudatio für „Die zerstörte Zukunft“:
Der Film „Die zerstörte Zukunft“ zeigt durch die Perspektive eines Kindes, warum Umweltschutz für jeden Menschen eine wichtige Rolle spielen sollte. Überzeugt hat die Kreativität der Kinder, die sich in der Geschichte und der visuellen Umsetzung wiederspiegelt, und die Technische Arbeit, die sowohl die Gestaltung der Filmwelt als auch Kamera- und Tonaufnahmen umfasst. Deshalb entschloss sich die Jury dieses gelungene Werk und, noch wichtiger, die Arbeit der Kinder zu würdigen.

Laudatio für „Die Katzenpflegestation Laub“:
Im heutigen Filmkunst-Zeitalter beschränken sich viele Filmemacher vor allem auf die visuelle Darstellung, ohne ein ernstzunehmendes Thema zu bearbeiten. Umso lobenswerter ist es, dass sich eine kleine Gruppe im Alter von 9 – 10 Jahren damit beschäftigt, ein ernstes Problem unserer Gesellschaft, in einer sehr fröhlichen und amüsanten Form, erfolgreich als kurzen Dokumentarfilm wiederzugeben.
Der Film „Katzenpflegestation Laub“ behandelt das Thema Katzen und Tiere mit Behinderung. Ausgestoßene Lebewesen, die eine neue Lebenschance verdient haben. Dieses Thema und die darin aufgezeigten einfachen Lösungen kann man ohne weiteres für unsere menschliche Gesellschaft übernehmen. Der Film „Die Katzenpflegestation Laub“ beinhaltet als kleiner Dokumentarfilm eine große originelle Idee. Er hat damit einen der fünf Hauptpreise verdient.
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