Peine: Gedicht (17)
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Erich Kästner
Der Januar
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Der Weihnachtsmann ging heim in seinen Wald.
Doch riecht es noch nach Krapfen auf der Stiege.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege.
Man steht am Fenster und wird langsam alt.
Die Amseln frieren.
Und die Krähen darben.
Und auch der Mensch hat seine liebe Not.
Die leeren Felder sehnen sich nach Garben.
Die Welt ist...
Gedicht, Januar, Erich Kästner
Langsam zieht das Weihnachtslicht
still in unsere Herzen,
entzündet unser Seelenlicht,
entzündet unsere Herzen.
Sternenschimmer, Lichterschein,
leise Engel lachen,
öffen uns die Himmelspforte,
die sie sonst bewachen.
Wie ein Kuss fällt sanft herab
Gottes Weihnachtssegen.
Himmelsfülle, Friedensgaben
sind uns Jahr für Jahr gegeben.
Angelika Schäfer
Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest
Liebe...
Licht, Gedicht
Ich bin die Mutter Sonne und trage
die Erde bei Nacht und bei Tage.
Ich halte sie fest , strahle sie an,
so daß alles auf ihr wachsen kann.
Stein und Blume , Mensch und Tier,
alles empfängt sein Licht von mir.
Tu auf dein Herz , wie ein Becherlein,
ich will leuchten auch dort hinein !
Tu auf dein Herz , liebes Kind ,
damit wir ein Licht zusammen sind !
Christian Morgenstern
Sonne, Gedicht, Sonnenschein, Sonnenstrahlen, Lied, Verse
Vechelde: Ellernbruchsee | Es war ein Blümlein, hübsch und fein,
hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Es war ein junger Schmetterling,
der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
und nascht und säuselt da herum;
oft kroch ein Käfer kribbelkrab
am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
so schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
das allerschlimmste kam zuletzt:
Ein...
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Alles hat seine Zeit
Advent ist eine Zeit des Wartens, der Vorfreude. Das Geschenk um das es hier geht, auf das wir warten , ist die Zusage: Gott lässt uns nicht allein in der Dunkelheit. Ja, wir können die Dunkelheit ansehen, wir müssen sie nicht ausblenden. Wir dürfen mitwirken bei dem Versuch, Licht in die Dunkelheit scheinen zu lassen. Und wo wir scheitern, da vertrauen wir diese Dunkelheit und unser Leben Gott an....
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in der heutigen Ausgabe der FAZ, im Feuilleton, wird ein jetzt erst bekannt gewordenes Gedicht („Bier-Ode“) von Gottfried Benn vorgestellt. Es stammt von 1935, als Benn von Berlin nach Hannover umgezogen war. In diesem Gedicht nennt er 2 mal das „Härke-Bier“ als Hannoversche Besonderheiten.
Unter dem Aspekt, dass die hiesige Härke-Brauerei in diesem Jahr das 120-jährige Bestehen feiert ist es doch schon sehr interessant,...
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Schnappschuss
Gedicht, Philosophie, Weisheiten, Verse
Schneeglöckchen
`S war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute Nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh's noch jemand hat gedacht."
's war kein Singen, 's war ein Küssen,
Rührt die stillen Glöcklein sacht,
Dass sie alle tönen müssen
Von der künftgen bunten Pracht.
Ach, sie konnten's nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee...
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Viel Spass in Peine,
beim Einkauf nur Niedrigpreise,
hier in der Stadt an der Fuhse,
lebt man nicht auf großem Fuße,
es gibt hier mehr arme wie reiche,
Seltenheitswert - große Geldscheine.
Hier hält man schnell die Jacke in den Wind,
schön das sie da sind.
Wir wünschen Ihnen eine schöne Zeit,
dennoch kennen Peiner keinen Neid.
Immer an ihrer Seite,
die Peiner Allgemeine....
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. Die Gedanken sind frei
wer kann sie erraten?
Sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei:
Die Gedanken sind frei!
Gedanken, Gedicht, Lyrik, Gedanke
Ludwig Eichrodt (1827-1892)
Winterfreuden
Nicht nur der Sommer, sondern auch
Der Winter hat sein Schönes,
Wiewohl man friert bei seinem Hauch,
So ist doch dies und jenes
Im Winter wirklich angenehm,
Besonders dass man sich bequem
Kann vor dem Frost bewahren,
Und auch im Schlitten fahren.
Das weite Feld ist kreidenweiß,
Wem machte das nicht Freuden?
Die Knaben purzeln auf dem Eis,
Wenn sie zu hurtig...
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Nicht mehr lang.....
dann ist das alte Jahr vergang
das neue Jahr versinkt im Schnee
ich sitze hier und trinke Tee
Raketen bunte .....Ihr seit entzückt
ich wünsche euch über myheimat
für das Jahr 2010 ganz viel Glück.
LG Karola
Gedicht, Silvester, Wünsche zum Jahreswechsel, Grüße zum "Neuen Jahr"
Herausgerissene Wurzeln,
zerschnittener Stamm,
so stehst du noch ,
mir ist ganz bang.
Die Vögel sind erschreckt
weg geflogen.
Viele Jahre und mehr
hast du froh
diesen Garten geschmückt,
mit Blüten und Früchten
und rauschenden Blättern.
Einfach umgesägt
hat man dich,
ohne Erbarmen und Dank
für langes und fruchtbares
Leben und Geben.
Lautlos beweint dich allein
der Regen.
Pflanzen, Gedicht, baum, fällen
Peine: Schild, Gisela | Die Drachen tanzen wieder....
Die Blätter werden bunt und fallen von den Bäumen, die Tage werden kürzer, es wird kühler, nass und stürmisch...
Braust der Wind am Tage über die Wiesen und Felder, kann man jetzt wunderbar Drachen steigen lassen oder Kastanien, Eicheln und Nüsse zum Basteln sammeln.
Der goldene Herbst beginnt............
Am vergangenen Wochenende war ein Wetter wie aus dem Bilderbuch. Kräftiger Wind...
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Herbstgedicht
Die weißen Nebel wandeln nun,
wohl übers Land, dem holden.
Des Herbstes Sonne mag bald ruh´n,
noch sind die Tage golden.
Es färbt sich schon der Blätter Laub,
in all den bunten Farben.
Der Wind übt froh an ihnen Raub
und scheint viel Spaß zu haben.
Es schwindet bald der Tage Lust,
die Schauer bringen Kühle.
Monotonie durchdringt die Brust,
wo vorher heiße Schwüle.
Die grauen Tage...
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