Peine: Gedicht (22)
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Kleiner Vogel dort im Baum,
sing doch bitte leiser;
denn wenn du so weiter machst,
wirst du noch ganz heiser!
Und die Stimme, die du hast,
'klingt' dann nicht mehr länger,
dann brauchst du ein Mikrofon,
wie'n moderner Sänger.....!
Heinz Erhardt.
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Es duftet in der Frühlingszeit
in allen Gärten weit und breit,
die Bienen fliegen um die Blüten
und die meisten Vögel brüten.
Steht man staunent davor,
denn es summt im Ohr
und der Vogel singt im Baum,
dann ist das der Frühlingstraum.
J.G.O. St.
ein Versuch von mir ein paar Verse zum Frühling zu schreiben.
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Es flog ein Spatz spazieren
hinaus aus großer Stadt.
Er hatte all die Menschen
und ihr Getue satt.
Er spitzte keck den Schnabel
und pfiff sich was ins Ohr.
Er kam sich hier weit draußen
wie eine Lerche vor.
Heinz Erhardt.
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Mit einer Uhr kann man die Zeit messen, je genauer der periodische Vorgang reproduzierbar ist und je weniger er sich von äußeren Bedingungen beeinflussen lässt, beispielsweise von mechanischen Störungen, wie der Temperatur oder dem Luftdruck.
Heinz Erhardt sagte dazu:
Bläst um unserer Kirche Turm
aus Nordwest ein starker Sturm
geht die Turmuhr überm Dach
immer nach, immer nach.
Wenn der Sturm sich aber dreht,
von...
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Die schönste Zeit des Jahres.
Ein Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren
ertönt in Flur und Feld und Wald.
Ein wunderbares Jubilieren
aus tausend Vogelkehlen schallt.
Der Duft der Wiese lockt die Paare,
des Teiches Wasser wird schon warm.
Es ist die schönste Zeit im Jahre,
beschwingtes Gehen Arm in Arm.
Die Frühlingssonne strahlt hernieder,
der laue Wind streicht mir ums Kinn.
Ich wollt', die Jugendzeit kehrt...
Frühling, Gedicht, Sehnsucht
Erich Kästner
Der Januar
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.
Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist...
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Langsam zieht das Weihnachtslicht
still in unsere Herzen,
entzündet unser Seelenlicht,
entzündet unsere Herzen.
Sternenschimmer, Lichterschein,
leise Engel lachen,
öffen uns die Himmelspforte,
die sie sonst bewachen.
Wie ein Kuss fällt sanft herab
Gottes Weihnachtssegen.
Himmelsfülle, Friedensgaben
sind uns Jahr für Jahr gegeben.
Angelika Schäfer
Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest
Liebe...
Licht, Gedicht
Ich bin die Mutter Sonne und trage
die Erde bei Nacht und bei Tage.
Ich halte sie fest , strahle sie an,
so daß alles auf ihr wachsen kann.
Stein und Blume , Mensch und Tier,
alles empfängt sein Licht von mir.
Tu auf dein Herz , wie ein Becherlein,
ich will leuchten auch dort hinein !
Tu auf dein Herz , liebes Kind ,
damit wir ein Licht zusammen sind !
Christian Morgenstern
Sonne, Gedicht, Sonnenschein, Sonnenstrahlen, Lied, Verse
Vechelde: Ellernbruchsee | Es war ein Blümlein, hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Es war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum;
oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das allerschlimmste kam zuletzt:
Ein...
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Alles hat seine Zeit
Advent ist eine Zeit des Wartens, der Vorfreude. Das Geschenk um das es hier geht, auf das wir warten , ist die Zusage: Gott lässt uns nicht allein in der Dunkelheit. Ja, wir können die Dunkelheit ansehen, wir müssen sie nicht ausblenden. Wir dürfen mitwirken bei dem Versuch, Licht in die Dunkelheit scheinen zu lassen. Und wo wir scheitern, da vertrauen wir diese Dunkelheit und unser Leben Gott an....
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in der heutigen Ausgabe der FAZ, im Feuilleton, wird ein jetzt erst bekannt gewordenes Gedicht („Bier-Ode“) von Gottfried Benn vorgestellt. Es stammt von 1935, als Benn von Berlin nach Hannover umgezogen war. In diesem Gedicht nennt er 2 mal das „Härke-Bier“ als Hannoversche Besonderheiten.
Unter dem Aspekt, dass die hiesige Härke-Brauerei in diesem Jahr das 120-jährige Bestehen feiert ist es doch schon sehr interessant,...
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Schnappschuss
Gedicht, Philosophie, Verse, Weisheiten
Schneeglöckchen
`S war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute Nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh's noch jemand hat gedacht."
's war kein Singen, 's war ein Küssen,
Rührt die stillen Glöcklein sacht,
Dass sie alle tönen müssen
Von der künftgen bunten Pracht.
Ach, sie konnten's nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee...
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Viel Spass in Peine,
beim Einkauf nur Niedrigpreise,
hier in der Stadt an der Fuhse,
lebt man nicht auf großem Fuße,
es gibt hier mehr arme wie reiche,
Seltenheitswert - große Geldscheine.
Hier hält man schnell die Jacke in den Wind,
schön das sie da sind.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit,
dennoch kennen Peiner keinen Neid.
Immer an ihrer Seite,
die Peiner Allgemeine....
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. Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!
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