"Game of Thrones": Alfie Allen berichtet von Theon Greyjoys Folter-Szenen

Alfie Allen berichtet, wie er die dramatischen Folter-Szenen in "Game of Thrones" erlebt hat. (Foto: acin355/flickr (cc by-ND 2.0))
 
Alfie Allen gehört zum festen Cast von "Game of Thrones". Er verkörpert den Charakter Theon Greyjoy. (Foto: acin355/flickr (cc by-ND 2.0))

In Game of Thrones ist Theon Graufreud (im Original Greyjoy) einer der interessantesten Charaktere. In der neuesten Folge wird er nach einem Fluchtversuch wieder an den Ort seiner Folter gebracht und verraten. Sein Darsteller Alfie Allen hat jetzt im Interview erklÀrt, wie die Game of Thrones-Figur mit der Situation umgeht.

In Game of Thrones wurden viele Schlachten geschlagen. Eine endete damit, dass Ned Stark den letzten lebenden Sohn von Balon Graufreud, Theon, als eine Art Geisel mit nach Winterfell nimmt. Dieser fĂŒhlt sich seitdem zerrissen, da er einerseits wie ein Bruder von Robb Stark ist, andererseits seinem Vater und seiner Schwester Asha beweisen will, was er kann. Doch im Eifer des Gefechts wird er hintergangen, gefangen genommen und gefoltert. Mithilfe eines Untergebenen kann er fliehen. Er vertraut seinem Retter selbst seine grĂ¶ĂŸten Geheimnisse an, bevor er erkennen muss, dass auch sein Retter ihn verraten hat. Er findet sich statt im sicheren Unterschlupf in seiner Folterkammer wieder. Alfie Allen sprach in einem Interview davon, dass Theon jetzt fĂŒr das bezahlen muss, was er den Starks angetan hat, indem er sie verriet. Können die Game of Thrones-Zuschauer vielleicht Mitleid fĂŒr ihn empfinden?

Alfie Allen ĂŒber Moral und die Folter-Szenen

Game of Thrones-Star Alfie Allen ist nicht ganz zufrieden mit einer der einprĂ€gsamsten Szenen Theon Greyjoys bisher. Als er Winterfell eingenommen hat, tötet er zwei Bauernjungen und prĂ€sentiert sie als Bran und Rickon Stark. In der Serie spielt Allen Theon so, dass die Zuschauer seine Reue erkennen können. Doch laut Alfie tut er das nur, weil die Produzenten wollten, dass die Szene moralisch richtig ist. Denn der Theon-Schauspieler glaubt nicht, dass seine Figur wirklich Reue zeigen wĂŒrde. Er glaubt, dass der Graufreud-Sohn einfach nur zufrieden darĂŒber sein wĂŒrde, dass er alle getĂ€uscht hat. Eine andere sehr eindrucksvolle Szene ist die, in der Theon wieder an das Folter-Kreuz gebunden wird. Alfie Allen hatte tatsĂ€chlich Schmerzen, als er am Kreuz drehen musste. Doch er betont, dass das eben zu seinem Job gehört. Außerdem verrĂ€t er, dass noch eine ziemlich heftige Szene kommen wird, auf deren Ausstrahlung in “Game of Thrones” er schon gespannt ist.

Theons Tricks und sein Wunsch, zu gefallen

Im Interview mit dem RollingStone-Magazin spricht Alfie Allen auch ĂŒber die Tricks in Game of Thrones. NatĂŒrlich will jeder der KlĂŒgste sein und mit seinen Tricks die Gegner ausschalten. Doch Theon Greyjoy ist ein hervorragendes Beispiel dafĂŒr, dass es nicht immer gelingen kann. Denn er ist so stolz, als er die Leute glauben macht, dass er Brand und Rickon umgebracht hat. Er selbst erkennt wiederum nicht, dass auch er ausgetrickst wird, als er zu flĂŒchten versucht. Es verrĂ€t seinem Retter/VerrĂ€ter sogar seine grĂ¶ĂŸten Geheimnisse, darunter eben auch den Trick mit den Stark-BrĂŒdern. Alfie Allen erklĂ€rt, dass Theon jedermanns Freund sein will. Er wurde nie wirklich akzeptiert, weder von den Graufreuds noch von den Starks. Indem er dem Fremden sein Herz ausschĂŒttet, therapiert er sich gewissermaßen auch selbst. Letztendlich wĂŒnscht sich Allen fĂŒr seinen Charakter in “Game of Thrones”, dass die Zuschauer erkennen, wie realistisch seine Rolle ist.
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