Blutmond 2015: Warum sich am Montag der Blick in den Himmel lohnt!

Der Blutmond 2014 (Foto: ArturoYee/flickr, CC BY 2.0)

In der Nacht auf den 28. September können wir in Teilen Europas wieder ein wahres Naturspektakel miterleben. Zu sehen sein wird in dieser Nacht ein sogenannter Blutmond.

Nach 7 1/2 Jahren wird es 2015 endlich wieder eine Mondfinsternis mit Supermond geben. Ein Blutmond ist die Folge einer Mondfinsternis. Dabei schiebt sich der Mond in den Schatten der Erde. Der augenscheinlich rote Mond entsteht nun dadurch, da nicht alle Sonnenstrahlen auf die Erde einfallen, sondern zum Teil von der Erdatmosphäre reflektiert werden. So gelangen langwellige, also für unser Auge rot erscheinende Lichtstrahlen in den eigentlichen Dunkelbereich des Mondes. So entsteht ein Blutmond.

Bedeutung des Blutmondes

Viele glauben wegen der Blutmond-Tetrade an ein Ende der Zeit, an ein neues Zeitalter oder sogar die Apokalypse. Spekuliert wird auch, dass Christus seine Widerkehr ankündigt und der Mensch für seine Taten gerichtet wird. Auch die Sonnenfinsternis ist kein gutes Omen. Vor allem nicht wenn sie in der Mitte einer Blutmond-Tetrade auftritt. Grund zur Sorge besteht allerdings nicht, denn der Blutmond ist einfach nur ein faszinierendes, kosmisches Ereignis. Es lohnt sich also, den Wecker am Montagmorgen etwas früher zu stellen.

Frühes Aufstehen lohnt sich

Zwischen 4:11 Uhr und 5:23 Uhr erscheint der Mond in blutrot. Um 6:27 Uhr ist der Mond dann wieder in gewohnter Farbe zu sehen. Der Blick in den Himmel lohnt sich, denn die nächste totale Supermondfinsternis wird erst wieder 2033 zu sehen sein. Erst in 539 Jahren wird der Mond wieder blutrot sein. Ein wahres kosmisches Spektakel wartet also in der Nacht von Sonntag auf Montag auf uns.
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Silke M. aus Burgwedel | 27.09.2015 | 15:06  
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