Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nördlingen
Von zahlreichen Ehrungen bestimmt wurde die ordentliche Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nördlingen.
Kommandant Heinz Lutz konnte neben Ehrenmitgliedern und Mitgliedern auch einige Stadträte sowie den Chef der PI Nördlingen Kögl und Herr Pfarrer Kaiser begrüßen. Lutz bedankt sich in diesem Zuge bei Pfarrer Kaiser unter großem Applaus für seine langjährige Tätigkeit als Notfallseelsorger für die Feuerwehr und Verunglückte, da dieser für dieses Amt in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen kann.
Nach dem Kassenbericht des Kassiers Walter Oßwald erfolgte der Jahresrückblick durch den Kommandanten.
175 Mitglieder zählt derzeit der Verein, davon 75 Aktive, 14 Jugendliche und 53 Fördernde Mitglieder.
Heinz Lutz wusste von 83 Einsätzen in 2007 zu berichten, die sich unter anderem in 19 Brände, acht Verkehrsunfälle und 19 technische Hilfeleistungen gliedern und zusammen zu 914 Einsatzstunden im vergangenen Jahr führten. Daneben zählte er noch 13 Übungen nach Dienstplan auf, ergänzt von je 10 Übungen der Maschinisten und der Höhensicherungsgruppe und von zwei Sonderübungen der Atemschutzgeräteträger. Standort übergreifend wurden zwei Ausbildungen für Truppmann/Truppführer und eine Grundausbildung zum Atemschutzgeräteträger abgehalten für Feuerwehrmänner aus dem Altkreis Nördlingen.
An einer großen Waldbrandübung an der Alten Bürg nahm die Wehr teil und führte daneben auch 14 Brandschutzunterweisungen und Einweisungen in die Handhabung von Feuerlöschern in verschiedenen Betrieben durch.
Sechs Kameraden wurden auf Bay. Feuerwehrschulen geschickt um verschiedene Lehrgänge zu absolvieren und zwei Löschgruppen konnten erfolgreich an einer Leistungsprüfung teilnehmen.
Im Rückblick auf das Vereinsjahr berichtete Lutz vom erfolgreichen und beliebten Blaulichtball. Zum letzten Mal organisierten die Vergnügungswarte Albert Schweizer und Alfred Knie den Vereinsausflug. Lutz dankte den beiden für ihr langjähriges Engagement und überreichte beiden ein Überraschungsgeschenk.
In Sachen Veranstaltungen war neben Familientag, Kameradschaftsabend und Nikolausfeier sicher die Teilnahme am Stadtmauerfest der Höhepunkt des Jahres.
Für die zahlreichen, unentgeltlich und freiwillig geleisteten Stunden in Einsatz, Übung und Vereinstätigkeit bedankte sich der Kommandant ausdrücklich bei seinen Männern und auch bei deren Frauen.
Jugendwart Willi Hofer berichtet von seiner Gruppe, die derzeit mit elf Jugendlichen gut besetzt sei, aber immer auf der Suche nach Nachwuchs ist. Mit 18 Übungen, der Teilnahme am Wissenstest, einem Zeltlager und der Weihnachtsfeier hat die Jugendgruppe ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Hofer dankte auch noch seinem Stellvertreter Markus Linse für dessen Unterstützung
Der nächste Tagesordnungspunkt sah verschiedene Ehrungen für verdiente und langjährige Feuerwehrmänner vor. Kommandant Lutz konnte vier Männer für 10 Jahre, 4 Männer für 20 Jahre, zwei Männer für 25 Jahre, 3 Männer für 30 Jahre und ein Mitglied für das seltene Dienstjubiläum von 40 Jahren aktiven Feuerwehrdienst ehren.
In seinem nun folgenden Grußwort dankt Bürgermeister Horst Sulzbach den vorher geehrten für deren langjährige Treue im Dienst am Nächsten und betonte das gute Verhältnis der Stadtverwaltung und des Stadtrates zur Führung der Feuerwehr, die mit ihren berechtigten Forderungen an den Stadtsäckel stets Gehör finde, da man weiß, dass nur das wirklich Notwendige gefordert wird, zudem sich ja der Verein auch des Öfteren an größeren Anschaffungen beteilige.
In seinem Ausblick auf das kommende Jahr erläuterte Lutz die Einführung einer Übungsordnung. Er wies auf die kommenden Ausbildungsveranstaltungen hin und erwähnte bereits das Spitalhoffest im Juni, zu dem wieder viele fleißige Hände gebraucht werden.


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