CSU Nördlingen vor Ort im TCW

Unter den 50 Mitgliedern der CSU lauschten (v.l.) auch der Vorsitzende Jörg Schwarzer, Udo Dreher (Stellv. Vors.), Maximiliane Böckh (1. Stellv. Vors.) und Dr. Dorothea Gaudernack (Stellv. Vors.) den Ausführungen von Prof. Dr. Markus Glück.

In den letzten Monaten hat das Technologie-Centrum Westbayern Nördlingen immer wieder durch das Schlagwort der Hochschulinitiative von sich reden gemacht. Dies war nun für den CSU-Ortsverband Nördlingen Grund genug, sich das TCW einmal genauer anzuschauen. Über 50 CSU-Mitglieder, die sich für die Besichtigung eingefunden hatten, zeigten dabei das enorme Interesse an dieser Veranstaltung.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden Jörg Schwarzer stellte Prof. Dr. Markus Glück zunächst kurz das Haus vor, das 2001 im Rahmen einer regionalen High-Tech-Offensive gegründet wurde. Er betonte auch die vier Aufgaben des TCWs, das ein Gründerzentrum für junge Unternehmen ist, das als Transfereinrichtung für neue Technologien fungiert, das Forschungen durchführt und das außerdem einen Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung liefert.
Im Anschluss daran teilten sich die CSU-Mitglieder in zwei Gruppen auf, die von Prof. Dr. Markus Glück und seinem Kollegen Josef Wolf verschiedene Einblicke in die Arbeit der Einrichtung erhielten. Dabei erlebten sie Technologie hautnah und quasi zum Anfassen in den unterschiedlichen Räumen. Neben der Bildverarbeitung zur Qualitätssicherung, Thermographiekameras oder Werkstücken aus Kohlefaserverbundstoffen war auch das Herzstück der Hochschulinitiative, das Robotik-Labor für Demo und Research, Bestandteil der Führung. Dort erläuterte Dr. Glück, dass mit den beiden Robotern versucht werde, kooperierende Roboter zu entwickeln, aber auch die Zukunft der Servicerobotik zu ermöglichen.
Nach dieser interessanten Führung, bei der die Mitglieder auch die Möglichkeit erhielten, ihre vielen Fragen zu stellen, schloss sich ein Vortrag von Dr. Glück und dem Gründungsgeschäftsführer sowie stellvertretenden Landrat, Peter Schiele, an, der vor allem die Hochschulinitiative noch genauer beleuchten sollte. „Unser Landkreis hat Zukunft und ist attraktiv. Was uns noch fehlt, ist eine Hochschule, um die jungen Leute dauerhaft an Nördlingen zu binden“, schloss der Stiftungsprofessor des TCWs aus einer Umfrage. Aus diesem Grund richteten sich gerade alle Anstrengungen darauf, aus dem einstigen Chancenstandort ein Studienzentrum der FH Augsburg zu machen. Inzwischen habe man mit dem Kooperationserfolg von TCW und der Fritz-Hopf-Technikerschule am Demo & Research Center einen wichtigen Schritt geschafft. Mit dieser Hochschulinitiative, die von der Politik vor Ort sehr unterstützt werde, könnte auch die Fachkräftesicherung vor Ort gewährleistet werden, so Glück und Schiele gemeinsam. „Es entsteht hier ein Leuchtturm für unsere Region“, lautete der Schlussappell vor allem in Richtung der jüngeren CSU’ler, die ihre Begeisterung für das Projekt hinaustragen sollen, um dem Mut der TCW-Initiatoren zu unterstützen und auch zu belohnen.

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