25 Jahre Rieser Bauernmuseum – Eine Geschichte in Bildern

Das erste Kartoffelfest 1988 vor der noch nicht sanierten Klosterökonomie (Foto: Hans-Peter Mayer) (Foto: Hans-Peter Mayer)

Seit der Eröffnung des Rieser Bauernmuseums Maihingen am 19. Mai 1984 sind 25 Jahre vergangen. Viel hat sich in dieser Zeit getan, das Museum konnte sich ständig erweitern und seinen Platz in der bayerischen Museumslandschaft finden. Inzwischen haben fast 310.000 Menschen das Regionalmuseum des Bezirks Schwaben besucht. Über 200 Fotografien, eine Chronik und kurze Texte erinnern nun an alle wichtigen Ereignisse in diesem Vierteljahrhundert. Die Museumsgeschichte war immer wieder bestimmt durch große Baumaßnahmen. Es galt, zwei baufällige frühere Wirtschaftsgebäude des ehemaligen Maihinger Klosters zum Museum umzugestalten. Fotografien vor und während der Sanierungsmaßnahmen führen eindrucksvoll die aufwendige Arbeit vor Augen. Umso schöner, wenn Einweihungen und Eröffnungen zu feiern waren.

Gerade die Anfangszeit war bestimmt durch das außergewöhnliche Engagement der Vorstandschaft und der Mitglieder des Vereins Rieser Bauernmuseum. Mit beachtlichem Wagemut machten sie sich an die gewaltige Aufgabe, die den Verein jedoch bald finanziell überforderte. Es traf sich gut, dass das Maihinger Museum in den Museumsplan des Bezirks Schwaben passte, der 1985 die Trägerschaft übernahm. Der Landkreis Donau-Ries beteiligt sich zu einem Viertel an den Kosten.

Mehrfach brachen Naturkatastrophen in Form von Hochwasser oder Sturm über das Museum herein. In der Ausstellung sind wahre Seenlandschaften, heruntergerissene Dachplatten und umgeknickte Bäume zu sehen. Fotografien erinnern auch an einige der bisher 47 Sonderausstellungen, die Einblicke in verschiedenste Themen gaben.

Von Anfang an bot das Museum den Besuchern außerdem zahlreiche Veranstaltungen. Die umfangreiche Liste nennt 16 Kartoffelfeste, elf Schnitterfeste, drei Kräuterfeste und sieben Kinderferienprogramme. Volksmusik und -tanz spielten immer eine große Rolle, wie 25 Kathreintänze, 15 Musikantentage und insgesamt 14 offene Liedersingen beweisen. Nicht mehr zu zählen sind die bäuerlichen und handwerklichen Vorführungen, die Vorträge und Brauchtumsnachmittage, Trachtenberatungen, Lesungen und Konzerte.

Eine immer stärkere Bedeutung kommt den vielen Aktionen für Kinder und Erwachsene zu, sei es für Gruppen, Schulklassen und Kindergärten oder für Einzelbesucher. Fotos zeigen die Begeisterung und Konzentration, mit der besonders Kinder im Museum Neues erleben.

Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin nördlinger | Erschienen am 06.05.2009
myheimat-Stadtmagazin nördlinger | Erschienen am 17.12.2009
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