Für dieses zweifelsohne leckere Brötchen, habe ich heute beim Bäcker 49 Cent bezahlt. In meiner Kopfwährung also fast eine ehem. Deutsche Mark. Ich glaube nicht, dass man vor Einführung des Euro für ein Sesambrötchen hätte eine DM verlangen können. Selbst wenn man alles einrechnet, Lohn,Steuern etc, finde ich 49 Cent nicht gerade angemessen. Wie ist eure Meinung dazu?
P.S.
Gekauft habe ich es auch nur, um es hier abzubilden.
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Auch wenn der Euro nicht eingeführt worden wäre könnte man dieses Brötchen nicht mehr für 40zig Pfennig bekommen. Ob der Preiß nun angemessen ist kann ich nicht beurteilen…….??
In der tat haben einige branchen eine 1:1-übersetzung vorgenommen, z.b. friseurbetriebe oder restaurants.
Bei den brötchenpreisen bin ich manchmal auch am überlegen, ob sie "gerechtfertigt" sind. Handelt es sich um "backware" aus dem ( supermarkt- ) brotbackautomaten ( Diese vorgerfertigten teiglinge stammen in der regel aus China, Rumänien usw. und werden täglich in millionenhöhe nach Deutschland geliefert ! ), ist der preis ganz sicher zu hoch.
Wenn allerdings unser dorfbäcker - den gibt es in Garbsen, OT Osterwald tatsächlich noch - seine brötchen wirklich noch selbst per hand herstellt und das zu grausamen arbeitszeiten, bin ich bereit diese preise zu akzeptieren.
... mein lieber Dietmar, leider kann ich dir meine Einstellung dazu nicht abgeben, denn ich kann nicht sehen ob das Brötchen einen Durchmesser von einem Meter hat. Mir fehlt eine Vergleichsmöglichkeit:-)
Vor 9 Jahren hat eine gut ausgestattete S-Klasse ca. 100.000 DM gekostet! Damals unerschwinglich für Otto Normalverbraucher.
Heute kostet ein gut ausgestatteteter Golf GTI das Gleiche.
Es bringt nichts, nach dem Warum zu fragen.
Solange es Leute gibt, die Brötchen und Autos für die geforderten Preise kaufen, scheint alles zu funktionieren.
Wir wurden schön über den Löffel gezogen - mit der Euro Umstellung
Bei den in diesem Jahr stark gefallenden Getreide-Preisen, ergibt das
einen Mehlpreis pro Bötchen unter 1 Cent, für den Sesam und das "Wasser", für das bei Bäckern und Schlachtern, keine Abwassergebühr gezahlt wird, auch ein Cent. Für Energiekosten
etwa 2 Cent, mit der Reinigung der Backgeräte. Teuer sind die Personalkosten,
manche Verkäuferinnen bekommen nur 3- EURO die Stunde.
Lehrlinge weniger und dürfen noch putzen. Dann kommen die
Steuern und die gehen ins Geld. Somit wären die Kosten bei 10 .Cent
pro Brötchen im Durchschnitt, denn allein die Menge bestimmt den Preis.
Jetzt kommt die "Miete", die Zinsen für die modernen Maschinen
sowie die Versicherungen dazu. Das Brötchen kostet tatsächlich 20. Cent.
Früher, hatte es einmal 35, Pfennig gekostet, in der DDR. die Hälfte.
Ich habe vergessen, das kaum noch ein Bäcker ohne "Backmittel" backen kann. Was darin an "Schimmel- Pilzen und Haarspitzen", aus Asien und andere Allergien auslösende Mittel drin sind , weiß kein Bäcker.
Auch Diabethiker sind durch ungenannte Zuckermenge gefährdet.
Wenn man diese aufgeblasenen Pappbrötchen mancher Backfabriken,
öfter isst, werden diese erst richtig teuer, aber das zahlt dann die Krankenkasse. Nebenbei gesagt: nur bei verpackten Brötchen,
auch die zum Aufbacken, muß laut Gesetz, die Elmulsion-Backmittelnummer draufstehen. Trotzdem guten Appetiet.
Deutschland hat die europaweit niedrigsten lebensmittelpreise und die qualitativ schlechtesten !
Ein liter milch bringt dem erzeugenden landwirt zur zeit 21 cent bei herstellungskosten von 35 cent - aber bei der schnäppchenmentalität - möglichst viel bei möglichst geringen preis - wird sich das auch kaum ändern.
Deshalb: Möglichst viel lebensmitteln bei öko-betrieben kaufen. Hohe qualität bei inzwischen bezahlbaren preisen.
Als Konsument ist es mein Bier, möglichst wenig zu bezahlen - und als Produzent ist es des Bauern Bier, möglichst viel einzunehmen. Ich kann als Konsument ja nur Schnäppchen annehmen, die man mir anbietet ;)
Öko-Betriebe habe ich hier keine am Eck - ich bin auf Supermärkte angewiesen.
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